Newsticker

Bundesregierung erklärt fast ganz Österreich und Italien zu Risikogebieten
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Alle warten auf Merkel – vergeblich

Kuka

24.02.2015

Alle warten auf Merkel – vergeblich

Roboter und Azubis standen schon bereit, nur Angela Merkel kam nicht. Bei Kuka machte man gestern das Beste aus der Absage der Kanzlerin.
Bild: Ulrich Wagner

Die Kanzlerin sagt ihren Besuch kurzfristig ab. Jetzt hofft man auf einen neuen Termin

Es war alles vorbereitet: die Pressetribünen, die Roboter, das Catering. Die Auszubildenden standen in ihren Arbeitsanzügen mit Gastgeschenken bereit. Die ersten Journalisten warteten, Kameras waren bereits aufgebaut. Und auch Kuka-Chef Till Reuter freute sich auf den Plausch mit der Kanzlerin. Dann kam der Anruf: Angela Merkel kommt nicht.

Es war gegen 9 Uhr gestern Vormittag, als die Verantwortlichen von Kuka informiert wurden. Zwei Stunden später sollte Merkel eigentlich schon in Augsburg eintreffen. Das schlechte Wetter machte den Plänen aber einen Strich durch die Rechnung. Wie es heißt, war in Köln, wo die Flugbereitschaft der Kanzlerin stationiert ist, ein Start unmöglich. Das Flugzeug der Bundeskanzlerin blieb am Boden – und Merkel zunächst in Berlin.

Enttäuschte Gesichter in Augsburg. „Natürlich hatten wir uns auf den Termin sehr gefreut“, sagte Kuka-Sprecherin Katrin Stuber-Koeppe. Das Unternehmen machte das Beste aus der Absage. Da man die Journalisten ja eh schon mal im Haus hatte, fanden die Führungen durch die Fertigungshalle eben ohne die Kanzlerin statt. Till Reuter gab sein Statement zur Digitalisierung der Industrie auch ohne Merkel. Und die Auszubildenden packten ihre Geschenke wieder ein – vorerst zumindest.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Wie es heißt, werde mit dem Bundeskanzleramt bereits über einen Nachholtermin verhandelt. Wann Merkel einen zweiten Anlauf für ihren Augsburg-Besuch wagen will, ist allerdings noch unklar. Und so hatte die Absage für Kuka im Nachhinein sogar noch etwas Positives. „Es war ein guter Probelauf für uns“, sagt Sprecherin Stuber-Koeppe. „Jetzt wissen wir, was wir beim nächsten Mal noch besser machen könnten.“

Den zweiten Termin auf ihrer gestrigen Bayern-Tour in Amberg konnte Angela Merkel am Nachmittag wahrnehmen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren