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Relegation

02.06.2018

Wann darf Altenmünster endlich jubeln?

Das ist Relegation: Während die Spieler von Altenmünster jubeln, geht Manuel Schweizer (rechts) von Griesbeckerzell geschlagen vom Platz.
Bild: Michael Hochgemuth

Wie es mit dem Team von Goran Boric weitergeht. Die Spieler trainieren am Sonntag für den Fall der Fälle

Die Freude bei den eigenen Fans war riesig, als der SC Altenmünster am vergangenen Dienstagabend in der zweiten Runde der Bezirksliga-Relegation den SC Griesbeckerzell in Herbertshofen mit 3:1 besiegte. Gut 1000 Zuschauer waren Augenzeuge eines verdienten Erfolges des Vizemeisters aus der Fußball-Kreisliga West. Gegenüber dem 3:0-Sieg im ersten Relegationsspiel – gegen den TSV Wertingen vor 1200 Besuchern in Glött – musste Altenmünster allerdings bis zur letzten Sekunde alles geben, um zu triumphieren.

Sämtliche voreilige Glückwünsche zum eventuellen Aufstieg in die Bezirksliga schlugen Verantwortliche und Spieler des SC Altenmünster unmittelbar nach dem Abpfiff in Herbertshofen jedoch aus. Und das zu Recht.

Wie sich in den beiden Relegations-Hinspielen der zweiten Runde zur Landesliga am Donnerstag zeigte, kann mit schwäbischer Schützenhilfe nicht unbedingt gerechnet werden. Der TV Erkheim, Vizemeister der Bezirksliga Süd, ist nach einer 0:5-Heimpleite gegen den FC Moosinning so gut wie weg vom Fenster, und auch der TSV Gersthofen hat trotz des 2:1-Heimerfolges gegen den SC Aufkirchen noch nichts erreicht.

„Beeinflussen können wir nur das, was wir selbst machen“, denkt SCA-Trainer Goran Boric bereits an ein mögliches Endspiel gegen den TSV Ziemetshausen am kommenden Dienstag (Spielort noch offen) und fährt fort: „Mir ist wirklich nicht bange. Ich glaube an meine Mannschaft und denke, wir nehmen jede Hürde, die kommt.“ Um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein, hat Boric am Sonntag um 16 Uhr nochmals ein Training angesetzt. Will heißen, dass keiner aus der Mannschaft oder aus dem unmittelbaren Umfeld zur Partie nach Aufkirchen fahren wird, um zu schauen, was dort der TSV Gersthofen macht. „Das können wir ohnehin nicht beeinflussen“, weiß Altenmünsters sportlicher Leiter Oliver Osterhoff, der den Gersthofern aber dennoch die Daumen drückt. „Unabhängig von unserer Situation hätte es der TSV Gersthofen verdient, in die Landesliga aufzusteigen“, so der Vater des dreifachen Torschützen gegen Griesbeckerzell, Dominik Osterhoff. Gemeinsam mit dem Trainerstab und einem Großteil der Mannschaft verbrachten die Osterhoffs von Donnerstag bis Samstag gemeinsam die Zeit im Wallfahrtsort Altötting, wo in der dortigen Gnadenkapelle sogar einige Kerzen angezündet wurden. Sie sollen helfen, damit es mit dem Aufstieg in die Bezirksliga klappt. Entweder am Sonntag durch ein entsprechendes Resultat der Partie SC Aufkirchen gegen TSV Gersthofen oder durch einen weiteren eigenen Erfolg in einem möglichen Duell gegen den TSV Ziemetshausen am Dienstagabend. (her)

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