In der Rücklenmühle in Zusmarshausen war für diesen Sommer das Plasma-Festival geplant, doch es musste abgesagt werden. Das habe vor allem am Veranstalter und anderen Parteien gelegen, der die Veranstaltung nicht durchführen konnte, wie die Marktgemeinde Zusmarshausen mitteilt. Der Austausch mit Jennifer Mair, die das Zuma-Festival organisiert, wird von der Gemeinde gelobt.
So steht der Bürgermeister zum geplanten Festival in Zusmarshausen
Schon bevor Mair das Festival über Social Media beworben hatte, hatte sie sich an den Markt Zusmarshausen gewandt. Seither tausche sie sich regelmäßig mit der Verwaltung aus, teilt die Marktgemeinde mit. Man habe den Eindruck gewonnen, Mair wolle ein regional verwurzeltes Festival schaffen. „Die von Frau Mair eingereichte Veranstaltungskonzeption vermittelt den Eindruck eines umfassend geplanten und regional ausgerichteten Veranstaltungskonzeptes“, lobt die Gemeinde.
Positiv hervorzuheben sei die geplante Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen, regionalen Dienstleistern und Akteuren aus dem Umfeld Zusmarshausens. Mair möchte auch regionale DJ‘s, Künstlerinnen und Künstler einbinden. „Aus Sicht des Marktes Zusmarshausen ist dieser regionale Ansatz ausdrücklich positiv zu bewerten, da dadurch nicht nur eine Veranstaltung geschaffen wird, sondern zugleich auch die Gemeinschaft in Zusmarshausen gestärkt werden kann“, teilt die Marktgemeinde mit.
Das Zuma-Festival in Zusmarshausen soll am 18. Juli 2026 stattfinden
Aber was ist genau geplant? Der Plan sei aktuell ein eintägiges Open-Air-Festival mit zwei unterschiedlichen Bühnenkonzepten und einem Schwerpunkt auf elektronischer Musik. Das Festival soll am 18. Juli von 18 Uhr bis 3 Uhr morgens auf dem Festplatz in Zusmarshausen stattfinden. Damit organisatorisch alles klappt, stimmt sich die Gemeinde mit den zuständigen Fachstellen ab und bespricht sich unter anderem mit der Polizeiinspektion Zusmarshausen und dem Bayerischen Roten Kreuz. „Die Hauptschwierigkeiten bei der Organisation eines Festivals liegen erfahrungsgemäß in der Koordination der zahlreichen sicherheitsrelevanten, technischen und organisatorischen Anforderungen.“
Wichtig sei auch, dass das Festival in Abstimmung mit den Anwohnerinnen und Anwohnern in Zusmarshausen organisiert werde. Grundsätzlich lobt die Gemeinde das Vorhaben als eine Bereicherung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens. „Veranstaltungen dieser Art können dazu beitragen, junge Menschen und regionale Akteure zusammenzubringen, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und die Attraktivität der Region zu fördern.“
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