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Kreisliga Augsburg

11.05.2013

Zum Stadtfest steigt Stadtberger Stadtderby

Heiß umkämpft war das Stadtberger Stadtderby schon im Hinspiel. Damals trennten sich die TSG und der TSV Leitershofen (schwarze Trikots) 1:1.
Bild: Oliver Reiser

TSV Leitershofen erwartet die wieder erstarkte TSG Stadtbergen. TSV Diedorf bestreitet in Göggingen innerhalb von fünf Tagen das zweite Verfolgerduell

Landkreis Augsburg Aufgrund der vielen Nachholspiele stehen bei den meisten Teams der Fußball-Kreisliga Augsburg am 28. Spieltag noch ganze fünf Partien aus. Ein ganz besonderes Spiel steigt auf der Leitershofer Alm. Dort empfängt der TSV zum Derby die TSG aus Stadtbergen. Den Stadtbergern könnte mit einem Sieg nach den Spieltagen 21 und 22 zum erst dritten Mal in dieser Saison der Sprung weg von einem Abstiegsplatz gelingen.

TSV Leitershofen – TSG Stadtbergen. Es ist wieder Derbyzeit zwischen den Stadtnachbarn Leitershofen und Stadtbergen. Pünktlich zur Stadtfestzeit kommt es auf der Alm zum Schaulaufen. Die abstiegsgefährdete TSG hat am Sonntag endlich die Chance, sich mit einem Sieg vom Relegationsplatz zu lösen. „Klar haben die gerade eine gute Serie, die Ergebnisse beeindrucken uns aber eigentlich nicht“, so Leitershofens Coach Michael Kreutmayr. „Wir haben eine gute Mannschaft und gehen davon aus, dass wir zu Hause die Punkte behalten werden.“ Personell wird Lukas Schnitzler mit wiederkehrenden muskulären Problemen wohl bis zum Saisonende ausfallen. Der Einsatz von Markus Bröll (Muskelverhärtung) ist ebenfalls mehr als fraglich.

Mit neun Punkten aus den letzten drei Spielen scheint die TSG endlich den Turbo gezündet zu haben und stemmt sich nun mit aller Macht gegen den Abstieg. Besonders Nemanja Ranitovic, der nach der Saison zum SV Cosmos Aystetten wechselt, trifft wie am Schnürchen. So trennt die TSG fünf Spieltage vor Schluss nur ein Punkt vom rettenden Ufer. Und auf einmal glaubt wieder ganz Stadtbergen an die Rettung.

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TSV Göggingen – TSV Diedorf. Nach der schweren Verletzung von Diedorfs Sebastian Batz im Spiel gegen den SV Schwabegg sitzt bei den Akteuren des Aufsteigers der Schock noch immer tief. Nasentrümmerbruch sowie Fraktur in der Augenhöhle lautet die Diagnose. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, ist Trainer Jürgen Fuchs auch zwei Tage nach der Partie immer noch nicht ganz gefasst. „Da hätten wir lieber verloren und keinen so schwer verletzten Spieler.“ Die Konzentration nun wieder auf das Sportliche zu lenken fällt schwer. Durch den 4:1-Sieg über Schwabegg ist der TSV nun nur noch zwei Punkte vom TSV Göggingen und damit vom Relegationsplatz entfernt. Trotz der vielen Ausfälle will Fuchs mit seiner Truppe auch gegen Göggingen Punkte entführen.

Für Unmut gesorgt haben indes die Anschuldigungen von Manuel Degendorfer, Spielertrainer beim SSV Margertshausen. Dieser warf den Diedorfern nach der Verpflichtung ihres Spielers Dennis Czifra vor, Czifra mit finanziellen Mitteln geholt zu haben. „Dennis ist aus rein sportlichen Gründen zu uns gewechselt“, betont Fuchs. „Diese Äußerungen sind nicht akzeptabel.“

SV Cosmos Aystetten – SV Schwabegg. „Die Luft ist raus“, weiß Trainer Paulo Mavros. Nach dem schwachen 2:2 zu Hause gegen den SV Stadtwerke geht es für Aystetten nicht mal mehr um die goldene Ananas. „Wir können doch nicht fünf Spieltage vor Schluss aufhören Fußball zu spielen“, appelliert Mavros an den Ehrgeiz seiner Truppe. Der fehlende Einsatz läge seiner Meinung nach jedoch auch daran, dass derzeit einfach kaum Konkurrenzkampf herrscht. Genau dem will der Aystetter Coach entgegenwirken. Sechs bis sieben Neuzugänge sollen sicher nach Aystetten kommen. Als Abgänge stehen bislang nur Torwart Lukas Hohenberger (TSV Zusmarshausen) und Adrian Kaczmarczyk (Laufbahnende) fest.

FSV Wehringen – TSV Ustersbach. Durch die jüngste 1:5-Niederlage gegen den FSV Inningen ist der Vorsprung des TSV auf den Relegationsplatz auf magere drei Zähler geschrumpft. Wähnte man sich schon in Sicherheit, wird es jetzt für die Gelb-Blauen um Spielertrainer Xhelal Miroci noch mal eng. Gegen den FSV Wehringen gab es im Hinspiel einen 4:0-Erfolg, der Hoffnung macht, dass die Ustersbacher schleunigst die noch dringend benötigten Punkte einfahren können.

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