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Zusmarshausen
27.05.2022

Polizei stoppt "fahrende Ferienhäuser" auf der A8 bei Zusmarshausen

Eine ungewöhnliche Ladung hatte ein Gespann auf der Autobahn A8 bei Zusmarshausen, berichtet die Polizei. Das Fahrzeug hatte zwei Ferienhäuschen aus Holz geladen.
Foto: Polizei Schwaben Nord

Nicht schlecht staunen die Beamten, als sie einen völlig überladenen Sattelzug auf der A8 anhalten. Denn auf dem Gespann sind zwei Holz-Ferienhäuser geladen.

Diese Ladung fiel der Polizei sofort ins Auge: Auf der Autobahn A8 stoppten die Beamten einen fahrenden Sattelzug, der zwei Holz-Ferienhäuser geladen hatte. Am Montagvormittag zog die Polizei das Gespann auf Höhe des Streitheimer Forsts aus dem Verkehr. Nach Angaben der Polizei sollten die beiden Ferienhäuschen von Bulgarien nach Frankreich transportiert werden.

Der 38-jährige Fahrer zeigte zwar eine angebliche Ausnahmegenehmigung vor, die jedoch nicht gültig war, da die zwei Häuschen eigentlich auf zwei getrennte Transporte hätten verteilt werden müssen, teilt die Polizei mit. Den 38-Jährigen erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.

Gespann auf der Autobahn A8 hat Ferienhäuser geladen

Deutlich teurer wird es für die Verantwortlichen des Speditionsunternehmens aus Bulgarien, die sich offensichtlich die Kosten eines zweiten Transportes sparen wollten. Gegen die Firma wird im Rahmen der sogenannten Gewinnabschöpfung eine Strafe in Höhe von 6000 Euro fällig werden, teilt die Polizei mit. Hinzukommt, dass die Weiterfahrt des Sattelzuges unterbunden wurde, bis ein zweites Gespann organisiert und die ungewöhnliche Ladung auf zwei Fahrzeuge verteilt wurde. (AZ)

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24.05.2022

"Den 38-Jährigen erwarten nun ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro sowie ein Punkt in Flensburg."
Diese Strafe ist sowas von lächerlich. Diese Typen gefährden das Leben und Gesundheit anderer und werden quasi nicht belangt.
Die Verkehrsminister der letzten Jahre waren alle totale Versager.

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24.05.2022

"Diese Strafe ist sowas von lächerlich."

Falsch. Was hätte der Fahrer denn tun sollen? Den Arbeitsauftrag seines Spediteurs zurückweisen und riskieren, gefeuert zu werden? Die Strafe von 6000 plus Stellung eines zweiten Fahrzeugs hat doch den Richtigen erreicht, nämlich den Fuhrunternehmer.

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25.05.2022

Sehe ich auch so, der Fahrer ist das schwächste Glied in der Kette. Um diesen Umtrieben ein Ende zu setzen muss man den Auftraggebern, also den Vorgesetzen und Chefs der Fahrer, finanziell schaden. Das kleine Licht am Steuer ist austauschbar...

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24.05.2022

Man muss sich das mal vorstellen: von Bulgarien kommend fährt dieses Gespann über Serbien, Kroatien, Slowenien und Oestereich bis nach Augsburg, ohne das es an den Grenzen und auf den Autobahnen kontrolliert, bzw. bemängelt wurde.

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24.05.2022

gehört viel mehr kontrolliert!

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