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Aystetten

20.10.2019

Verhaltene Freude beim Herbstmeister

Nach dem Schlusspfiff bedankten sich Xhevalin Berisha, Kapitän Benedikt Schmoll, Marcel Burda, Daniel Michl und Fabian Krug (von links) bei ihrem Torhüter Dzemal Abazi, der gerade mit einer Riesenparade den 2:1-Sieg gegen den TSV Ottobeuren gesichert hatte.
Bild: Oliver Reiser

SV Cosmos Aystetten festigt mit einem schmucklosen 2:1-Sieg die Tabellenführung

Der SV Cosmos Aystetten ist Herbstmeister in der Fußball-Bezirksliga Süd. Nachdem Verfolger TV Erkheim am Samstag beim TSV Haunstetten in letzter Minute noch den 2:2-Ausgleich hinnehmen musste, genügte dazu im Heimspiel gegen den TSV Ottobeuren schon ein Pünktchen. Doch die Cosmonauten wollten mehr. Auch wollten sie Pressewart Michael Brenner ein Geburtstagsgeschenk bereiten. Dies gelang schließlich mit einem eher schmucklosen 2:1-Erfolg gegen den TSV Ottobeuren.

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Die Allgäuer waren mit der Empfehlung, von 19 Punkten 15 auswärts geholt zu haben, erstmals nach Aystetten gekommen. Die Aystetter Fans wunderten sich, denn in der ersten halben Stunde hatten sie keinen einzigen Torschuss zu verzeichnen. Cosmos dagegen durch Florian Linder, Marcel Burda, Fabian Krug, Maximilian Drechsler und Robert Markovic-Mandic deren sechs.

In der 38. Minute wurde dann Marcel Burda im Strafraum gefoult und Schiedsrichter Matteo Heiß zeigte sofort auf den Punkt. Maximilian Drechsler verwandelte eiskalt zum 1:0. Doch die Freude währte nicht lange. Nur zwei Minuten später stoppte Torhüer Dzemil Abazi den ersten gefährlichen Angriff der Gäste übermotiviert an der Strafraumgrenze, indem er in den Angreifer rutschte. Den Elfmeter verwandelte Alexander Wenisch genauso sicher. Somit erzielten die Ottobeurer mit dem ersten Torschuss den Ausgleich. Robert Markovic-Mandic hatte dann noch eine Chance, ehe zur Halbzeit gepfiffen wurde.

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Nach dem Wechsel legte der SV Cosmos einen Zahn zu. Fabian Krug und Marcel Burda stellten die Schalthebel im Mittelfeld permanent auf Vorwärtsgang. Doch Ottobeuren ließ keinen Spielfluss aufkommen, doppelte immer die Ay-stetter Angreifer. Als die Hausherren einmal durchkamen und Thomas Hanselka einen Treffer erzielt, stand er im Abseits. Die Offensivbemühungen der Hausherren schufen natürlich Platz für Konter, mit denen die Allgäuer immer gefährlich waren. Niklas Albrecht zog nur knapp vorbei (69.). In der 77. Minute war es endlich soweit. Marcel Burda zog einen Freistoß direkt aufs Tor, TSV-Keeper Bölke segelte unten durch und der Ball lag zum 2:1 im Netz.

Ottobeuren drängte in der Schlussphase nochmals auf den Ausgleich und es brannte einige Male lichterloh im Aystetter Strafraum. Vor allem der eingewechselte Manuel Merk hatte zwei gute Möglichkeiten. Doch da machte Abazi durch Riesenparaden seinen Fehler wieder gut. In der 93. Minute lenkte er einen Schuss zur Ecke, die jedoch zum Entsetzen der Ottobeurer nicht mehr ausgeführt wurde. Die Freude über den Herbstmeistertitel, für den man sich nichts kaufen kann, fiel verhalten aus. (mit mb-)

SV Cosmos Aystetten: Abazi, Berisha, Heckel, Schmoll, Michl, Linder (65. Klotz), Krug, Burda, Markovic-Mandic, Drechsler (90.+1 Zeller), Hanselka (65. Köhler).

TSV Ottobeuren: Bölke, Mang, Kofler, Czech (89. Tschugg), Lecocq, Rinninger (79. Levarda), Frei, Jakob, Albrecht, Wenisch, Kofler (63. Merk).

Tore: 1:0 Drechsler (38./Foulelfmeter), 1:1 Wenisch (40./Foulelfmeter), 2:1 Burda (77.). – Schiedsrichter: Heiß (Königsbrunn) - Zuschauer: 110.

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