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Augsburg

09.07.2017

Applaus und Protest: AfD-Politikerin von Storch in Augsburg

AfD Parteitag, Alternative für Deutschland, Beatrix von Storch, Markus Bayerbach, Zeughaus,
4 Bilder
Im Augsburger Zeughaus verfolgten an die 100 Personen den Auftritt von Beatrix von Storch.
Bild: Peter Fastl

Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch ist für einen Wahlkampftermin in Augsburg im Zeughaus aufgetreten. Gleichzeitig gab es eine Gegendemonstration in der Innenstadt.

Am Ende geht es ganz schnell: Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch verlässt gegen 22 Uhr durch einen Seitenausgang das Gelände des Zeughauses in der Innenstadt. Sie steigt, abgeschirmt von Leibwächtern der Polizei, schnell in eine gesicherte Limousine. Der Wagen fährt, flankiert von einem dunklen Geländewagen, zügig weg. Die gut 80 Demonstranten, die stundenlang vor dem Zeughaus ausgeharrt und lautstark gegen den Auftritt der AfD-Vizechefin protestiert haben, bekommen die Politikerin an diesem Abend nicht zu sehen. Sie rollen kurz darauf ihre Transparente ein. Bevor sie gehen, stellen sie die Flaschen, die sie dabei hatten, noch ordentlich zu einem Mülleimer.

Die Gegendemonstranten halten sich an die Regeln

Während beim G20-Gipfel in Hamburg am späten Samstagabend die Proteste durch offenbar aus ganz Europa angereiste Linksautonome erneut in Gewalt und Randale umschlagen, bleibt vor dem Zeughaus alles friedlich. Ein gutes Dutzend Polizeifahrzeuge steht auf dem Platz vor dem städtischen Gebäude. Überall verteilen sich Polizeibeamte in dunklen Einsatzanzügen. Doch ihre Helme brauchen sie nicht. Die Gegendemonstranten halten sich an die Regeln. Sie bleiben auf der ihnen zugewiesenen Fläche und skandieren Parolen wie „AfD, Scheißverein“ und „Eure Kinder rauchen unser Gras“. Auch nicht jeder Anhänger der Alternative für Deutschland ist zimperlich. Eine ältere, elegant gekleidete Dame brüllt den Gegendemonstranten ein lautes „Ihr Arschlöcher“ entgegen. Kurz vor Ende der Demo muss die Polizei einmal eingreifen, weil ein offensichtlich gereizter AfD-Anhänger auf die Protestierenden zugeht. Er entschuldigt sich hinterher bei den Beamten. Mehr passiert aber nicht.

Im Zeughaus verfolgen an die 100 Personen den Auftritt von Beatrix von Storch. Nur angemeldete Gäste haben Zutritt. Ein Sicherheitsdienst passt auf. Überzeugen von der AfD muss die Politikerin die meisten Anwesenden nicht. Ihre Rede wird begleitet von wohlwollendem Applaus und zustimmenden Zwischenrufen. Die Politikerin, die durch ein umstrittenes Zitat zum möglichen Waffeneinsatz gegen Flüchtlinge an der Grenze bekannt geworden ist, gibt sich in Augsburg fast schon zahm. Im überhitzten Saal spricht sie bekannte Themen der AfD an. Sie kritisiert öffentlich-rechtliche Medien für deren aus ihrer Sicht zu wenig objektive Berichterstattung und prangert an, dass die Gehälter von Intendanten und bekannten Moderatoren viel zu hoch seien. Man sei nicht bereit, dafür zu zahlen.

Widerstand gegen Beatrix von Storch: Die AfD-Politikerin trat im Zeughaus in Augsburg auf.
Bild: Peter Fastl

Beatrix von Storch warnt vor fortschreitender Islamisierung

Sie kritisiert auch, dass es keine größeren Demonstrationen von Muslimen gegen den Terror gegeben habe. Beatrix von Storch sagt: „Sollte im Namen von Jesus Christus gemordet werden, werde ich auf die Straße gehen.“ Am Umgang mit dem Islam werde sich, so sieht sie es, die Zukunft des Landes entscheiden. Sie warnt vor einer fortschreitenden Islamisierung. Gleichzeitig äußert sie aber auch Verständnis für die Flüchtlinge, die aus Afrika in der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Deutschland kommen. Als sie sagt, sie würde es in deren Situation wohl genauso machen, erntet die AfD-Frau dafür allerdings eher verhaltenen Applaus.

