Startseite
Icon Pfeil nach unten
Augsburg Land
Icon Pfeil nach unten
Stadtbergen
Icon Pfeil nach unten

Stadtbergen vor Stadtratswahl 2026: Dafür wollen sich die Freien Wähler einsetzen

Stadtbergen

„Stadtbergen muss endlich wieder handlungsfähig werden.“

  • |
  • |
  • |
  • |
    Die Kandidatinnen und Kandidaten der Freien Wähler in Stadtbergen für die Stadtratswahl 2026 (hinten, von links): Markus Märkl, Kerstin Seifert, Peter Merk, Carmen Steinmüller, (vorne, von links): Brigitte Nöth, Maria Sieber, Else Seifert, Ulrike Wolf-Hauer, Gerhard Heisele, Alfred Hammel.
    Die Kandidatinnen und Kandidaten der Freien Wähler in Stadtbergen für die Stadtratswahl 2026 (hinten, von links): Markus Märkl, Kerstin Seifert, Peter Merk, Carmen Steinmüller, (vorne, von links): Brigitte Nöth, Maria Sieber, Else Seifert, Ulrike Wolf-Hauer, Gerhard Heisele, Alfred Hammel. Foto: FW Stadtbergen

    Stadtbergen steht kurz vor den Wahlen zu einem neuen Stadtrat. Bei der bayernweiten Kommunalwahl am Sonntag, 8. März, bestimmen die Stadtberger, wer in den kommenden sechs Jahren im Sitzungssaal des Rathauses über die Zukunft der Stadt entscheidet. Die Besonderheit: Die nächsten Bürgermeisterwahlen finden hier turnusgemäß erst 2029 statt. Wir haben die Vorsitzenden der Fraktionen im Stadtrat gefragt, was ihre Partei nach der Wahl für die Stadt tun will.

    Vier von fünf Fragen haben die Freien Wähler bewusst mit nur einer Antwort bedacht, wie ihr Fraktionsvorsitzender Gerhard Heisele erklärt. Sie hätten „alle denselben Kern“.

    Wofür setzt sich Ihre Partei in den kommenden sechs Jahren in Stadtbergen ein? Worauf legt Ihre Partei den Fokus, also welches ist Ihrer Meinung nach das größte Problem in der Stadt und muss daher so schnell wie möglich gelöst werden? Wie wollen Sie dieses dringende Problem lösen? Welche Projekte würde Ihre Partei in den kommenden sechs Jahren umsetzen wollen (und wie)?

    Stadtbergen muss raus aus der Schuldenspirale und endlich wieder handlungsfähig werden. Schluss mit Stillstand und Ausreden. Dafür müssen wir die Einnahmen der Stadt deutlich stärken. Das bestehende Industrie- und Gewerbegebiet soll massiv nachverdichtet werden, um die Gewerbesteuer spürbar zu steigern. Außerdem gehört ein neues Gewerbegebiet an der B 300 wieder auf die Tagesordnung. Ohne wirtschaftliches Wachstum gibt es keine Gestaltungsspielräume. Zusätzlich wollen wir eine stadteigene Wohnungsbaugenossenschaft gründen. Auf städtischen Flächen sollen Wohnungen entstehen, die vermietet werden. Das schafft Wohnraum und bringt der Stadt langfristig eigene Einnahmen. Gleichzeitig muss das Rathaus effizienter werden. Mehr Digitalisierung und KI-Einsatz sollen Abläufe beschleunigen und verhindern, dass die Personalkosten immer weiter steigen. Und klar ist auch, dass der ÖPNV besser werden muss. Die Stadtteile müssen stärker untereinander und mit Augsburg verbunden werden. Dabei dürfen auch neue Lösungen wie selbstfahrende Busse kein Tabu sein. Unser Kurs ist klar. Mehr Einnahmen, schlankere Verwaltung, bessere Mobilität – damit Stadtbergen wieder Zukunft hat.

    Wenn Sie auf das Wahlprogramm 2020 zurückblicken: Welche Ihrer Programmpunkte wurden tatsächlich umgesetzt?

    Ausbau der Radwege – Bismarkstraße Stadtbergen, Hauptstraße und Augsburger Straße in Leitershofen. Alle städtischen Dächer wurden mit Solaranlagen ausgerüstet. Unterstützung Grüne Dächer – jedes Flachdach sollte begrünt werden. Trotz knapper Kassen konnten die freiwilligen Leistungen zur Kulturförderung, zum Stadtleben und zur Förderung der Vereine weiter gewährt werden.

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Anmelden

    Sie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren