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Thierhaupten
10.01.2022

Kleines Feuer, großer Einsatz: Brand in Asylunterkunft in Thierhaupten

Keine Rauchschwaden in Sicht. Bei einem Brand in einer Asylunterkunft in Thierhaupten gab es keine Verletzten und nur einen geringen Sachschaden.
Foto: Marcus Merk

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rücken mit zahlreichen Autos zu einem Brand in einer Asylunterkunft in Thierhaupten aus. Schnell gibt es Entwarnung.

Dutzende Einsatzkräfte machten sich am Montagnachmittag auf den Weg zu einem Brand in einer Asylunterkunft in Thierhaupten. Die Feuerwehr rückte mit Drehleiter und drei Fahrzeugen an, der Rettungsdienst mit fünf oder sechs Autos, die Polizei ebenfalls mit drei. Fünf weitere Streifenwagen waren unterwegs, doch für sie gab es Entwarnung: Der Brand war schnell gelöscht, Verletzte gibt es keine. Der Sachschaden ist gering.

Die Ursache des Brands in Thierhaupten ist nicht bekannt

"In einem Zimmer gab es einen kleinen Brand", sagte ein Polizist vor Ort. Das Feuer sei in einer Abstellkammer ausgebrochen, die zu einer Wohnung gehört, in der eine Mutter mit drei Kindern lebe. Wie es zum Brand gekommen sei, wisse sie nicht, gab die Mutter gegenüber der Polizei an. Auch die Einsatzkräfte konnten keine Brandursache feststellen. Andere Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft konnten dazu ebenfalls keine Erkenntnisse liefern.

Die Meldung eines Brands in einer Asylunterkunft in Thierhaupten weckt Erinnerungen an ein größeres Feuer im Jahr 2019. Damals war ein Gebäude komplett ausgebrannt, das Haus danach unbewohnbar. Die Frauen und Kinder, die darin gelebt hatten, zogen in andere Unterkünfte in Diedorf und Nordendorf. Brandstiftung schied nach Erkenntnissen der Fachleute als Ursache aus.

Die Asylunterkunft wurde nicht von allen gut aufgenommen

Der Bau der Unterkunft vor knapp sechs Jahren löste vereinzelt rassistische Reaktionen aus. Im Juni 2016 hatten unbekannte Täter fremdenfeindliche Parolen in das frischgegossene Betonfundament geritzt. Ein Abflussrohr war mit Steinen verstopft worden.

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