1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Anker-Zweigstelle: An der Berliner Allee ziehen bald Flüchtlingsfamilien ein

Augsburg

20.11.2019

Anker-Zweigstelle: An der Berliner Allee ziehen bald Flüchtlingsfamilien ein

In den Containern werden die Flüchtlinge untergebracht, die ab Anfang Dezember in der Berliner Allee leben. Es handelt sich dabei um eine neue Ankerzweigstelle.
Bild: Silvio Wyszengrad 

Plus Flüchtlinge waren bereits in den vergangenen Jahren an der Berliner Allee in Augsburg untergebracht. Die Einrichtung wird jetzt eine Anker-Zweigstelle. Deshalb ändert sich einiges.

Die Unterkunft für Flüchtlinge an der Berliner Allee liegt etwas versteckt. Sie ist von der stark befahrenen Straße aus nicht auf Anhieb zu erkennen. Die Gebäude stehen zwischen dem Ledvance-Gelände (vormals Osram) und der Hochzoller Lechbrücke, sie sind versetzt in Richtung Lech. Das weiträumige Areal mit einer Fläche von 3,5 Hektar diente früher als Stützpunkt Augsburg der Straßenmeisterei Gersthofen.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

  • Zugriff auf mehr als 200 neue Plus+Artikel pro Woche
  • Zugang zu lokalen Inhalten, die älter als 30 Tage sind
  • Artikel kommentieren und Newsletter verwalten
  • Jederzeit monatlich kündbar
Jetzt für nur 0,99 € testen

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

  • Zugriff auf mehr als 200 neue Plus+Artikel pro Woche
  • Zugang zu lokalen Inhalten, die älter als 30 Tage sind
  • Artikel kommentieren und Newsletter verwalten
  • Jederzeit monatlich kündbar
Jetzt für nur 0,99 € testen

Seit dem Jahr 2015 waren Flüchtlinge hier untergebracht. Anfangs stand hier eine große Traglufthalle. Zuletzt war die Unterkunft für 110 Personen ausgelegt, sagt die Regierung von Schwaben, die für die Unterbringung zuständig ist. In den vergangenen Wochen sind diese Asylbewerber an andere Standorte verlegt worden.

Die Zimmer in den Container werden derzeit eingerichtet

Flüchtlinge sind gegangen, neue Flüchtlinge kommen. Allerdings erhält die Unterkunft nun eine neue Struktur. Sie gilt künftig als Anker-Zweigstelle. Vergleichbare Standorte im Stadtgebiet gibt es bereits in Inningen und Kriegshaber. Die Regierung von Schwaben wird voraussichtlich Anfang Dezember die Unterkunftsdependance an der Berliner Allee 143 in Betrieb nehmen. Derzeit werden die Zimmer in den Wohncontainern eingerichtet. Die Kapazität wird ausgeweitet. Bis zu 200 Personen können am Standort untergebracht werden.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Gedacht ist daran, dass künftig Familien und alleinerziehende Mütter mit schulpflichtigen Kindern in der Berliner Allee untergebracht werden. Die Kinder gehen in dieser Einrichtung zur Schule. Es werden Container aufgestellt, in denen der Unterricht stattfindet. Der Freistaat ist zuständig. Die Kinder aus der Flüchtlingsunterkunft werden somit nicht in Augsburger Schulen gehen. Der Vertrag über die Laufzeit der Einrichtung ist vorerst auf drei Jahre festgelegt.

Es gibt in Schwaben ein neues Konzept für die Unterbringung

Die Anker-Zweigstelle ist Bestandteil des geänderten Konzepts für Ankereinrichtungen in Schwaben. Das große Ankerzentrum Donauwörth , in dem mehrere hunderte Flüchtlinge untergebracht waren, wird aufgegeben. In der Aindlinger Straße im Gewerbegebiet Lechhausen entsteht ein Verwaltungszentrum, in dem künftig ankommende Flüchtlinge registriert und kurzfristig aufgenommen werden. Sie werden danach in Zweigstellen gebracht, wo die Flüchtlinge für eine Übergangszeit leben. Die Regierung hat die Zahl der Zweigstellen ausgebaut, dazu gehört die Berliner Allee.

Informationsabend Die Regierung von Schwaben und die Stadt Augsburg informieren Bürger über die Einrichtung. Die Veranstaltung findet am Montag, 25. November, um 18 Uhr im MehrGenerationenTreffpunkt Herrenbach in der Herrenbachstraße 5 statt.

Lesen Sie dazu auch:

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren