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Augsburg

30.04.2020

Ab Mitternacht Oberbürgermeisterin: Wie sich Eva Weber jetzt fühlt

Eva Weber wird am 1. Mai das Oberbürgermeisteramt von Kurt Gribl übernehmen. Das Foto ist nicht aktuell, es stammt aus dem April 2019.
Bild: Ulrich Wagner

Plus Zum 1. Mai geht das Amt auf die 42-Jährige über. Mit welchem Gefühl sie dem Tag entgegensieht und was ihr erster Auftritt im neuen Amt sein wird.

Genau um Mitternacht ist es so weit: In der Nacht auf Freitag wird Eva Weber ab 0 Uhr Oberbürgermeisterin von Augsburg sein. Die Amtsperiode von Oberbürgermeister Kurt Gribl endet um 24 Uhr. Weber fühlt sich gut vorbereitet. In den vergangenen Wochen seit der Stichwahl habe es mehrere Übergabegespräche zwischen ihr und ihrem Vorgänger gegeben. Was die Corona-Krise betrifft, war Weber als Bürgermeisterin von Anfang an an allen strategischen Entscheidungen beteiligt.

Augsburgs neue Oberbürgermeisterin Eva Weber: "Wechselbad der Gefühle"

„Es ist ein Wechselbad der Gefühle“, sagt Weber (CSU). Sie sei dankbar für das Vertrauen der Wähler. „Ich fühle Demut bei diesem Wahlergebnis und habe Respekt vor der Verantwortung, die das Amt mit sich bringt“, so Weber. Und dem Abschied von Kurt Gribl als engem Wegbegleiter sehe sie mit gemischten Gefühlen entgegen. „Doch bei allem: Die Freude auf alles, was kommt, überwiegt“, sagt Weber.

Die künftige Augsburger Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) gibt Interviews. Sie wurde mit rund 62 Prozent der Stimmen gewählt.
11 Bilder
In Bildern: Das ist Augsburgs neue Oberbürgermeisterin Eva Weber
Bild: Klaus Rainer Krieger

Eva Webers erster öffentlicher Auftritt ist virtuell

Vereidigt wird sie erst in der Stadtratssitzung am Montag, doch im Amt ist sie ab Freitag. Inwieweit schon am 1. Mai oder am Wochenende Entscheidungen zu treffen sind, ist unklar. Angesichts der Corona-Krise sei aber immer damit zu rechnen, dass etwas Unvorhergesehenes passiert, heißt es bei der Stadt.

Ihren ersten Auftritt als Oberbürgermeisterin wird Weber am 1. Mai haben, wiederum coronabedingt allerdings nur virtuell. Da die Kundgebung der Gewerkschaften zum Tag der Arbeit ins Internet verlagert wurde (es gibt einen bundesweiten Auftritt im Internet sowie eine Facebookaktion des DGB Augsburg), läuft es für Weber auf ein Videostatement in den sozialen Netzwerken statt einer Rede bei der Maikundgebung hinaus, an der sie als Wirtschaftsreferentin immer teilnahm. Sie wolle Ansprechpartnerin für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen sein, wobei ihr vor allem der Austausch am Herzen liege, so Weber.

Zudem will sich Weber am 1. Mai auch mit einem kurzen Statement via Internet an die Augsburger wenden. Eine Ansprache, die sie gerne persönlich in größerem Rahmen gehalten hätte, sei wegen der Corona-Beschränkungen derzeit leider nicht möglich.

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