Kreisliga West

17.05.2014

Zusmarshausen will mehr

Simon Schneider (schwarzes Trikot) zählt zu den Aktivposten in der Hintermannschaft des TSV Zusmarshausen.
Bild: Oliver Reiser

Derby gegen den SC Altenmünster

Gerade vom großen Fußballfest am Donnerstag gegen den TSV 1860 München erholt, wartet schon das nächste Großereignis auf den SC Altenmünster. Es geht am morgigen Sonntag zum Rivalen aus der Nachbarschaft TSV Zusmarshausen. Zwei Spieltage vor Schluss eröffnet sich für die Gastgeber die Riesengelegenheit, den Aufstieg in die Bezirksliga Nord zu realisieren. Nebenstehender Infokasten informiert zur aktuellen Lage des TSV Zusmarshausen.

„Jeder weiß, dass das ein ganz schweres Derby wird und wird sich dementsprechend auf das Spiel einstellen“, baut Zusmarshausens Coach Reinhard Brachert keinen unnötigen Druck auf. Im letzten Heimspiel der Saison sei eine konzentrierte Mannschaftsleistung nötig, um die wichtigen Punkte in „Zus“ zu behalten. Denn gewinnen die Grün-Weißen die letzten beiden Spiele, so sind sie sicher auf dem Relegationsplatz. Am nächsten Wochenende spielen nämlich mit Günzburg und Dillingen die beiden Erstplatzierten gegeneinander und nehmen sich so die Punkte. „Natürlich schielen wir jetzt nach oben, die Situation für uns ändert sich aber nicht“, weiß Brachert. „Wir wollen jetzt auch das nächste Spiel gewinnen, egal, gegen wen es geht.“ Personell stößt Kapitän Sebastian Beck wieder zum Kader dazu.

SCA-Coach Alex Kuchenbaur weiß natürlich, was für den Gegner auf dem Spiel steht und atmet ganz tief durch: „Ich bin schon froh, dass wir uns vor dem Derby den Klassenerhalt gesichert haben.“ Für ihn aber gar nicht so selbstverständlich, weil die Wochen davor schwierig waren: „Die Rückrunde begann für uns alles andere als gut, weil mir einige Akteure ausfielen und daher auch die Trainingsbeteiligung nicht gut war. Drum sind ich und die Mannschaft schon sehr erleichtert, dass uns am drittletzten Spieltag die Sicherung der Klasse gelungen ist.“

Ohne Druck auf dem Sportplatz in Zusmarshausen beim Lokalschlager aufspielen zu können, kann für den SCA sogar ein Vorteil sein. Geheimnisse voreinander gibt es ohnehin nicht wie Alex Kuchenbaur vernehmen lässt: „Natürlich kennt man die Schlüsselspieler von Zusmarshausen.“ Ein sogenannter Schlüsselspieler fällt ihm im eigenen Team allerdings aus: Abwehrchef Stefan Jungwirth muss wegen einer Leistenzerrung passen. Kuchenbaur selbst wird die beiden letzten Spiele wegen Problemen im Adduktorenbereich nur noch als Trainer begleiten können. (luho, dirg)

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