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Augsburg

23.05.2019

Ärger in Asylunterkunft: Mann greift Security an

In einer Asylunterkunft in Augsburg griff ein Mann den Sicherheitsdienst an. Laut Polizei sollte er kontrolliert werden, da er zuvor ein Taschenmesser dabei hatte.
Bild: Alexander Kaya

In einer Augsburger Asylunterkunft griff ein Mann den Sicherheitsdienst an. Laut Polizei sollte er kontrolliert werden, da er zuvor ein Messer dabei gehabt hatte.

In der Asylunterkunft im Augsburger Stadtteil Inningen ist es am Mittwoch zu einem Zwischenfall gekommen. Laut einer Mitteilung der Polizei hat ein 25-Jähriger aus Gambia "gegen Anordnungen verstoßen, Anweisungen nicht befolgt und stattdessen geschlägert." Er habe den Sicherheitsdienst attackiert.

Der Mann wollte das Gelände der Asylunterkunft in der Hohenstaufenstraße, wo er selbst wohnt, laut Polizeibericht mit einem Taschenmesser betreten: Das ist aber nicht erlaubt. Nachdem er von dem Security-Personal darauf hingewiesen wurde, warf er das Messer weg und verließ er die Außenstelle des Ankerzentrums Donauwörth zunächst wieder.

Angriff auf Security in Augsburg

Als der Mann gegen 19.30 Uhr zurückkehrte und einen Rucksack dabei hatte, sollte dieser nach möglichen gefährlichen Gegenständen durchsucht werden, so die Beamten. Ein Polizeisprecher schildert den weiteren Ablauf so: "Damit war der Bewohner plötzlich nicht mehr einverstanden und fing an, sich dieser Maßnahme heftig zu widersetzen, indem er unvermittelt auf das Security-Personal einschlug und auch anderweitig körperlich attackierte." Ein Mitarbeiter sei dabei schwerer verletzt worden - er zog sich nach Polizeiangaben neben Bisswunden am Oberkörper und tiefen Kratzern im Gesichtsbereich auch eine Rippenprellung zu. Er wurde im Krankenhaus behandelt. Die beiden anderen Mitarbeiter wurden nur leicht an den Händen verletzt.

Der Gambier wurde in den Polizeiarrest eingeliefert. Er sollte am Donnerstag vor den Ermittlungsrichter, um eine Haft zu prüfen. (AZ)

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24.05.2019

>> Ein Mitarbeiter sei dabei schwerer verletzt worden ... Die beiden anderen Mitarbeiter wurden nur leicht an den Händen verletzt. <<

1 gegen 3 Security Kräfte "erfolgreich" - ist das so ohne Kampftraining möglich?

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23.05.2019

Es macht mich immer wieder wütend von der gewaltbereitschaft und waffenaffinitat von Flüchtlingen zu lesen, die hier angeblich Schutz suchen.

Solche vergehen müssen massiv geahndet werden. Zum einen um diejenigen Asylbewerber zu schützen, die sich an die Regeln halten, zum anderen zur Abschreckung von Nachahmern.

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