Kreisliga Augsburg

22.04.2014

Vier Punkte gegen den Abstieg

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Lucas Bertele und der TSV Leitershofen legten sich beim VfR Foret (rechts Ferkan Secgin) kräftig ins Zeug und holten ein 3:3-Unentschieden, das den Almkicker im Abstiegskampf guttut.
Bild: Andreas Lode

TSV Leitershofen besiegt nach dem 3:3 beim VfR Foret das Schlusslicht Türk SV Bobingen mit 3:1. SV Cosmos Aystetten ist mit zwei Siegen der Gewinner des Osterspieltages

Am Ostersonntag wurden die Karten im Aufstiegsrennen der Fußball-Kreisliga Augsburg wieder neu gemischt. Der TSV Diedorf feierte das 3:3 bei Spitzenreiter VfL Kaufering nach 0:3-Rückstand noch wie einen gefühlten Sieg, der TSV Ustersbach setzte sich beim Tabellenzweiten TG Viktoria Augsburg mit 3:1 durch. Gewinner des Spieltags war der SV Cosmos Aystetten, der beide Spiele beim TSV Göggingen (3:1) und bei der TSG Stadtbergen (4:0) gewann. Während Stadtbergen damit nicht mehr zu retten sein dürfte, holte der TSV Leitershofen vier Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Spiele vom Samstag

(3:1). Nach 20 Minuten war das Spiel für die Gelb-Schwarzen eigentlich schon gelaufen, Kaufering kombinierte sicher, nutzte die sich bietenden Torchancen eiskalt aus und führte bereits 3:0. Kurz vor der Pause dann das 1:3 (30.), als Jürgen Fuchs und Benny Keller die Heimabwehr unter Druck setzten und Letzterer den erkämpften Ball zu Dennis Czifra spielte, der einnetzte. Nachdem Kapitän Michael Heiler verletzt ausscheiden musste, sorgten Tim Wolfinger und Nikola Mukanov durch unermüdlichen Einsatz in der Abwehrkette für klare Verhältnisse. Angetrieben von Andre Schäffner, Philipp Harjung und Dennis Czifra entwickelte sich nun eine spannende Partie. Erst recht, als Andre Schäffner in der 65. Minute auf 2:3 verkürzen konnte. Nun witterte die Fuchs-Elf, dass hier noch was zu holen ist, und spielte weiter mit Einsatz und Leidenschaft nach vorne. So war es Dennis Czifra vorbehalten, in der 77. Minute den viel umjubelten 3:3-Ausgleichstreffer zu erzielen. „Nach diesem 0:3-Rückstand fühlt sich dieses Unentschieden wie ein Sieg an“, freute sich ein sichtlich zufriedener Jürgen Fuchs. (leis)

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(3:2). Die Gastgeber kamen in der ersten Halbzeit nie richtig ins Spiel. Individuelle Fehler halfen den Gästen zu zwei Treffern. In der 6. Minute verwandelte Markus Bröll einen direkten Freistoß zum 0:1. In der 12. Minute spielte Ayhan Kara Idris Görkan Seckin frei. Dieser machte das 1:1. In der 24. Minute erzielte Ali Gündüz per Nachschuss das 2:1. Ein leichtsinniger Rückpass brachte den Gästen in der 32. Minute einen Freistoß, den erneut Markus Bröll zum 2:2-Ausgleich verwandelte. In der 45. Minute spielte Ayhan Kara Idris einen tollen Pass auf Gökhan Basalan, der mit dem Halbzeitpfiff zum 3:2 traf. In der 58. Minute gelang Benedikt Gerstmair mithilfe der Foreter Abwehr der 3:3-Ausgleich. In der 66. Minute stand Ahmet Sakarya alleine vor TSV-Keeper Batzer, doch dieser parierte. Die bis zur letzten Minute kämpfenden Gäste hatten sich den Punkt redlich verdient. (mo)

(0:2). Die Gäste begannen von Anfang an sehr druckvoll. Es war ihnen anzumerken, dass sie auf Wiedergutmachung der Niederlage am vergangenen Spieltag gegen Viktoria Augsburg aus waren. So dauerte es nur eine Viertelstunde, ehe Abwehrchef Max Reiser eine Freistoß-Flanke von Max Drechsler per Kopf zum 0:1 verwerten konnte. Weitere 15 Minuten später segelte erneut ein Freistoß von Drechsler in den Gögginger Strafraum, der nach Kopfballverlängerung von Matthias Bauer Daniel Michl genau vor die Füße flog – 0:2. Die Heimelf fand dagegen nur selten einen Weg, die gut gestaffelte Defensive der Aystetter ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Das machten die Hausherren zu Beginn der zweiten Halbzeit wesentlich besser, jedoch gelang es ihnen auch in dieser Druckphase nicht, sich klare Tormöglichkeiten zu erarbeiten. In der 75. Minute fasste sich dann Nemanja Ranitovic ein Herz und erzielte mit einer schönen Einzelleistung das entscheidende 0:3. Mit der letzten Aktion des Spiels konnte der TSV Göggingen noch den Anschluss erzielen. Ein Freistoß-Hammer von Christoph Eberle landete unglücklich abgefälscht im Netz. (mare)

