Was der Eine-Welt-Lauf der Uganda-Hilfe in Nordendorf in Afrika bewirkt
Nordendorf
Wer setzt in Nordendorf ein Zeichen der Solidarität?
In Nordendorf findet wieder der Eine-Welt-Lauf zugunsten eines Projekts in Uganda mit. Wie sehr sich der Einsatz des Nordendorfer Vereins bisher gelohnt hat.
Ein Zeichen der Solidarität kann jeder setzen, der beim Eine-Welt-Lauf der Uganda-Hilfe Nordendorf mitmacht. Die Veranstaltung findet zum 19. Mal statt.Foto: Dieter Jehle (Symbolbild)
Laufschuhe schnüren, die Wanderstöcke in die Hand nehmen und in idyllischer Natur um Nordendorf unterwegs sein: Beim 19. Eine-Welt-Lauf des Vereins Uganda-Hilfe Nordendorf wird Bewegung wieder zum Zeichen der Solidarität. Menschen jeden Alters kommen zusammen, um Kilometer für den guten Zweck zu sammeln. Auch Kinder können auf einer eigenen Strecke am neuen Sportgelände mitmachen und so erleben, dass jeder Schritt etwas bewegen kann. Die daraus erzielten Spendengelder fließen in Projekte in Bukomma, einer Streusiedlung im ostafrikanischen Uganda.
Mit dem Eine-Welt-Lauf werden Spenden für Uganda gesammelt
Der Eine-Welt-Lauf zählt zu den wichtigen Aktionen des Vereins, um Spendengelder zu generieren. Die Schirmherrschaft übernimmt Bürgermeister Tobias Kunz. Vorsitzender Ferdinand Pfützner ist mit 87 Jahren auch heuer wieder voller Herzblut dabei und verweist auf das große ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder und Gönner. Viele regionale Betriebe und Privatpersonen unterstützen alljährlich die Idee.
Beim Eine-Welt-Lauf informiert der Verein Uganda-Hilfe mit seinem Vorsitzenden Ferdinand Pfützner (Foto) regelmäßig über Projekte, die Dank der Unterstützung aus dem Lechtal realisiert wurden oder derzeit umgesetzt werden.Foto: Monika Matzner
Ein besonderes Merkmal: Die Einnahmen kommen zu 100 Prozent den Projekten des Vereins zugute. Dabei geht es nicht um sportliche Höchstleistung oder Bestzeiten. Entscheidend ist, möglichst viele Menschen mitzunehmen und gemeinsam Gutes zu bewirken. Mit dem diesjährigen Lauf nähert man sich einer 9000 Kilometern langen zurückgelegten Gesamtstrecke.
Das Schulprojekt in Uganda stößt auf großes Interesse
Der Erlös des diesjährigen Laufs kommt der Schule St. Leo zugute – das Pilotprojekt ist eine Kombination aus Berufs- und Realschule unter einem Dach. Eine besonders erfreuliche Nachricht konnte der Verein dabei zuletzt vermelden: Die Schule erhielt vom Ministerium für Bildung und Sport die offizielle Lizenz zum Schulbetrieb. Damit verbunden ist auch die Genehmigung zum Abhalten der staatlichen Prüfungen. „Vor allem die Realschule stößt auf sehr großes Interesse. Das bestehende Gebäude platzt mehr oder weniger aus allen Nähten. Deshalb war es wichtig, mit einer Erweiterung zu beginnen“ erzählt der Vorsitzende. Zu den besonderen Erfolgsgeschichten zählt auch die Krankenstation St. Monica, die mit Hilfe aus dem Lechtal aufgebaut wurde und im Frühjahr bereits ihr zehnjähriges Bestehen feiern konnte. Um sich von der Wirkung der Hilfe persönlich zu überzeugen, reist regelmäßig eine Abordnung des Vereins (auf eigene Kosten) nach Uganda.
Der Eine-Welt-Lauf in Nordendorf
Am Samstag, 13. Juni, soll die Erfolgsgeschichte des Eine-Welt-Laufs nun fortgeschrieben werden. Start und Ziel ist an der Grundschule Nordendorf von 16 Uhr bis 18 Uhr. Streckenlängen zwei, ein, oder 5,5 Kilometer sind möglich.
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