Unklar bleibt die Haltung der Partei zur Homosexualität. Beatrix von Storch zitiert in ihrer Rede empört eine Studie, wonach mehr als die Hälfte der britischen Muslime Homosexualität unter Strafe stellen wolle. Die Homo-Ehe lehnt sie aber ab. Kurz zuvor hat der Augsburger AfD-Vorsitzende Markus Bayerbach daran erinnert, dass die „Väter des Grundgesetzes“ die gleichgeschlechtliche Ehe noch unter Strafe gestellt hätten. Bayerbach, der bei der Wahl im September als Kandidat für den Bundestag antritt, kritisiert, dass zu viele Ausländer, die hier leben und teils auch einen deutschen Pass erhalten, die deutschen Kultur ablehnten. Er macht das unter anderem am Plärrer fest und stellt die rhetorische Frage: „Wie viele Türken sehen Sie dort im Bierzelt?“

Was das erwartete Ergebnis der AfD bei der Bundestagswahl angeht, beweist Beatrix von Storch Humor. Man bereite sich auf eine harte Oppositionsarbeit vor, sagt sie. Denn aller Voraussicht nach werde man die absolute Mehrheit ja „knapp verfehlen“. Nahezu alle Meinungsumfragen sahen die Partei zuletzt bei unter zehn Prozent.

Die Stadt Augsburg hatte im Vorfeld per Pressemitteilung mitgeteilt, dass sie die Veranstaltung der Partei im Zeughaus zulassen müsse. Solange eine Partei nicht verboten sei, können sie - wie andere Parteien auch - das städtische Gebäude für Veranstaltungen nutzen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

09.07.2017

"Bayerbach [...] kritisiert, dass zu viele Ausländer [...] die deutschen Kultur ablehnten. Er macht das unter anderem am Plärrer fest und stellt die rhetorische Frage: „Wie viele Türken sehen Sie dort im Bierzelt?“

Gehts noch blöder? Die deutsche Kultur findet also im Bierzelt auf dem Plärrer statt. Herr Bayerbach, ich lehne diese deutsche Kultur als Ureinwohner seit über 50 Jahren ab.
Möchte überdies nicht wissen, was los wäre, wenn "zuviele" Türken im Bierzelt wären. Das wäre dann ein hervorragendes Beispiel für die unaufhaltsame Islamisierung.

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09.07.2017

Ich behaupte mal, ohne das jetzt beweisen zu können, daß in absoluten Zahlen mehr Deutsche als Ausländer die deutsche Kultur ablehnen.

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09.07.2017

Richtig, allein wenn man schon mal die Leute abzieht, die ihre Nationalität nicht durch Fußball und Bierzelt definieren können. Die ganze Diskussion um "die deutsche Kultur" ist für mich sowieso ein verlogener Schmarrn, weil eine Definition "deutscher" Kultur per se unmöglich ist. Ich habe schon viele befragt, was das eigentlich sein soll - Herrn Bayerbachs Plärrer-Bierzelt ist ein typisches Beispiel für die lachhaften Antworten, die ich bekommen habe.

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09.07.2017

Könnten Sie kurz skizzieren, was nach allgemeinem Verständnis "deutsche Kultur" ist?

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09.07.2017

Richtig, allein wenn man schon mal die Leute abzieht, die ihre Nationalität nicht durch Fußball und Bierzelt definieren können. Die ganze Diskussion um "die deutsche Kultur" ist für mich sowieso ein verlogener Schmarrn, weil eine Definition "deutscher" Kultur per se unmöglich ist. Ich habe schon viele befragt, was das eigentlich sein soll - Herrn Bayerbachs Plärrer-Bierzelt ist ein typisches Beispiel für die lachhaften Antworten, die ich bekommen habe.

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09.07.2017

Was.....???? Die Frau von Storch darf jetzt öffentlich in Augsburg sprechen????? Ich kann mich an den ehemaligen Gesundheitsminister D. Bahr (FDP) erinnern. Er hatte eine große Rede in Klinikum Augsburg geplant. Als Ärztin wollte ich mal gerne den Herrn Gesundheitsminister im Klinikim Augsburg treffen. ich kam leider etwas später. Der Koalitionspartner Herr Bahr wurde im letzten Moment in die Fischerstube umgeleitet.

Was hat die CSU mit der AFD zu tun? Warum war es damals nicht möglich , dass der Gesundheitsminister von der FDP zu den Ärzten im Klinikum Augsburg spricht? Warum darf jetzt Frau von Storch zu der Öffentlichkeit sprechen. Ich kann mich an die ganzen Proteste gegen Frau Petri erinnern.....Ich verstehe es einfach nicht mehr... Kann mir bitte jemand erklären ob die AFD und die CSU jetzt zusammen arbeiten.. Als Wähler muss ich mich bald entscheiden....

