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Winterbilanz

16.05.2019

5000 Tonnen Salz wurden gestreut

Räum- und Streudienst wird die Stadt 3,3 Millionen Euro kosten

Der Räum- und Streudienst des vergangenen Winters dürfte die Stadt um die 3,3 Millionen Euro kosten. Das entspricht dem Aufwand eines durchschnittlichen Winters, so der städtische Straßenreinigungsbetrieb. Insgesamt seien rund 5000 Tonnen Salz, 800 Tonnen Splitt und um die 374000 Liter Salzlauge gestreut und verspritzt worden.

Im zuständigen Werkausschuss des Stadtrats verlangte die SPD-Fraktion Aufklärung, was den Winterdienst auf Radwegen betrifft. Die Stadt hatte vor einigen Jahren Verbesserungen zugesagt. Man konzentriere sich vor allem auf zwölf Hauptverkehrsstraßen wie Donauwörther, Haunstetter, Friedberger, Neuburger, Gögginger oder Augsburger Straße.

Insgesamt sei es gelungen, „die Fahrradwege moderat zu räumen“, so der Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb (AWS). Es habe kaum Beschwerden von Bürgern gegeben. Zudem verweist der AWS auf den Fahrradklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs, wo der Winterdienst auf Radwegen relativ gut abschnitt.

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Künftig will der Winterdienst in Nächten mit Raureif noch gezielter streuen. Bisher rücken die Fahrzeuge auch bei drohender Glätte aus, um Gefahrenstellen zu entschärfen. Künftig sollen Kontrollfahrzeuge mit einer speziellen Messtechnik ausgestattet werden, die überprüft, ob nur einzelne Stellen von Reif betroffen sind oder größere Teile des Straßennetzes.

Zur Sprache kam auch, dass sich die Wartezeiten für Sperrmüllabholungen im Frühjahr auf bis zu acht Wochen ausdehnten. Wie berichtet war einer der Gründe, dass Sperrmüllfahrer aufgrund einer Krankheitswelle im Winterdienst als Ersatz einspringen mussten. Man prüfe beim AWS nun das derzeitige Konzept.

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