Aystetten

07.04.2019

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Pechvogel Patrick Szilagyi. Der Aystetter hatte kurz vor Schluss Pech, dass in einer Szene gleich zweimal das Aluminium den Anschlusstreffer verhinderte. Ichenhausens Keeper Liridon Rrecaj war’s recht.
Bild: Oliver Reiser

SV Cosmos Aystetten rückt nach 0:2-Heimniederlage gegen den SC Ichenhausen den Abstiegsrelegationsplätzen wieder näher

Nach zwei Unentschieden musste der SV Cosmos Aystetten im kampf gegen den Abstiegsrelegationsplatz wieder eine Niederlage hinnehmen. Beim 0:2 gegen den SC Ichenhausen, der sich mit dem dritten Sieg in Folge auf Rang vier der Fußball-Landesliga Südwest verbessert hat, gelang es diesmal nicht, einen 0:2-Rückstand aufzuholen. So konnte man auch nicht die Chance nutzen, sich weiter ins Mittelfeld abzusetzen.

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Die Gäste übernahmen sofort das Kommando und Waldemar Schaab gab mit einem Kopfball (3.) den ersten Warnschuss ab. Janick Reitz traf den Pfosten (17.) und Marco Schlittmeiers Schuss touchierte die Querlatte (25.). So dauerte es bis zur 36. Minute, als der SCI die verdiente Führung erzielte. Mateusz Staron, durfte unbedrängt einen Freistoß von Reitz einköpfen. „Das kann nicht sein“, schimpfte Benjamin Sakrak mit seinen Nebenleuten, als sich derselbe Spieler nur wenig später völlig unbedrängt zu einem Seitfallzieher in die Luft legen konnte.

Um die sehr kompakt auftretenden Schützlinge des ehemaligen Bundesliga-Spielers Oliver Unsöld (SSV Ulm) in Verlegenheit zu bringen, hätte man auf Aystetter Seite die durchaus vorhanden Chancen nutzen müssen. Doch Stefan Schnurrer fehlte eine Schuhgröße, um die Hereingabe von Max Drechsler über die Linie zu bugsieren (10.), der Kopfball des Winter-Neuzugangs landete genau auf SCI-Torwart Liridon Rrecaj (14.), ein Kopfball von Robert Markovic-Mandic flipperte durch den Gästestrafraum (27.).

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„Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt und müssten eigentlich höher führen“, konstatierte Ichenhausens Abteilungsleiter Henning Tatje zur Pause. „Hoffentlich rächt sich das nicht.“ Seine Sorgen waren unbegründet. Bereits sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff durfte Maximilian Ocker unbehelligt von der Aystetter Abwehr einen Eckball zum 0:2 einköpfen. Unhaltbar für Alexander Bernhardt, der kurzfristig Valentin Coca im Tor ersetzen musste, der sich im Training verletzt hatte.

Nach einer Stunde reagierte Cosmos-Trainer Marco Löring, brachte Thomas Hanselka als zusätzlichen Stürmer. Aystetten blies zur Offensive, legte jetzt mehr Engagement an den Tag. Drechsler (61. und 77.) und Hanselka (75.) agierten jedoch zu unpräzise. Die größten Möglichkeit zum Anschlusstreffer vergaben Patrick Szilagyi, der in der 86. Minute aus spitzem Winkel gleich zweimal am Aluminium verzweifelte, und Markovic-Mandic, der mit einem Direktschuss an Rrecaj scheiterte (88.). Verdient war der Ichenhausener Erfolg allemal, denn mit dem Schlusspfiff prüfte Denis Nickel zum dritten Mal das Gestänge des Aystetter Tores.

SV Cosmos Aystetten: Bernhardt – Bergmair (58. Hanselka), Sakrak, Berisha, Isufi – Mijailovic – Szilagy, Markovic-Mandic, Heckel – Drechsler, Schnurrer (68. Gosa).

SC Ichenhausen: Rrecaj – Ocker, Schaab, Strohhofer, Sturm – Schlittmeier, Heckelmüller, Kustermann, Reitz (84. Riederle) – Boyer (86. Breskott), Staron (72. Nickel).

Tore: 0:1 Staron (37.), 0:2 Ocker (51.). - Schiedsrichter: Julian Kreye (Warmensteinach) - Zuschauer: 100.

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