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09.07.2017

Ganz einfach: programmatisch hat die CSU eine Schnittmenge mit der AfD von 80% - die anderen Parteien so zwischen 50% und 80%. Vergleichen Sie die Programme... .

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09.07.2017

Warum liebe AZ ist Ihnen diese AfD-Mini-Kundgebung gleich einen großen Artikel wert. Warum schreiben Sie nicht mal einen Bericht über die unglaublichen LINKEN-Politiker

van Aken

Kipping

Jelpke

die wieder einmal in skandalöser Art und Weise die kriminellen, linksautonomen Chaoten verteidigen und der Polizei die alleinige Schuld an diesem Desaster in Hamburg geben.

Alles was von LINKS kommt, ist bei Ihnen schutzbefohlen.

Ich hoffe nur, dass sich viele Bürger an die Aussagen vor laufender Kamera dieser Linken- Politiker erinnern werden.

Ansonsten unterschreibe ich den Beitrag von Stefan R. in ganzer Linie.

PS.: Wo bleiben die kritischen Worte zum Versager-Bürgermeister Scholz ?

Die typische SPD-Karriere: Bademeister und Nichtschwimmer !

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09.07.2017

Große Schuld am Desaster trägt nicht "die Polizei" sondern deren Führung, die für den Angriff auf eine bis dahin friedliche Demo verantwortlich ist.

Wenn Politikern Versagen vorgeworfen werden kann, dann sicher nicht Scholz, sondern der Kanzlerin (vom Herrn de Misere war auch nichts zu sehen), die den ganzen sinnfreien Unfug angezettelt hat, der verständlicherweise auch bei einem großen Teil der Bevölkerung auf wenig Zustimmung stösst.

Daran wird auch Ihre ständige lächerliche Hetze gegen alles, was bei Ihnen krankhafte Phobien auslöst, nix ändern. Die "Linken" sind wieder auf einem guten Weg, drittstärkste Partei zu werden. Herr van Aken und Frau KIpping sind sehr honorige Personen, die mit gewalttätigen Chaoten so wenig tun haben wie die CSU mit Rechtsterroristen.

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09.07.2017

(edit)

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09.07.2017

Folgeedit

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09.07.2017

"Die "Linken" sind wieder auf einem guten Weg, drittstärkste Partei zu werden. Herr van Aken und Frau KIpping sind sehr honorige Personen, die mit gewalttätigen Chaoten so wenig tun haben wie die CSU mit Rechtsterroristen."

Liebe Forenteilnehmer - jeder kann sich daraus einen Reim machen

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09.07.2017

"Ich hoffe nur, dass sich viele Bürger an die Aussagen vor laufender Kamera dieser Linken- Politiker erinnern werden.!

Natürlich werden sich viele daran erinnern, dass zwischen 50.000 und 70.000 Menschen angeführt von Linken Politikern wie Aken friedlich demonstrierten. Mehr Menschen als Kaufbeuren Einwohner hat.

"Wo bleiben die kritischen Worte zum Versager-Bürgermeister Scholz ?

Die typische SPD-Karriere: Bademeister und Nichtschwimmer !"

Was hat nun das mit der Storch in Augsburg zu tun?

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09.07.2017

Das hat mit der AZ zu tun - weil über diesen unfähigen Bürgermeister in der Augsburger Zeitung nicht berichtet wird ! Ganz einfach - Hauptsache es wird eine AfD-Sau durchs Dorf getrieben. Täglich !

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09.07.2017

Hoffentlich wacht die SPD jetzt auf und durchkreuzt die perfide Taktik der Unionsparteien und ihrer Büchsenspanner.

Das Spiel geht so: Mutti zettelt die ganze Show an, die Kontrolle entgleitet der Polizei auf schreckliche Weise. Für Mutti bleiben von der jämmerlichen Veranstaltung die schönen Bilder mit den Mächtigen dieser Welt und ihr als Dompteuse. Die Prügel für das schlimme Ende bekommen nun Scholz und die SPD. Das Vorgehen könnnte aus einem Wahlkampf-Handbuch stammen.

Erinnern wir uns an 2015: Mutti öffnet die Grenzen. Die staatlichen Stellen versagen total, die Situation entgleitet ihnen völlig. Mutti macht schöne Selfis mit den Flüchtlingen. Für die weniger schönen folgenden Ereignisse strafen die Bürger wen ab? Natürlich die Watschn-Partei SPD, die eine Wahl nach der anderen verliert. Derweil die CSU so tut, als hätte sie mit dem allem nichts zu tun.

