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Ustersbach: Neuer Bürgermeister Kohler startet mit Nervosität in die Amtszeit

Ustersbach

Neuer Bürgermeister in Ustersbach startet mit viel Nervosität und frischem Schwung

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    Markus Kohler (vorne, zweiter von links) freut sich mit seinen Stellvertretern Andreas Birle (vorne, zweiter von rechts) und Angelika Ortner (hinten, Mitte) über das neue Team. Vier sind erstmals im Gemeinderat Ustersbach: Matthias Kirchner (hinten, zweiter von links) sowie (mittlere Reihe von links) Martin Schmid, Andreas Fetsch und Florian Braun.
    Markus Kohler (vorne, zweiter von links) freut sich mit seinen Stellvertretern Andreas Birle (vorne, zweiter von rechts) und Angelika Ortner (hinten, Mitte) über das neue Team. Vier sind erstmals im Gemeinderat Ustersbach: Matthias Kirchner (hinten, zweiter von links) sowie (mittlere Reihe von links) Martin Schmid, Andreas Fetsch und Florian Braun. Foto: Gemeinde Ustersbach

    So mancher wird gespannt gewesen sein, wie die erste Sitzung in Ustersbach verlaufen würde. Schließlich war mit Markus Kohler ein neuer Bürgermeister ins Amt gewählt worden, der zwar schon einige Jahre im Gemeinderat sitzt, aber für den alles noch neu war, was mit der Amts- und Sitzungsleitung zu tun hat. „Ich war mega nervös“, gibt er ehrlich zu. Zum Glück sei das aber nicht aufgefallen, berichtet er nach der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderats – das hätten ihm seine Kolleginnen und Kollegen bescheinigt. Für die vier neuen Gemeinderäte war sowieso alles neu. Matthias Kirchner, Martin Schmid und Florian Braun sind die neuen Gesichter für die CSU im Ustersbacher Gremium. Ein viertes neues Gesicht ist Andreas Fetsch; er hat für die Grünen, die erstmals in Ustersbach zur Wahl angetreten waren, auf Anhieb einen Sitz geholt.

    Bei der ersten Sitzung nach der Wahl wurden nun die Stellvertreter von Markus Kohler neu gewählt. Bernhard Schmid (CSU), der im Gemeinderat seinen Sitz verteidigen konnte, stand für eine weitere Amtszeit als zweiter Bürgermeister nicht mehr zur Verfügung. Die ehemalige dritte Bürgermeisterin Anja Völk (SPD) war zur Kommunalwahl in Fischach angetreten und deshalb in Ustersbach ausgeschieden. Die Ämter mussten somit neu besetzt werden. Jeweils einstimmig ins Amt gewählt wurden Andreas Birle (Bürgerliste) als neuer zweiter Bürgermeister und Angelika Ortner (ABU) als Vertreterin des zweiten Bürgermeisters. Einen dritten Bürgermeister gibt es nicht mehr.

    Gemeinderat benennt Vertreter für Schulverband Dinkelscherben/Ustersbach

    In der konstituierenden Sitzung wurden außerdem die Mitglieder in den einzelnen Ausschüssen benannt sowie jene Gemeinderäte ernannt, die die Gemeinde in verschiedenen Gremien vertreten, wie dem Schulverband Dinkelscherben/Ustersbach. Nach einem bestimmten Verfahren werden die Posten dabei auf die unterschiedlichen Fraktionen aufgeteilt. Dass bei den ersten Wahlen im neuen Gemeinderat alles so glattlief, führt Markus Kohler auf die gute Vorbereitung zurück. „Im Vorfeld fanden einige Gespräche mit den Fraktionen statt, die zu einem reibungslosen Ablauf der Sitzung beigetragen haben“, erklärt er nach der Sitzung und weist darauf hin, dass er – anders als zuletzt berichtet – als ehrenamtlicher Bürgermeister an drei Tagen (Montag, Dienstag, Freitag) im Rathaus anzutreffen ist. Eine Diskussion habe es lediglich zur Bestimmung der Höhe der Sitzungspauschale gegeben. Aufgrund der schlechten Haushaltslage der Gemeinde und der Kürzung von Zuschüssen an die Vereine sei sie zuletzt um zehn Euro abgesenkt worden.

    Ustersbach hebt Sitzungspauschale auf 40 Euro an

    „Nachdem die Gemeinde Gessertshausen nun überlegt, die Sitzungspauschale auf 50 Euro zu erhöhen, haben wir in Ustersbach beschlossen, sie wieder auf 40 Euro anzuheben, da das ehrenamtliche Engagement eines Gemeinderats, meiner Meinung nach, diese Würdigung verdient“, erläutert Kohler. Der Beschluss dazu sei einstimmig erfolgt. Allerdings hätten einige erklärt, so Kohler, diese zehn Euro spenden zu wollen, darunter alle Gemeinderäte von ABU und Grünen sowie der ein oder andere von CSU und Bürgerliste. Doch nicht alles, was sich der Gemeinderat vorgenommen hatte, hatte auch Platz in der ersten Sitzung der sechsjährigen Amtsperiode. Der Erlass einer neuen Geschäftsordnung, die unter anderem den Zusammenschluss von Fraktionen zu Ausschussgemeinschaften, die Aufgaben des Bürgermeisters oder das Abhalten von Sitzungen regelt, wurde auf eine der nächsten Gemeinderatssitzungen vertagt.

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