Neusäß

18.11.2019

TSV Täfertingen atmet durch

Kein Durchkommen gab es für Lukas Drechsler (Mitte) und den TSV Zusmarshausen. Beim TSV Täfertinger halfen selbst die letzten noch verbliebenen Offensivakteure Deniz Tetik und Paul Stickroth (von links) in der Abwehr aus.
Bild: Oliver Reiser

Kellerkind gelingt ein 1:0-Sieg gegen den TSV Zusmarshausen. Kuriose Szene beim 3:1-Sieg des SSV Anhausen

Nach vier Niederlagen in Folge gelang dem TSV Täfertingen endlich wieder ein Sieg. Das Kellerkind der Fußball-Kreisliga Augsburg konnte nach einem 1:0 gegen den TSV Zusmarshausen aufatmen. Spitzenreiter FC Horgau setzte sich beim TSV Schwabmünchen II mit 2:0 durch, der SSV Anhausen (3:1 gegen Lagerlechfeld) und der TSV Dinkelscherben (3:2 beim FC Königsbrunn) bleiben auf Tuchfühlung.

TSV Täfertingen – TSV Zusmarshausen 1:0 (0:0). Nach einer schwachen Serie von sechs sieglosen Spielen gab es endlich wieder einen Heimsieg für Täfertingen. Neben einer starken kämpferischen Leistung hatten die Cuevas-Schützlinge diesmal auch das notwendige Quäntchen Glück, das in den letzten Spielen gefehlt hatte. In der ersten Halbzeit hielt der überragende Torhüter Marko Simic seine Mannschaft im Spiel, der bei zwei mustergültigen Kopfbällen von Marc-Andre Wimmer fast unhaltbare Bälle abwehrte. Das Tor des Tages fiel in der 68. Minute, als Gregor Weis für Roberto Villani vorlegte und der letzte verbliebene Angreifer den Ball überlegt an Raif Husic vorbeilegte. Zusmarshausen versuchte nochmals alles, konnte sich jedoch gegen die aufopferungsvoll agierende Hintermannschaft der Hausherren keine zwingenden Chancen herausspielen. In der Nachspielzeit sah Zusmarshausens Patrick Steinle noch die Ampelkarte. (kabö)

FC Königsbrunn – TSV Dinkelscherben 2:3 (0:2). Ohne ihren angeschlagenen Torjäger Thomas Kubina traten die Lila-Weißen zum letzten Auswärtsspiel im Jahr 2019 an. Von Beginn an zeigte man sich auf dem Königsbrunner Kunstrasenplatz druckvoll und offensiv – und erzielte bis zur 63. Minute gleich drei Treffer. Erst netzte Julian Kania nach einem Steilpass zur Führung ein (10.), dann verlängerte Abwehrchef Daniel Wiener eine lange Hereingabe per Kopf in die Maschen (35.). Als Simon Achatz per satter Direktabnahme auf 3:0 erhöhte (63.), rechnete niemand mehr mit einem Comeback der Hausherren. Durch einen abgefälschten Schuss von Maximilian Dreisbach (67.) und einen berechtigten Strafstoß, den Marcel Akgül sicher verwandelte (75.), meldete sich Königsbrunn noch einmal zurück. Letztendlich reichte es aber zum knappen Dreier für die Kaiserberg-Kicker, bei denen Markus Zeller wegen einer Platzwunde ins Krankenhaus musste. (ilia)

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SSV Anhausen – SpVgg Lagerlechfeld 3:1 (0:0). Mit einer taktisch disziplinierten Leistung holten sich die Gastgeber vollkommen verdient die drei Punkte und bleiben weiter in der Spitzengruppe mit dabei. Schon in der ersten Hälfte hatten die Platzherren ein deutliches Chancenplus und hätten schon zur Pause führen müssen. Unmittelbar nach dem Wechsel war es dann Martin Wenni, der den Gästetorhüter mit einem Schuss aus rund 28 Metern überraschte und zum 1:0 traf (47.). Auch in der Folge diktierte der SSV weitgehend das Spielgeschehen. Dann eine kuriose Szene, die zu je einem Treffer auf beiden Seiten führte. Die Gäste hatten den Ball aufgrund einer Verletzung absichtlich ins Aus gespielt. Martin Wenni wollte wie üblich den Ball zurückspielen. Allerdings rutschte der Gästekeeper aus und die Kugel landete zum 2:0 in den Maschen (75.). Daraufhin ließ Anhausen die Gäste nach dem Anspiel einfach durchlaufen, die ohne Gegenwehr das 2:1 erzielen konnten (75.). Eine sehr faire Geste der Gastgeber. Lagerlechfeld warf nun alles nach vorne, um noch einen Punkt zu retten und hatten auch noch eine dicke Möglichkeit zum Ausgleich. Den Schlusspunkt zum 3:1 setzte Seppi Guggenberger, der einen Freistoß aus 18 Metern im Gästegehäuse versenkte (90.+2). (zer)

TSV Schwabmünchen II – FC Horgau 0:2 (0:1). Der Tabellenführer musste sich auf dem neuen Kunstrasenspielfeld in Schwabmünchen erst zurechtfinden. So vertändelte Tobias Kirschner in der ersten Minute als letzter Mann einen Ball, doch der TSV-Stürmer konnte daraus kein Kapital schlagen. Das sollte im ersten Durchgang aber auch der einzige erwähnenswerte Fehler der Gästedefensive gewesen sein. Fast im Gegenzug der Führungstreffer der Kleeblätter. Eine lange Flanke von Raffael Wieser ging über Freund und Feind hinweg und fand den frei stehenden Omar Samouwel, der den Ball mithilfe der Querlatte im Tor unterbrachte. Danach wurde weiter gut von hinten herausgespielt und die Offensivabteilung in Szene gesetzt. Doch Tögel, Wieser und Co. vergaben teilweise beste Chancen. Im zweiten Durchgang kam die Heimelf besser ins Spiel, scheiterte aber immer wieder an der vielbeinigen Abwehr oder am bestens aufgelegten Horgauer Torhüter Felix Häberl. Ab der 60. Minute nahmen die Kleeblätter dann wieder das Heft in die Hand, und so war es ein langer Ball von Tobias Kirschner, der vom Schwabmünchner Verteidiger Emran Moradi unglücklich per Kopf ins eigene Tor verlängert wurde und das Spiel entschied (64.). (tög)

Kissinger SC – SpVgg Westheim 5:1 (3:0). Einen echten Blitzstart zeigte der Kissinger SC: Direkt in der 1. Minute netzte Luca Ogino vom Anspiel weg zum 1:0 ein. Pascal Mader und Marcus Schuller erhöhten bis zur Halbzeitpause auf 3:0 (25./36.). Nach dem Seitenwechsel machten die Hausherren weiter, wie sie begonnen hatten: Luca Ogino luchste SpVgg-Keeper Daniele Miccoli den Ball ab und startete auch die zweite Hälfte mit einem Tor (50.). Lukas Raunft erzielte nach einem Eckball den Ehrentreffer für die Westheimer (56.), die sich noch nicht geschlagen geben wollten. Ganz besiegelt wurde der Sieg der Hausherren dann jedoch durch den 5:1-Treffer von Pascal Mader in der 69. Minute. (AL)

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