Newsticker

Robert-Koch-Institut meldet erstmals mehr als 19.000 Neuinfektionen

Landesliga Südwest

11.04.2015

Verlieren verboten!

Klassenerhalt in Sicht? Nur mit einem Sieg in Affing können Bernhard Binswanger, Marco Baur, Abdu Rahmane Dia, Alexander Bregulla, Dario Kucjenic und Ivan Konjevic (von links) vom TSV Gersthofen noch danach Ausschau halten.
Bild: Oliver Reiser

Nur mit einem Sieg im Kellerduell beim Nachbarn FC Affing würde die Relegation für Schlusslicht TSV Gersthofen weiter in Sichtweite bleiben

Für den TSV Gersthofen ist der Sonntag der Tag X. Im Kellerduell beim FC Affing (Anpfiff 15 Uhr) können die Schützlinge des am Saisonende scheidenden Trainers Ivan Konjevic den letzten Strohhalm ergreifen. Doch dabei ist Verlieren verboten. „Wenn wir noch eine Chance auf die Relegation haben wollen, müssen wir gewinnen“, sagt Abteilungsleiter Klaus Assum: „Ein Punkt ist zu wenig!“

Obwohl der TSV Gersthofen in den bisherigen 26 Spielen erst 13 Punkte gesammelt hat, ist die Relegation gegen die Vizemeister der Bezirksligen noch immer möglich. Mit dem FC Affing, dem TSV Ottobeuren (Nachholspiel am 30. April) und dem VfB Durach hat man die Spiele gegen die unmittelbaren Konkurrenten, die auch nicht wirklich vom Fleck kommen, noch vor sich. Abgesetzt hat sich in den letzten Wochen lediglich die SpVgg Kaufbeuren, deren Einspruch gegen die Wertung der 0:2-Niederlage auf dem kleinen Kunstrasenplatz in Gersthofen abgeschmettert wurde. „Dieses Thema ist vom Tisch“, sagt Assum. Der Platz sei schließlich beim Bayerischen Fußball-Verband für Punktspiele gemeldet.

„So lange die dicke Frau noch singt, ist die Oper nicht aus“, lautet seit Wochen der Standardsatz des Gersthofer Fußball-Bosses. Allerdings: „Wir spielen immer eine Halbzeit gut mit, der Befreiungsschlag ist jedoch bisher nicht gelungen.“ Kommt er in Affing? „Wir probieren’s, wir versuchen’s, wir werden alle Kräfte bündeln“, ist sich Assum sicher, dass die Seinen nochmals alles geben werden. Bis auf Damjan Canovic (Verletzung an der Wade) und Nikola Cvetic (private Gründe) sind alle Mann an Bord. Also auch wieder Stefan Schnurrer nach seiner Zahn-OP und Yeanson Stetter, der seine Grippe auskuriert hat.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Assum selbst gibt derzeit alles, um die Mannschaft für die kommende Saison zu formen. Mit Eddi Keil und Roman Artes steht das Spielertrainerduo, mit dem weiteren Verhandlungsstand ist er mehr als zufrieden. „Mal kucken, wie es weitergeht“, sagt Assum. Gesucht wird derzeit noch ein Stürmer.

Auch beim FC Affing sieht man die Situation realistisch: Relegation. Zwölf Punkte fehlen dem Bayernliga-Absteiger auf das direkt rettende Ufer. Robert Lindermeier, der neue Abteilungsleiter, kann sich dieses Abrutschen in der Tabelle nicht so recht erklären: „Eigentlich haben wir eine gute Mannschaft mit guten Fußballern, die für die Landesliga tauglich sind.“ Allerdings hätten sie erst beim 0:0 in Ottobeuren den Abstiegskampf so richtig angenommen. Kommt die Rede auf die 0:5-Schlappe vom Samstag in Nördlingen, spricht der Fußballchef von „Erleiden“. Anscheinend waren ein paar Spieler aufgrund einer Feier nicht ausgeruht. Die Zielsetzung für die noch ausstehenden acht Punktspiele 2014/15 ist klar: Zwei Mannschaften, die dann direkt absteigen, sollen hinter dem FC Affing in der Schlusstabelle rangieren. Es gilt also auch hier: Verlieren verboten!

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren