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AL-Elferkette

18.08.2018

Zum Feierabend ein kühles Helles für den Frühaufsteher

Christian Gebele vom FC Emersacker gibt sich nach dem Aufstieg ganz gelassen.
Bild: FuPa

Warum Christian Gebele vom FC Emersacker lieber Tore verhindert als selber schießt

Er stammt aus Laugna, wohnt in Zusamaltheim, arbeitet als Maschinenbautechniker in Buttenwiesen und spielt seit zwei Jahren als Innenverteidiger beim FC Emersacker. Zuvor kickte er unter anderem beim SV Kicklingen in der Kreisliga West und mit dem TSV Wertingen in der Bezirksliga Nord. Mit den Fußballern aus der Holzwinkelgemeinde ist Christian Gebele im vergangenen Frühjahr über die Relegation in die Kreisklasse Augsburg Nordwest aufgestiegen. Nach einem 2:2 zum Saisonstart gegen den Kreisliga-Absteiger TSV Diedorf wurde das Lokalderby beim TSV Welden wegen einer Party auf dem Theklaberg vom 15. August auf Mittwoch, 5. September, verschoben. Nun steht für den 27-Jährigen und seine Teamkollegen vom FCE am Sonntag, 15 Uhr, das Heimspiel gegen den TSV Herbertshofen auf dem Programm. Bevor diese Partie angepfiffen wird, beantwortet Frühaufsteher und Oktoberfest-Fan Christian Gebele Fragen innerhalb unserer Serie AL-Elferkette.

Da bin ich eher altmodisch eingestellt und bevorzuge schwarze Schuhe. Sollte ich irgendwann mal aus irgendwelchen Gründen auch immer (lacht) bunte Schuhe geschenkt bekommen, würde ich auch in solchen auflaufen.

Als Abwehrspieler sind dies für mich natürlich zwei Vorbilder. Bei Mats Hummels schätze ich dessen Spielöffnung, Sergio Ramos von Real Madrid imponiert mir wegen seiner kämpferischen Einstellung und der notwendigen Härte, die er in seinen Spielen an den Tag legt.

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Definitiv Frühaufsteher. Für mich hat Morgenstund Gold im Mund. Da ich oft schon um 6 Uhr in meinem Betrieb zu arbeiten beginne, steige ich kurz nach 5 Uhr aus den Federn. Oft auch an den Wochenenden, wenn ich nicht zur Arbeit muss. Es sei denn, dass diverse Feierlichkeiten mal weit bis nach Mitternacht gedauert haben.

Ich war schon als kleiner Junge Fan des FC Bayern München und bin es noch immer. Für mich wird der FCB auch diese Saison wieder deutscher Meister. Den sportlichen Werdegang des FCA verfolge ich natürlich auch. Und zwischendurch schaue ich mir auch Spiele in Augsburg an. Bequemer geht es für mich nicht, bei einem Bundesligaspiel live dabei zu sein. Das Augsburger Stadion liegt ja quasi vor der Haustür.

Oh je, bei politischen Themen bin ich eher zurückhaltend. Für mich ist zur Zeit die gesamte Weltpolitik zu undurchsichtig, um sich da eine Meinung zu bilden, ob Trump oder Putin der bessere Stratege ist. Ich tue mich schwer einzuschätzen, wer welchen Kurs gerade einschlägt.

Bier trinke ich sicherlich mehr. Ein kühles Helles nach der Arbeit oder nach dem Training ist nicht verkehrt. Zwischendurch gibt es aber auch einen Asbach mit Cola. So einen Longdrink habe ich zum Beispiel in dieser Woche bei der Skihaserlparty in Welden getrunken.

Definitiv Fleisch. Ein durchgebratenes Rindersteak mit Gemüse oder ein saftiger Schweinenacken sind für mich immer ein Genuss. Zwischendurch gibt es aber auch Fisch. So ein bis zweimal die Woche.

Mit unserer Mannschaft des FC Emersacker werden wir gemeinsam den Plärrer in Augsburg besuchen. Da bin ich natürlich auch dabei. Persönlich zieht es mich aber öfters auf das Oktoberfest nach München. Dort bedient meine Mutter im Hacker-Zelt. Ich werde sie dort auf der diesjährigen Wiesn bestimmt drei- bis viermal besuchen. Natürlich in Lederhose und Trachtenhemd.

Ganz klar Tore verhindern. Mir ist es sehr wichtig, dass hinten die Null steht. Da stelle ich mich in den Dienst der Mannschaft. Vorne richten es beim FCE schon die anderen. Zum Beispiel Oliver Pelikan, dem das Toreschießen besonders viel Spaß macht, wie man im Spiel gegen Diedorf gesehen hat (Pelikan traf beim 2:2 zweimal, Anm. d. Red.)

(zögert bei der Antwort) Eigentlich beides. Im Sommer bin ich gerne am Meer in Kroatien zum Faullenzen, im Herbst zieht es mich aber auch einige Male zum Wandern in die Berge. Und im Winter zum Skifahren sowieso.

Dass wir mit dem FC Emersacker in die Kreisklasse aufgestiegen sind, ist schon mal gut. In dieser Liga wollen wir uns nun beweisen und den Klassenerhalt schaffen. Ich hoffe, dass wir am Sonntag gegen Herbertshofen den ersten Dreier einfahren. Die Kreisliga ist schon noch eine ganz andere Nummer. (her)

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