Foret

07.01.2019

Zwei Rote Karten im Halbfinale

Forets Neuzugang Gökhan Basalan (rechts) versucht hier aus spitzen Winkel Westheims Torhüter Daniele Miccoli zu überwinden.
Bild: Oliver Reiser

KSV Trenk gewinnt den 10. Neujahrscup des VfR Foret

Zum zehnten Jubiläum taucht ein neuer Name auf den Siegerpokal des Neujahrscups des VfR Foret auf. Zum ersten Mal konnte sich am Sonntag der KSV Trenk in die Siegerliste eintragen. Der Augsburger Kreisklassist unter der Leitung des ehemaligen Gersthofer Trainers Ivan Konjevic setzte sich im Finale vor rund 300 Zuschauern gegen die Gastgeber mit 3:0 durch.

In einer turbulenten Partie hatte der überwiegend mit Spielern kroatischer Herkunft besetzte KSV Trenk Titelverteidiger TSG Hochzoll ausgeschaltet. Bis der 3:1-Sieg nach Sechsmeterschießen feststand, hatten die Schiedsrichter allerdings alle Hände voll zu tun. Nach einem groben Foul eines Trenk-Spielers trat der Gefoulte nach. Es kam zur Rudelbildung auf dem Parkett, an der sich auch Zuschauer beteiligten. „Um die Situation zu beruhigen“, so Forets Sportdirekter Ali Sakarya, sahen beide Übeltäter Rote Karte: „Der Adrenalinspiegel stieg oft sehr hoch, aber die Schiedsrichter hatten alles unter Kontrolle.“

Der VfR Foret kam erst spät in die Gänge und erreichte durch einen 2:0-Sieg gegen den TSV Kriegshaber, den Rückkehrer Gökhan Basalan mit zwei Treffern sicherte, im letzten Gruppenspiel noch das Halbfinale. Dort konnte der Bezirksligist SV Türkgücü Königsbrunn, der mit Spielertrainer Ajet Abazi den Torschützenkönig stellte, mit 2:0 bezwungen werden.

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Im Finale hatten die Gastgeber gegen den KSV Trenk, der mit Kristijan Loborinec den besten Turnierspieler stellte, bei der 0:3-Niederlage dann keine Chance mehr. Die TSG Hochzoll landete auf Platz drei, konnte sich aber über die auszeichnung von Enes Cetin zum besten Torhüter freuen.

SV Achsheim stellt das fairste Team

Den Preis für das fairste Team konnte der SV Achsheim entgegen nehmen. Der B-Klassist feierte gegen den TSV Kriegshaber den einzigen Sieg und war damit besser als die SG Langweid/Stettenhofen, die lediglich einen Punkt ergattern konnte. Mehr ausgerechnet hatte sich die SpVgg Westheim, doch der Kreisligist musste nach drei Unentschieden in den Gruppenspielen vorzeitig die Koffer packen. (oli)

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