Newsticker
Bundes-Notbremse: Ausgangsbeschränkungen fallen weniger streng aus

Bezirksliga Süd

28.01.2021

Wachablösung beim TSV Neusäß

Günther Hausmann hört im Sommer beim TSV Neusäß als sportlicher Leiter auf.
2 Bilder
Günther Hausmann hört im Sommer beim TSV Neusäß als sportlicher Leiter auf.
Foto: Oliver Reiser

Günther Hausmann hört im Sommer als sportlicher Leiter auf. Wer sein Nachfolger am Lohwald wird

Beim TSV Neusäß steht im Sommer eine Wachablösung an. Nach acht Jahren beim Fußball-Bezirksligisten legt Günther Hausmann sein Amt als sportlicher Leiter in jüngere Hände. „Am 30. Juni ist für mich Schluss. Jetzt müssen junge Leute ran“, sagt der 73-Jährige, der dann nur noch für administrative Tätigkeiten zur Verfügung steht: „Falls das gewünscht wird.“

Die Position des sportlichen Leiters beim TSV Neusäß, der er von Stefan Scheurer übernommen hatte, war Hausmanns erste Funktion im Seniorenbereich. Zuvor war der ausgewiesene Fußball-Fachmann seit 1966 mit kleineren Unterbrechungen für den FC Augsburg tätig. 36 Jahre davon als Trainer. Höhepunkt seiner Karriere war der Einzug in das deutsche B-Junioren-Finale 1979 mit späteren Profis wie Aumann, Grahammer, Goldstein, Hochstätter und Bunk. Im Jahr 2010 errang der FCA-Nachwuchs unter seiner Leitung die bayerischen Meistertitel bei den A-, B- und C-Junioren.

Nach fast 50 Jahren beim FCA trat Günter Hausmann, der dort praktisch schon zum Inventar gehörte, Anfang des Jahres 2012 beim FC Augsburg zurück. Ein Abschied im beiderseitigen Einvernehmen war es nicht. Sein Verhältnis zu Manfred Paula, der damals die Leitung des Nachwuchsleistungszentrums übernommen hatte, soll nicht das Beste gewesen sein.

Nachdem Hausmann im Ruhestand nicht untätig und dem Fußball weiterhin verbunden sein wollte, heuerte er beim TSV Neusäß an. Er installierte die Trainer Marco Löring, Gerhard Hildmann und Bobby Riedl, die ihm aus seinen gemeinsamen FCA-Zeiten bekannt waren. Jüngst konnte er aufgrund seiner Beziehungen noch den ehemaligen Bayernligaspieler Stefan Lotter verpflichten. Als die Lohwaldkicker absteigen mussten, inszenierte er zusammen mit Charly Pecher den sofortigen Wiederaufstieg. Momentan belegt der TSV Neusäß mit 14 Punkten in der Bezirksliga Süd den letzten Tabellenplatz.

Die kommende Saison – egal ob Bezirksliga oder Kreisliga – soll bereits Klaus Raßhofer planen, der Hausmanns Nachfolger werden wird. Raßhofer kommt ebenfalls auch dem Dunstkreis der FCA-Jugendabteilung. Der 51-Jährige, der erst vor dem Re-Start im September vergangenen Jahres das Traineramt bei der TSG Stadtbergen angetreten hat, war dort zusammen mit Robert Walch für die B-Junioren zuständig. Unter Walch war er auch von 2010 bis 2012 Co-Trainer und Geschäftsführer beim TSV Gersthofen, der damals bis in die Bayernliga aufstieg, ehe finanzielle Probleme den Höhenflug stoppten.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren