Newsticker

Bund schlägt Beschränkung auf 25 Personen bei privaten Festen vor

06.10.2009

Ab in die WG

Als sie die Zusage für ihren Studienplatz in der Tasche hatte, war für Madeleine Schuster sofort klar: "Hotel Mama? Nein, danke!" Die 21-Jährige zog aus ihrer Heimatstadt Langenau in das rund 70 Kilometer entfernte Augsburg, um dort im Wintersemester 2008/09 ihr Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaft zu beginnen.

"Ich hätte auch in Ulm studieren können, das wären nur 25 Minuten Fahrt mit dem Auto gewesen", erzählt Madeleine, "aber daheimbleiben kam für mich nie infrage. Ich wollte unbedingt in meinen eigenen vier Wänden ein richtiges Studentenleben führen."

Sie entschied sich, wie knapp ein Viertel aller Studenten in Deutschland, für eine Wohngemeinschaft. Mit 21 Jahren will sie unabhängig und frei sein. Das ist ihr wichtig.

Diese Freiheit bekommt Madeleine hauptsächlich von den Eltern finanziert. Mit einem Nebenjob verdient sie sich etwas Geld dazu. "Das Studium ist ein völlig neuer Lebensabschnitt. Ich finde, dass man sich nicht hundertprozentig darauf einlassen kann, wenn man daheim wohnen bleibt", meint Madeleine.

Vor einem Monat hat sie daher zusammen mit zwei Freundinnen selbst eine WG gegründet. Madeleine ist sich sicher: "Auch wenn der Umzug in eine eigene Wohnung anfangs ein Sprung ins kalte Wasser war - ich würde es immer wieder tun!" (amla)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren