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AZ-Elferkette

16.02.2018

Warum Schwimmer früher ins Wasser springen

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Martin Schmid startet am Wochenende beim „Cool Swimming Cup“ in Gersthofen – das ist eine Mischung aus Wettkampf und Poolparty. Wie der 15-Jährige zum Sport kam

Über 400 Teilnehmer und fast 3000 Starts: Größer denn je wird der „Internationale Cool Swimming Cup“, den die Schwimmabteilung des TSV Gersthofen am Wochenende veranstaltet. Mit dabei ist Martin Schmid: Er gehört zu den Leistungsträgern der Gersthofer und war im vergangenen Jahr bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften am Start. Der 15-Jährige wurde außerdem Schwäbischer Meister und holte sich Platz fünf bei der süddeutschen Meisterschaft. Am Wochenende geht der Zehntklässler, der in St. Stephan in Augsburg zur Schule geht, insgesamt achtmal im Einzel und mit der Staffel an den Start. Warum es ihm das Wasser angetan hat und er trotzdem lieber Fleisch als Fisch ist, verrät er in der AZ-Elferkette.

Ganz klar: Wasserratte. Durch den Sport bin ich so gut wie jeden Tag im Wasser, wo ich mich lieber bewege als an Land. Zum Schwimmen bin ich vor sechs oder sieben Jahre über meinen Bruder Harald gekommen. Ich hatte damals noch Fußball beim TSV Lützelburg gespielt. Meine Mutter meinte, ich sollte auch mal beim Schwimmtraining vorbeischauen. Anfangs war ich nicht so sehr davon überzeugt, am Ende bin ich dabei geblieben.

Eher Berge. Mit der Familie geht’s im Urlaub oft nach Österreich. Bei Bergwanderungen genieße ich dann die frische Luft.

Immer Rucksack, da passt am meisten rein.

Gar keine Frage: Ich bin für den FC Augsburg. Ich komme ja aus der Gegend, da muss ich doch für Augsburg sein.

Im Internet gibt die meisten Infos über den Schwimmsport.

Weil die meisten Wettkämpfe früh beginnen und man meistens auch eine längere Anfahrt hat, bin ich ein Frühsaufsteher. Die Wettkämpfe beginnen übrigens so früh, weil man sonst gar nicht durch das Programm kommt. Beim Cool Swimming Cup am Wochenende in Gersthofen sind 2000 bis 3000 Starts der rund 400 Athleten. Das ist eine ganze Menge.

Schafkopf ist eine Tradition in der Familie, auch mein Opa spielte schon. Man sitzt gemütlich zusammen, spielt und unterhält sich. Bei den Schwimmern ist eher Playstation angesagt.

Ordnungsfanatiker. Ich finde es besser, wenn der Tag geplant ist. Ich lasse mich nicht so gerne überraschen.

Donnerstags geht es für eineinhalb Stunden in Gersthofen zum Krafttraining. Beim Schwimmen brauchen wir Kraft und Koordination.

Normalerweise müsste der Schwimmer auch Fisch bevorzugen. Aber mir schmecken die meisten Gerichte mit Fleisch einfach besser. Lieber ein Steak im Restaurant als einen Lachs. Mittags gibt es bei mir oft Reis oder Nudeln wegen der Kohlenhydrate, um dann genügend Power fürs Schwimmen zu haben.

Nemo – er ist der schönste Fisch, den es gibt.

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