Auch die Homo-Ehe wird sich Merkel letztlich ans Revert heften.

Eigentlich wäre jetzt ein günstiger Zeitpunkt diese unfähige Kanzlerin noch vor der Wahl zu stürzen. Draut euch Genossen!

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09.07.2017

Gute Gründe, um gegen die politischen Absichten der AFDler zu protestieren

Die AFD schreibt in ihren Wahlprogrammen, dass sie gegen die Energiewende ist. Dass sie also Erderwärmung und Atommüllerzeugung bejaht und damit den Lebensraum für hunderte Millionen Menschen gefährdet.

Hinzu kommt, dass bei der AFD führende Politiker sich rassistischer Redefiguren bedienen und Stimmung gegen Andersartige machen.

Auch sperrt die AFD bei Parteitagen häufig die Medien und somit die Öffentlichkeit aus. Hiermit stellt sie sich außerhalb unserer demokratischen Kultur. Alles gute Gründe, bei Auftritten von AFDlern gegen deren Politik zu protestieren.

Raimund Kamm

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09.07.2017

Bei 80 Prodestlern, ist die Ablehung der AfD nicht so groß in Augsburg, andersherum könnte man sagen, die AfD hat viel Zustimmung in Augsburg. Wenn die altgedienten Parteien die politik machen, die die Bevölkerung erwartet, ist es mit der AfD schnell vorbei, nur siehts danach so schnell nicht aus. So ist halt Demokratie und daß sollten auch die Gegner anerkennen.

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09.07.2017

"Wenn die altgedienten Parteien die politik machen, die die Bevölkerung erwartet, ist es mit der AfD schnell vorbei, nur siehts danach so schnell nicht aus. So ist halt Demokratie und daß sollten auch die Gegner anerkennen."

Sie meinten wohl, wenn die altgedienten Parteien die Politik machen, die Sie erwarten...

"Bei 80 Prodestlern, ist die Ablehung der AfD nicht so groß in Augsburg"

Es braucht ja auch nicht mehr bei lächerlichen 100 Personen, die den Auftritt von der Storch besuchen. Wie man sieht ist das Interesse und die Zustimmung im Grunde so gut wie gar nicht vorhanden.

Es wird schwierig für die AfD, man merkt es auch an der Zerstrittenheit innerhalb der Partei.

Insbesondere ist die Sichtweise von AfD Anhängern manchmal so schräg, dass die Kinderarbeit in Entwicklungsländern angeblich mit der Faulheit von Erwachsenen zusammen hängt. Ist doch auch Ihre Meinung oder nicht?

Übrigens wissen Sie doch auch, dass die CSU keine Partei neben sich duldet, die noch weiter rechts steht?

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09.07.2017

Sie schreiben vielleicht einen Stuss! Was die Kinderarbeit angeht, verurteile ich diese auch. Tatsache ist, das viele Eerwachsene in Afrika keine Arbeit haben, aber die Kinder müßen arbeiten, während die Machos auf der faulen Haut liegen. Das ist eine Tatsache. Was die AfD angeht, werden die Wahlen es schon zeigen. Ich akzeptiere die Demokratie, sie anscheinend nicht !

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09.07.2017

Sehr geehrter Herr Kamm,

"Dass sie also Erderwärmung und Atommüllerzeugung bejaht".

Sie wissen genausogut wie ich, daß diese Aussage Unsinn ist. Die AfD bestreitet, daß der menschenverursachte CO2-Ausstoß sich derart auf das Klimageschehen auswirkt, wie es z. Zt. gesellschaftlicher und politischer Konsens ist. Und damit ist sie nicht allein. Hier ein rel. neutraler Artikel zum Thema:

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http://www.n-tv.de/politik/Der-Streit-um-den-Klimawandel-article631640.html

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Die AfD ist nicht gegen den Ausstieg, sondern gegen den aus ihrer Sicht überstürzten Ausstieg, sowie das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das nach deren Meinung falsche Anreize setzt und nicht zielführend ist.

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Wers genauer nachlesen will: S. 79 - 83:

http://alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/7/2016/05/2016-06-27_afd-grundsatzprogramm_web-version.pdf

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"Hinzu kommt, dass bei der AFD führende Politiker sich rassistischer Redefiguren bedienen."

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Das dürfte ausschließlich auf Herrn Höcke zutreffen, der bewusst mit provokanten Vokabeln und Redewendungen provoziert, und der ist innerhalb der AfD auch stark umstritten, hat aber auch einen festen "Fanclub".

