Frauenfußball

17.04.2013

Tief im Abstiegskampf

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2 Bilder
Baiershofens Youngster Lisa Schuster (rechts) hatte ihre Mühe mit Sandizells zweifacher Torschützin Silvia Meier.
Bild: Sandra Schönheits

CSC Batzenhofen verliert in Stätzling erneut

Landkreis Augsburg Tief im Abstiegskampf der Bezirksoberliga stecken die Frauen des CSC Batzenhofen-Hirblingen, die beim FC Stätzling mit 0:2 eine weitere Niederlage hinnehmen mussten. In der Bezirksliga konnte nur Grün-Weiß Baiershofen einen Punkt ergattern.

Bezirksoberliga

FC Stätzling – CSC Batzenhofen-Hirblingen 2:0 (1:0). Im Spiel gegen den in der Rückrunde noch ungeschlagenen FC Stätzling wollten die Damen aus Batzenhofen unbedingt punkten, um das Abstiegsgespenst zu vertreiben. Doch schon in der vierten Minute geriet man mit 0:1 in Rückstand. Nach einer Viertelstunde erzielte Sabrina Lottes vermeintlich den Ausgleich. Doch der Unparteiische entschied zu Unrecht auf Abseits. Die Heimelf war im gesamten Spiel den CSC-Mädels im Zweikampf überlegen und meist einen Schritt schneller. Nach der Halbzeitpause versuchte der CSC nochmals ins Spiel zurückzukommen und mehr Druck zu entwickeln. Doch nach einer knappen Stunde fiel die endgültige Entscheidung. Nach einer abgefälschten Flanke kam der Ball zu einer FCS-Stürmerin, die den Ball nur noch mit der Hacke über die Linie drücken musste. Alle weiteren Bemühungen der CSC-Damen verpufften. (kajü)

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Bezirksliga Nord

DJK Sandizell-Grimolzhausen – SV Baiershofen 2:2 (1:1). Die Baiershoferinnen hatten sich fest vorgenommen, nicht mit leeren Händen vom Auswärtsspiel heimzufahren. Schon nach kurzer Zeit war klar, dass es ein sehr kampfbetontes Spiel werden wird, das durch viele Zweikämpfe im Mittelfeld bestimmt wurde. Das erste Tor des Tages schoss Silvia Meier (28.) und brachte dadurch die Hausherrinnen mit 1:0 in Führung. Den gerechten Ausgleich zum 1:1 durch Vera Decke gelang den Gästen mit dem Halbzeitpfiff. In der zweiten Spielhälfte erhöhten die Grün-Weißen den Druck und konnten durch ein Traumtor von Bine Wiedemann in Führung gehen (63.). Die Antwort lieferte wiederum Silvia Meier mit einem sehenswerten Weitschuss (64.) zum 2:2. Der anschließende offene Schlagabtausch brachte für keines der beiden Teams den erwünschten Siegtreffer, sodass es beim gerechten Remis blieb. (TS)

SC Mönstetten – TSV Gersthofen 3:1 (3:0). In Mönstetten wollte man die starke Trainingsleistung der Vorwochen bestätigen. Man lag jedoch schnell mit 0:2 im Hintertreffen, was in der derzeitigen Situation äußerst unpassend für die Motivation ist. In der zweiten Hälfte konnte man das Spiel wieder recht ausgeglichen gestalten. Man stand defensiv wesentlich stabiler und konnte teilweise auch gute Angriffe starten. Mehr als der Anschlusstreffer durch Vanessa Straub nach einer Ecke von Julia Bader kam allerdings nicht mehr heraus. Wieder hat man in der ersten Hälfte zu harmlos agiert und den Gegner aufgebaut. (kw-)

Kreisliga Augsburg 2

SG Biberbach – SSV Alsmoos/Petersdorf 8:3 (3:2). Zweimal musste die SG einem Rückstand hinterherlaufen, verschoss einen Elfmeter, ging aber nach Toren von Antonie Prömel (2) und Anja Berchtenbreiter mit einem 3:2 in die Halbzeit. Nach der Pause zogen die Biberbacherinnen ihr Spiel konsequent durch. Die weiteren Tore erzielten Janina Schenk, Nina Haupt, Anne Haupt, Daniela Prestel und wiederum Antonie Prömel. (rh-)

Landesliga Mädchen U17

lSV Thierhaupten – FC Alburg 2:2 (0:0). Den möglichen Sieg verschenkt haben die U17-Juniorinnen des SVT gegen das Schlusslicht. Im ersten Durchgang war allen Aktiven nach der langen Winterpause eine gewisse Unsicherheit anzusehen. Besser wurde es nach dem Wechsel. Annika Strobl gelang mit einem sehenswerten Schuss aus 16 Metern die verdiente Führung (46.). Nur zwei Minuten später erzielte Goalgetterin Sarah Halbritter die scheinbare Vorentscheidung. Nach einer Stunde kamen die Gäste aus dem Nichts zum Anschlusstreffer. Janine Spies verpasste die Entscheidung, als sie einen Foulelfmeter nur an den Querbalken hämmerte. So kam es, wie es kommen musste: Durch einen krassen Fehler der SVT-Torsteherin kam Alburg aus gut 35 Metern zum 2:2-Ausgleich. Glück in der Nachspielzeit, da Viktoria Wagner bei einem Klärungsversuch das eigene Aluminium traf. (bra)

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