Tischtennis

09.02.2019

Wiedersehen mit der Vergangenheit

Gemeinsam feierten Katharina Schneider und Krisztina Toth (2. und 3. von links) zusammen mit Csilla Batorfi, Aya Umemura und Ding Yaping 2007 den letzten Langweider Meistertitel. Heute stehen sich die ehemaligen Mannschaftskameradinnen im Spitzenspiel der 3. Bundesliga gegenüber.
Bild: Marcus Merk

Die Frauen des TTC Langweid erwarten zum Spitzenspiel der 3. Bundesliga einen direkten Konkurrenten. Was zwei Spielerinnen des Gegners mit Langweid zu tun haben

Am Samstag um 16 Uhr kommt es mit der Begegnung TTC Langweid gegen die Reserve des aktuellen Deutschen Meisters DJK Kolbermoor zum absoluten Spitzenspiel der 3. Tischtennis-Bundesliga der Frauen. Der TTCL nimmt mit 18:4 Punkten die Tabellenführung ein, Kolbermoor mit 16:6 Punkten Platz drei. Auf Platz zwei ist die DJK Offenburg, die Langweid am vergangenen Samstag in Offenburg die erste Saisonniederlage beibringen konnte, mit 17:7 Punkten notiert. Das bedeutet, dass Kolbermoor, das bisher ein Spiel weniger bestritten hat, nach Minuspunkten der gefährlichste Verfolger Langweids ist.

Sicher ist, dass es am Samstag zu einer guten und spannenden Auseinandersetzung kommen wird. Es wird viel darauf ankommen, ob die Oberbayern in Bestbesetzung antreten können.

Dazu gehört als Nummer 1 die Ex-Langweiderin Krisztina Toth, die in der Vorrunde nur vier Spiele für Kolbermoor bestritten hat, in der Rückrunde aber in beide bisherigen Spiele ihres Teams im Einsatz war, zuletzt beim 6:3-Sieg zu Hause gegen Offenburg. Dabei hat die Ungarin, die 2007 in der letzten Meistermannschaft des TTC stand und auch 2015 nochmals in der 2. Bundesliga für die Langweiderinnen antrat, beide Spitzenspiele gewinnen können. Platz zwei nimmt in der Rangliste der 2. Mannschaft Katharina Michaiova ein, die jedoch bisher nur in der Ersten Kolbermoors zum Einsatz kam.

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Auf Platz drei ist mit Naomi Prajnkovic, die Tochter von Sylvia Prajnkovic, der ehemaligen Langweider Spielerin und Trainerin, geführt. Die 14-Jährige ist Schüler-Nationalspielerin, die sich auch im Erwachsenenbereich durchsetzen kann. Das zeigt ihre positive Saisonbilanz (11:9 im vorderen Paarkreuz).

„Wir haben alle gekämpft und alles versucht, diesmal hat’s halt nicht geklappt, nächstes Mal wird’s wieder besser“, hat Katharina Schneider nach der Niederlage in Offenburg mitgeteilt. Kampfgeist und Können sind notwendig, dann kann das TTCL-Team das Versprechen ihrer Spitzenspielerin einlösen und den Vorsprung gegenüber Offenburg halten und gegenüber den stärksten Rivalen Kolbermoor vergrößern. Eine positive Rolle könnte die Unterstützung durch die Zuschauer spielen. (jug)

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