(1:0). Der TSV Ustersbach konnte mit etwas Glück und Geschick drei Punkte beim Tabellenzweiten ergattern. Zunächst spielten nur die Gastgeber, was daran lag, dass sich Ustersbach sehr weit in die eigene Hälfte zurückzog. Die Miroci-Elf kam in Halbzeit eins nur zu einer nennenswerten Chance. Maximilian Seldschopf bugsierte eine Freistoßflanke knapp über die Querlatte (36.). Gleich nach dem Seitenwechsel brachten sich die Gelb-Blauen selber in den Rückstand. Georg Schweinbergers misslungener Rückpass zum Torhüter landete im eigenen Netz. Ustersbach brauchte ein wenig, um sich von diesem Schock zu erholen. In der 60. Minute wurde Maximilian Seldschopf im 16-Meter-Raum von den Beinen geholt, doch der Elfmeter blieb aus. Der eingewechselte Cosmin Uilacan prüfte Torhüter Klein mit einem Schuss aus 20 Metern. Besser machte es Uilacan dann in der 69. Minute: Ein Freistoß von der Strafraumgrenze schlug durch die Mauer zum 1:1 ein. Gegen Ende des Spiels wurde es dann noch mal ereignisreich. Cosmin Uilacan, von Xhelal Miroci super in Szene gesetzt, konnte mit seinem zweiten Tor das 1:2 markieren. Zwei Minuten später machte Georg Schweinberger seinen Fehler wieder gut, indem er auf der Linie klärte. In der Nachspielzeit war Spielertrainer Xhelal Miroci bei einem Konter zum 1:3 erfolgreich. (BiLa)

Die Spiele vom Montag

. Die Heimmannschaft begann furios und ging bereits in der 3. Minute durch Dominik Bröll mit 1:0 in Führung. Darauf entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach einem unnötigen und völlig übertriebenen Foul eines Bobingers an Patrick Augustin, landete der mit dem Kopf voraus in der Bande und musste mit einer Platzwunde ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Schiedsrichter schien etwas überfordert mit dieser Aktion und der darauffolgenden Rudelbildung. In der 41. Minute war Thomas Hanselka im Strafraum nur mit einem Foul zu stoppen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Dominik Bröll souverän zum 2:0. Nach einem durch viele Fouls geprägten Leerlauf und zwei nicht gegebenen Toren auf beiden Seiten kam Bobingen zum Anschlusstreffer (87.). Markus Bertele luchste nur eine Minute später dem letzten Bobinger Verteidiger den Ball ab und überlupfte aus 20 Metern den gegnerischen Torwart zum 3:1-Endstand. (ti-)

(0:3). Schon in der ersten Minute wurde Aystetten seiner Favoritenrolle gerecht und erzielte das 1:0 durch Maximilian Reiser, der eine Ecke von Maximilian Drechsler einköpfte. Auch in den nächsten Minuten lagen die Chancen bei den Gästen. Gegen Mitte der ersten Halbzeit kam auch Stadtbergen langsam in Fahrt und konnte einige, jedoch eher harmlose Torchancen verzeichnen. In der 34. Minute war es allerdings Matthias Bauer, der das Tor nach Vorarbeit von Nemanja Ranitovic zum 2:0 machte. Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte Cosmos Aystetten auf 3:0 erneut durch eine Ecke, diesmal traf Daniel Michl. In der zweiten Halbzeit war die Partie ausgeglichener, beide Teams hatten vereinzelte Chancen, aber wieder war es Cosmos Aystetten, das diese auch nutze. In der 67. Minute erzielte Paul Zeller nach einem Freistoß von Max Drechsler den 4:0-Endstand. (bk)

(1:0). Man merkte den beiden Mannschaften die Wichtigkeit des Spiels an. Gar nicht ins Bild passte die Führung der Hausherren durch einen Elfmeter. Diesen verwandelte Tobias Farrenkopf, nachdem Maxi Seldschopf den Ball unglücklich an die Hand bekam. Einen strammen Schuss von Stefan Kraus parierte Torwart Gleich (28.). Eine Zeigerumdrehung später verpasste Philipp Seldschopf mit seinem Kopfball den Ausgleich. Kurz vor sowie kurz nach der Pause scheiterten Uilacan und Schweinberger mit ihren Standards an der Querlatte. Ustersbach war dem 1:1 näher, doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Ein abgeblockter Diagonalpass brachte Martin Gail in Schussposition – 2:0. Dies war die erste Chance aus dem Spiel heraus für Ottmaring. Ustersbach wurde noch einen Tick offensiver, daraus ergab sich Raum zum Kontern. So musste Martin Zimmermann die Entscheidung verhindern. Die Gäste kamen nochmals ran und verkürzten durch John Macfarlane (80.). Ustersbach mühte sich bis zum Ende, aber unverdientermaßen blieb es beim Sieg für die destruktiv agierenden Ottmaringer. (BiLa)

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