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Silvesterlauf

30.12.2017

„Wir könnten theoretisch heute starten“

Hinrich Habenicht
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Hinrich Habenicht

Cheforganisator Hinrich Habenicht spricht über die Vorbereitung und kleine Problemchen

Der Präsident des TSV Gersthofen ist derzeit schwer zu erreichen. Nachdem Hinrich Habenicht den Silvesterlauf zur Chefsache erklärt hat, um die Traditionsveranstaltung auch nach dem 50. Jubiläum am Leben zu erhalten, hat der 73-Jährige in diesen Tagen vor dem Jahreswechsel oft selbst Hand mit angelegt, damit am Sonntag um 11 Uhr zum 51. Mal der Startschuss fallen kann. Wir haben ihn trotzdem zum Interview erreicht.

Hallo Herr Habenicht, wo erreichen wir Sie gerade?

Ich stehe gerade hier im Stadion in der Sonne. Hinter mir bauen Mitarbeiter des Kulturamtes Absperrungen auf. Ich bin seit Tagen ununterbrochen rund um das Stadion zugange. Wir bauen auf und bauen auf. Wir haben zuletzt 500 Quadratmeter Eventplatten auf dem Rasen verlegt, die jeweils mit 16 Clips befestig werden mussten. Seit Donnerstag stehen auch die Computer in der Turnhalle. Die meiste Arbeit ist dabei bei unserem Hausmeister Elmar Lettrari hängen geblieben.

Wie hat die Zusammenarbeit mit der Stadt geklappt?

Die Stadt hat viel Organisation übernommen, wie zum Beispiel die Schreiben an die Anwohner. Es haben aber noch nicht alle Rädchen ineinander gegriffen. Vielleicht kann man darüber reden, wie wir noch mehr Unterstützung erfahren könnten.

Was ist jetzt noch an Vorbereitungen zu treffen?

Am Samstagvormittag werden wir die Strecke beschildern, eine Trinkwasserleitung für das heiße Wasser für den Tee einrichten. Nachmittags ist dann eine Besprechung mit allen Helfern. Die Lautsprecheranlage werden wir erst kurz vor der Veranstaltung aufbauen. Sonst ist sie weg.

Wie viele Teilnehmer werden erwartet?

Nach Informationen unseres EDV-Chefs Thomas Binder hatten wir knapp 900 Voranmeldungen. Das ist sogar etwas mehr als im vergangenen Jahr. Die Erfahrung zeigt, dass sich vor dem Start noch ganz viele Kurzentschlossene anmelden werden, sodass wir mit über 1500 Teilnehmern rechnen. Vor allem bei der Wetterprognose.

Was sagt denn der Wetterfrosch voraus?

Laut meiner Wetter-App sind am Sonntag 12 Grad plus und acht Stunden Sonnenschein bei leichtem Föhnwind angesagt. Idealer geht es nicht.

Am Freitagmorgen war die Strecke ja noch schneebedeckt und spiegelglatt gefroren. Jetzt soll es tauen und ein kurzer Abschnitt ist anscheinend nicht rechtzeitig fertig geworden. Wie sieht es draußen in den Lechauen aus?

Alles bestens! Der größte Teil ist ja aufgrund der neuen Streckenführung geteert. Bis auf ein paar Meter, die vielleicht etwas matschig werden. Aber das sind die Silvesterläufer ja gewohnt.

Wie lautet Ihr persönliches Fazit kurz vor dem Start des 51. Silvesterlaufes?

Alles läuft nach Plan. Wir könnten theoretisch bereits heute starten. Aber im Ernst: Ich bin heilfroh, wenn der Silvesterlauf am Sonntagnachmittag gelaufen ist. Für mich geht es dann schon am Abend weiter. Ich habe Freunde, die mir viel geholfen haben, zur Silvesterfeier eingeladen. Und am 3. Januar beginnt dann der Abbau. Es ist viel Arbeit. Ich verstehe jetzt, dass die bisherigen Organisatoren amtsmüde waren. Wenn man jedoch erst mal Erfahrungswerte gesammelt hat, werden einige Dinge künftig noch besser laufen.

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