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"Alles gute Gründe, bei Auftritten von AFDlern gegen deren Politik zu protestieren."

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Das ist das gute Recht derer, die das für angebracht halten.

Aber ist das ein Grund, nur noch über die Proteste und nicht über das zu berichten, was diese Partei vertritt (vielleicht sogar mit Begründungen)? Findet eine derartige Negativauslese bei den Nachrichten und Meldungen bei irgendeiner anderen Partei (von der NPD mal abgesehen) statt?

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09.07.2017

Bei nur 100 Besuchern zum Auftritt von Frau von Storch so viel Aufwand?

Die persönliche Einstellung von Frau von Storch ist doch längst zur Genüge bekannt. Es geht doch nur noch darum die letzten Stimmen zu retten, damit nicht all zu weit unter die 10% gerutscht wird. Der Versuch so zu tun als ob, wird sich kaum lohnen.

Glaubhaft wirkt Fau von Storch nicht, das wird wohl auch der Grund sein warum nur 100 Besucher Interesse zeigen.

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09.07.2017

Vergleichen Sie doch mal so die verschiedenen Parteiprogramme. Ist Ihnen schin aufgefallen, daß Sie in dem der AfD mindestens 50%, in Wirklichkeit sind es mehr, Aussagen finden, die Sie bei anderen Parteien, den sog. etablierten, ebenfalls finden? Hart aber wahr.

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09.07.2017

"Ist Ihnen schin aufgefallen, daß Sie in dem der AfD mindestens 50%, in Wirklichkeit sind es mehr, Aussagen finden, die Sie bei anderen Parteien, den sog. etablierten, ebenfalls finden?"

Also wenn das nicht wäre würden Sie die AfD kaum noch finden, da die Flüchtlingskrise nur noch wenig Angriffsfläche bietet. Überzeugend klingt es daher kaum.

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09.07.2017

Liebe AZ,

dies ist jetzt ein weiterer Artikel in einer ganzen Reihe, in dem Sie bei AfD-Veranstaltungen nicht etwa von Reden oder deren Inhalten berichten, sondern lediglich von Protesten dagegen.

Jede Menge Bilder von den Protestierenden, ein (vozugsweise unvorteilhaftes) Bild des Redenden, garniert mit Intervievs von linksgrünen Protestvereinigungen.

Zum Inhalt der Rede bzw. der Aussagen: NICHTS.

Es sei denn, einer der Funktionäre der Partei tritt verbal in ein Fettnäpfchen, läßt sich von Reprotern aufs Glatteis locken oder äußert sich unopportun, dann wird das genüsslich breitgetreten.

Sehen Sie sich mal den Inhalt der hier zum Thema verlinkten Arikel an...

Was soll das? Führen Sie eine Kampagne gegen die Partei? Oder haben Sie Angst, daß der Inhalt der Rede vielleicht doch den einen oder anderen Bürger ansprechen könnte?

Betrachten Sie sich noch als überparteilich?

Sie sollten erwägen, daß es vielleicht noch den einen oder anderen politisch mündigen Leser Ihrer Zeitung gibt, der sich selbst eine Meinung bilden möchte!

Würden Sie in ein Restaurant gehen, bei dem Sie vor der Bestellung erst mal eine Ernährungsberatung bekommen?

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09.07.2017

Zwei Bilder von Demonstranten sind "jede Menge"? Die Bilder von Frau v. Storch Ihrer Meinung nach unvorteilhaft - das liegt aber leider am Motiv. Und: keine Wiedergabe von Inhalten der Rede!? Welchen Artikel haben Sie eigentlich gelesen? Verwechseln sie Meinungsbildung mit Hofberichterstattung?

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09.07.2017

Ich schrieb nicht nur von diesem Artikel, sondern auch von früheren, wie beispielsweise diesem:

http://www.augsburger-allgemeine.de/noerdlingen/Beatrix-von-Storch-in-Noerdlingen-Gegendemo-vor-der-Schranne-id41909996.html

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09.07.2017

PS: Mein Kommentar ist großteils überholt:

Offensichtlich wurde der Artikel gegen 15:00 redigiert, so daß jetzt zumindest in groben Zügen über den Inhalt der Rede geschrieben wird.

Danke dafür, AZ.

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09.07.2017

Gegen die AFD wurde protestiert.

Warum ist die Partei umstritten ?

Und gegen welche Inhalte wurde protestiert ?

Im Bericht der AZ steht nichts darüber.

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