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Augsburg

12.02.2016

AfD-Chefin Frauke Petry wirft Gribl mangelnde Fairness vor

Frauke Petry während ihrer Rede beim Neujahrsempfang der Augsburger AfD.
3 Bilder
Frauke Petry während ihrer Rede beim Neujahrsempfang der Augsburger AfD.
Bild: Silvio Wyszengrad

AfD-Chefin Frauke Petry hat dem Augsburger Oberbürgermeister Kurt Gribl (CSU) mangelnde Fairness im politischen Umgang vorgeworfen.

"Ein Hausverbot gegen mich auszusprechen, war nicht fair. Der Herr Oberbürgermeister hat sich demokratieunfähig gezeigt", sagte Petry vor dem Neujahrsempfang am Freitagnachmittag im Augsburger Rathaus im Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen. Es sei das "erste Hausverbot" ihres Lebens gewesen.

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Gribl, der auch stellvertretender CSU-Vorsitzender ist, hatte ein Hausverbot für das Augsburger Rathaus ausgesprochen, nachdem Petry in einem Interview auch das Schießen auf Flüchtlinge an der deutschen Grenze nicht ausgeschlossen hatte.

AfD-Chefin Frauke Petry im Gespräch mit Journalisten unserer Zeitung. Neben ihr sitzen die AfD-Stadträte Markus Bayerbach und Thorsten Kunze.
Bild: Silvio Wyszengrad

Das Augsburger Verwaltungsgericht hatte der Klage von Petry gegen das Hausverbot stattgegeben. Durch diese Rechtsprechung hätten wir gute Tage für die Demokratie erlebt, sagte Petry und: "Der Herr Gribl tut mir sogar leid. Er hätte wissen müssen, dass er mit seinen Argumenten vor dem Gericht nicht durchkommt."

AfD-Chefin Frauke Petry wirft Gribl mangelnde Fairness vor

Petry habe das Hausverbot jedoch nicht persönlich genommen. " Ich habe ein dickes Fell. Und wer mich kennt, weiß, dass ich friedlich bin."

AfD-Stadtrat Markus Bayerbach mit AfD-Chefin Frauke Petry.
Bild: Anne Wall

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Die Diskussion ist geschlossen.

14.02.2016

Ob man nun die AfD, Frau Petry mag oder nicht. Die Aussage, daß OB Gribl unfair gehandelt habe ist objektiv nicht zu bemängeln. Insbesondere dann, da er normalerweise gewußt haben müsste, daß der Erfolg seines Vorhabens eine Wahrscheinlichkeit von 0% besitzt.

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13.02.2016

So, so. Da hat also ein "kleiner" AFDler der "großen" unerwünschten AFDlerin als Geschenk Lukas den Lokomotivführer überreicht. Lukas, der einen kleinen, unbegleiteten, dunkelhäutigen Jungen aus einem fernen Land zu sich in die Lehre aufgenommen hat.

...Über dieses Symbol der Humanität wird sich Fr. Petry sicher sehr freuen.

... Wie wäre es aber gewesen, wenn er gleich Jim Knopf verschenkt hätte?? Wäre ihr da die Maus ausgerutscht?...ach nein, das war ja eine andere

... FR. PETRY - SIE SIND IN AUGSBURG NICHT WILLKOMMEN!!!

...aber viel Spaß beim Spielen und Strippenziehen...

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13.02.2016

Sie hätten auch schreiben können, dass Lukas etwas mit Lokomotiven zu tun hat und das ist zur Zeit empörend geschmacklos, oder dass diese Lokomotive im Original "Emma" heißt und so auch die Emanzenzeitung heißt, die dagegen kämpft, dass die (wenigen, harmlosen, übertriebenen) Vorfälle von Köln empörend rassistisch ausgewertet werden. Oder dass es ein Lukasevangelium gibt, in dem steht, dass man nicht empörenderweise auf Flüchtlingskinder schiessen soll. Oder dass man bei den Anglern "Petri Heil" sagt und das fast schon wie "Heil Petry" klingt und das empörend Nazi ist. Oder das Lukas Jim Knopf und Emma damals nach China gefahren sind aber Frau Petry empörend zu doof ist, mit dem Putin Streit anzufangen, wo der doch bei dem Gedanken an unsere perfekte Grenzverteidigung vor Angst gleich in die Hosen macht. Und das Lukas und sein Jim Knopf in der Emma für den Frieden zündeln. So wie wir in der Ukraine. Und die Petry kann nicht mal diesen Friedensnobelpreisträger einladen, der so aussieht wie Jim Knopf. Echt empörend. Wie soll da Frieden werden.

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14.02.2016

"...die dagegen kämpft, dass die (wenigen, harmlosen, übertriebenen) Vorfälle von Köln empörend rassistisch ausgewertet werden."

War das jetzt sarkastisch von Ihnen gemeint, Herr Marx? Was haben Sie für einen Humor?

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12.02.2016

Na das ist ja ein ziemlich spärliches Interview hier.

Gibt es wenigstens vielleicht einen Link auf youtube mit der Ansprache?

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