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Meitingen

10.01.2020

TSV Meitingen präsentiert sich im illustren Kreis

Im illustren Kreis der Finalisten fühlte sich Torsten Vrazic, der Abteilungsleiter des TSV Meitingen, unwohl und glücklich zugleich. Sein Verein war als letztjähriger Vizemeister automatisch qualifiziert. 
Bild: Ernst Mayer

Warum sich der automatisch qualifizierte Bezirksligist im erlesenen Teilnehmerfeld der schwäbischen Meisterschaften fast ein wenig unwohl fühlt

„Ich bin immer noch überrascht, dass ich hier sein darf.“ Mit dieser Aussage verblüffte Torsten Vrazic die Anwesenden bei der Gruppenauslosung zur schwäbischen Futsal-Meisterschaft. Der Abteilungsleiter des TSV Meitingen meinte damit die Tatschache, dass sein Verein als letztjähriger Vizemeister automatisch für die nächsten Titelkämpfe gesetzt wurde. „Ich habe mich in diesem illustren Kreis fast ein wenig unwohl gefühlt, weil sich sechs andere Klubs sportlich dafür qualifiziert haben und wir nicht, da wir ja eine Wildcard hatten.“ Vrazic zeigte sich aber auch gleichzeitig glücklich darüber, „weil unsere erstmalige Teilnahme an der Endrunde eine tolle Sache war“.

Ob „Glücksfee“ Nadine Dirr eine glückliche Hand hatte, darüber werden sich die Fachleute vermutlich erst einig, wenn der Pokal vergeben ist. Das Turnier findet an diesem Samstag ab 12.30 Uhr in der Rebayhalle in Günzburg statt. Die Fachleute im mondänen Rahmen des Roma-Forums in Burgau meinten, dass die Gruppe 1 mit FC Gundelfingen, 1.FC Sonthofen, TSV Bobingen und TSV Wertingen stärker besetzt wirkt als die Gruppe 2 mit TSV Meitingen, BSK Olympia Neugablonz, SV Türkgücü Königsbrunn und Türk Gücü Lauingen. Hand an den Pott legen wollen jedenfalls mehrere Teams – das wurde bereits bei der Vorstellung der Mannschaften klar, deren Vertreter von kleinen Kickern des SC Bubesheim in den Saal begleitet wurden. Fabian Knötzinger, Co-Trainer des TSV Wertingen, sagte kess: „Unser Ziel ist das Halbfinale. Wenn’s mehr wird, wird’s mehr.“ Und für den FC Gundelfingen führte Abteilungsleiter Christian Renner aus, warum die Titelverteidigung ganz oben auf seiner Agenda steht: „Ich persönlich habe meinem Schmuckmacher versprochen, dass er den Pokal in diesem Jahr noch mal gravieren darf, weil er im vergangenen Jahr nichts dafür verlangt hat.“

Aber auch beim TSV Meitingen zeigt man sich kämpferisch. „Wir wollen schon etwas erreichen“, so Torsten Vrazic, der die Gruppe der Lechtaler keineswegs schwächer sieht. Da ist zum einen der frischgebackene Kreismeister und Landkreis-Vizemeister SV Türkgücü Bobingen, an dem man im Landkreis-Achtelfinale im Sechsmeterschießen gescheitert ist. Auch der Allgäuer Bezirksligist BSK Olympia Neugablonz ist nicht zu verachten. Immerhin stehen drei deutsche Meister in dessen Reihen. Alexander Weber, Matthias Franke und Alexander Günther gehörten der Bayernauswahl an, welche am vergangenen Wochenende in Duisburg die deutsche Futsalmeisterschaft gewann. Ob diese drei auch in Günzburg auflaufen, ist aber noch ungewiss, weil sie in der Futsal-Bayernliga für andere Vereine gefordert sind, bei denen sie als Gastspieler agieren.

TSV Meitingen präsentiert sich im illustren Kreis

Großen Respekt vor einem unberechenbaren Kreisklassisten

Großen Respekt haben die Meitinger auch vor dem Kreisklassisten Türk Gücü Lauingen. „Die haben mit Sahin Tasdelen einen Super-Torjäger und sind bestimmt super motiviert. Mehr vielleicht als die Landesligisten FC Gundelfingen und 1. FC Sonthofen, die zunächst einmal alles spielerisch lösen wollen“, sagt Torsten Vrazic, der nach dem Abschlusstraining am Donnerstagabend zwei weitere Absagen zur Kenntnis nehmen musste. Nach Arthur Fichtner (verletzt) und Matthias Schuster (Urlaub) meldeten sich mit Denis Buja und Florian Heiß zwei weitere Hallenspezialisten mit Knieproblemen ab. „Wir werden trotzdem eine schlagkräftige Mannschaft aufs Parkett schicken“, so Vrazic.

Das Meitinger Aufgebot beinhaltet mit Daniel Wagner und Tobias Hellmann zwei Torhüter sowie mit Fabian Wolf, Alexander Heider, Emanuel Zach, Nemanja Ranitovic, Mark Huckle, Jakob Wünsch, Emmanouil Chouiloulidis, Marco Lettrari und Nico Vrazic neun Feldspieler.

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