Zusmarshausen

09.09.2019

Unentschieden festgehalten

Mit dem Unentschieden gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden vom TSV Zusmarshausen konnte Horgaus neuer Torhüter Felix Häberl gut leben. Hier klärt er vor Zusmarshausens Torschützen Marc-André Wimmer.
Bild: Andreas Lode

TSV Zusmarshausen und FC Horgau trennen sich im Derby 1:1. Elf Tore auf dem Dinkelscherber Kaiserberg

Im mit Spannung erwarteten Derby trennten sich der TSV Zusmarshausen und der FC Horgau 1:1. Eine hoch emotionale Achterbahnfahrt der Gefühle erlebten die 130 Zuschauer auf dem Kaiserberg beim wilden 7:4-Kantersieg des TSV Dinkelscherben gegen den Bezirksliga-Absteiger Kissinger SC. Die Westheimer Talfahrt setzt sich fort. Nach der 1:4-Heimpleite gegen den TSV Schwabmünchen II ziert die Kobelelf das Tabellenende der Fußball-Kreisliga Augsburg.

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TSV Zusmarshausen – FC Horgau 1:1 (0:1). Im mit Spannung erwarteten Derby hatten die Gäste den besseren Start, Spielführer Fabian Tögel verzog (2.). Beide Teams zeigten viel Respekt, erst Mitte der ersten Halbzeit nahmen die Gäste das Heft in die Hand. Die „Zusser“ konnten sich kaum noch aus der Umklammerung befreien und folgerichtig dann die Führung durch eine Co-Produktion der Vogele-Brüder. Einen Fehler im Spielaufbau nutzte Michael über die rechte Seite und bediente seinen Bruder Maxi mustergültig, der per Kopf zur hochverdienten Führung einnetzte. Im weiteren Verlauf ließ der FC Horgau viele gute Chancen liegen, was sich in Abschnitt zwei rächen sollte. Die Heimmannschaft kam griffiger aus der Kabine und nach einer Ecke stieg TSV-Stürmer Mark Wimmer am höchsten und erzielte den überraschenden Ausgleich. Das Spiel nahm nun wieder mehr Fahrt auf, jedoch stellte sich das nur als „Strohfeuer“ dar, die Partie verflachte wieder, da keine Mannschaft volles Risiko ging. Die besseren Chancen hatte aber der Gast, Omar Samuowel visierte nur den Pfosten an (55.) und den Schuss von Maxi Vogele aus elf Metern, nach schnell ausgeführtem Freistoß, konnte Jonas Watzal in größter Not noch abwehren (85.). (hd-)

TSV Dinkelscherben – Kissinger SC 7:4 (2:1). Mehrfache Führungswechsel, zahlreiche schöne Offensiv-Aktionen, aber auch Schwächen im Defensivverbund der Lila-Weißen sorgten für ein höchst unterhaltsames Heimspiel mit dem verdienten besseren Ende für die Finkel-Truppe. Zu Beginn sorgten zwei direkt verwandelte Freistöße von Marius Horak (10., KSC) und Julian Kania (12., TSV) sowie das Premieren-Tor von Alexander Brecheisen für die verdiente 2:1-Halbzeitführung. Weitere gute Chancen der Heimelf blieben ungenutzt, was die die Gäste durch Pascal Mader (52.) und Maximilian Heckl (54.) zum 2:3 zunächst bitter bestraften. Aber eine schöne Einzelaktion von Josef Kastner brachte fast im Gegenzug das wichtige 3:3 (57.). Als jedoch nach einem cleveren Konter das 3:4 des KSC durch Pascal Mader fiel (71.), war der Glaube an eine erneute Wende auf Seiten der Lila-Weißen zunächst ziemlich gering. Aber mit viel Power und zwei Kopfbällen nach Standardsituationen durch Julian Kania (79.) und Thomas Kubina (81.) war das Momentum wieder auf TSV-Seite, das Josef Kastner mit seinem zweiten Treffer zum 6:4 (85.) und Martin Bader (90.+6) zum 7:4-Endstand besiegelte. (maku)

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SpVgg Westheim – TSV Schwabmünchen II 1:4 (0:1). Die Gäste setzten von Spielbeginn an Westheim unter Druck und hatten bereits nach wenigen Sekunden die erste gute Torchance. Die nächste Möglichkeit nutzte Schwabmünchen zur Führung durch Moritz Lieback (2.). Bis zum Pausenpfiff plätscherte die Partie vor sich hin, und keine der beiden Mannschaft konnte sich nennenswert in Szene setzen. Die zweite Halbzeit begann genauso wie der erste Durchgang. Moritz Lieback (47.) erzielte kurz nach Wiederanpfiff das 0:2 für die Gäste. Mit dem dritten Treffer entschied Lieback (64.) das Spiel im Alleingang für Schwabmünchen. Westheim konnte zwar noch durch Marius Dußler (78.) auf 1:3 verkürzen, doch David Juric (84.) stellte den alten Abstand wieder her. Sollte die Mannschaft von Trainer Oliver Haberkorn nicht bald den Abstiegskampf annehmen, stehen der SpVgg Westheim schwierige Zeiten in der Kreisliga bevor. (svw)

TSV Göggingen – SSV Anhausen 4:2 (2:1). Wie schon so oft war auch an diesem Sonntagvormittag für den SSV Anhausen in Göggingen nichts zu holen. Die sonst so sichere SSV-Abwehr leistete sich in dieser Partie einige grobe Schnitzer, die die Gastgeber genüsslich ausnutzten. Dabei fing alles recht vielversprechend an, als Michael Duda überraschend das 0:1 erzielte (19.). Die Anhauser Freude währte allerdings nicht lange. Nach einem Foul im Strafraum verwandelte Michael Schäfer der fälligen Elfmeter im zweiten Versuch zum 1:1, nachdem er zunächst an dem sich zu früh bewegenden SSV-Torhüter Max Wiedemann gescheitert war (20.). Kurz darauf verloren die Gäste in der Vorwärtsbewegung unnötig den Ball und Marcel Rutha brachte die Hausherren mit 2:1 in Führung (21.). Als Tobias Baiter, nachdem die Gäste den Ball in der Abwehr vertändelt hatten, recht glücklich das 3:1 für Göggingen markierte (61.), war die Partie noch längst nicht entschieden, denn Florian Thalmeier antwortete wenig später nach einer sehenswerten Kombination mit dem Anschlusstreffer zum 3:2 (64.). In Folge versuchte der SSV alles, um wenigstens einen Punkt mitzunehmen, jedoch ohne Erfolg. Gegen die aufgerückten Gäste erzielte Matthias Pabst in der Nachspielzeit noch das 4:2 (90.+2). (zer)

SpVgg Lagerlechfeld – TSV Täfertingen 2:1 (1:1). Der TSV Täfertingen ging durch Iovane früh in Führung (8.), die aber kurz vor der Pause durch ein Eigentor von Torhüter Marko Simic ausgeglichen wurde. Das Spiel der verpassten Torchancen auf beiden Seiten entschied Simon Wilde zehn Minuten vor dem Ende für die Platzherren. Der Sieg war laut Spielertrainer Daniel Raffler aufgrund der größeren Spielanteile verdient. Gelb-Rot gab es noch für Kergel (88.). (AL)

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