Langweid

12.08.2018

Zwangspause für den VfR Foret

Nachdem der VfR Foret seine Mitgliedermeldung beim BLSV nicht rechtzeitig abgegeben hatte, wurde er zu einer Zwangspause verurteilt.
Bild: Fotolia

Warum der Kreisklassist am Wochenende nicht spielen durfte

Kampflos zu seinen ersten beiden Punkten kam Kreisklassen-Aufsteiger SV Erlingen, weil der VfR Foret am Sonntag zum Punktspiel nicht antreten durfte. Der Verein wurde wegen Nichtabgabe der Bestandsmeldung vom Bayerischen Landessportverband (BLSV) ausgeschlossen. Somit haben die Mitglieder keinen Versicherungsschutz und damit auch beim Bayerischen Fußball-Verband (BFV) kein Spielrecht. Das gleiche gilt für Türkspor Aichach in der B-Klasse Aichach/Neuburg.

Die Meldung beim BLSV ist bis Ende März abzugeben. Nachdem dies trotz zweier Mahnungen nicht erfolgt war und sogar ein Einwurf-Einschreiben ignoriert wurde, teilte Kreisspielleiter Reinhold Mießl dem VfR am Donnerstag den Sachverhalt mit. „Nachdem bis zum Spieltag keine Bestätigung über die Wiederaufnahme beim BLSV vorgelegt werden konnte, mussten die beiden Spiele abgesetzt und wegen Nichtantreten zur Wertung an das Sportgericht weitergeleitet werden.“

Ein Schock für Ayhan Korkmaz. Der Vorsitzende des VfR Foret hat verzweifelt versucht, die fehlenden Daten und die 200 Euro Wiederaufnahmegebühr an den Mann, in diesem Fall an den BLSV, zu bringen. Am Freitagmorgen lag zwar die Mitgliederliste vor, die Gebühr jedoch nicht. „Ich wäre sogar persönlich nach München gefahren und hätte das Geld einbezahlt. Doch das war nicht möglich“, so Korkmaz, der schließlich eine Blitzüberweisung vornahm, die ihm jedoch vom BLSV am Freitagnachmittag nicht mehr bestätigt wurde. „Der zuständige Sachbearbeiter war nicht mehr zu erreichen“, ärgert sich Ayhan Korkmaz. Am Freitagabend bat er dann noch den SV Erlingen um eine Spielverlegung. Das sei von der Vorstandschaft abgelehnt worden.

„Das ist natürlich eine Schlamperei von uns“, gibt der Vorsitzende des VfR zu, „aber wir haben einen neuen Schriftführer, der ist 25 Jahre alt und den nehme ich ausdrücklich in Schutz“. Er zeigt sich jedoch enttäuscht und hätte sich in einer derartigen Notsituation ein offenes Ohr gewünscht. „Man hat uns auflaufen lassen“, sagt Korkmaz. Jetzt hofft er, dass das Sportgericht auf eine Neuansetzung entscheidet. (oli)

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