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Sitzungssaal

29.08.2014

Asbestfunde im Rathaus

Die Säule im Sitzungssaal ist mit Spritz-Asbest ummantelt.
Bild: Stephanie Utz

Grenzwerte sind nicht überschritten. Es wird gehandelt

Asbest – das Wort hört keiner gern. Der Begriff steht für eine Gruppe sehr beständiger und nicht brennbarer Minerale mit faseriger Struktur. Sie wurden als widerstandsfähiges Baumaterial, zum Brandschutz, zur Isolation eingesetzt. Asbest gilt jedoch als gesundheitsgefährdend. Jetzt gibt es Asbestfunde im Augsburger Rathaus, wie Oberbürgermeister am Donnerstag in der Sitzung des Ferienausschusses informierte. Zugleich gab Gribl umgehend Entwarnung. Grenzwerte seien nicht überschritten, es bestehe dennoch Handlungsbedarf.

Auf die Spur von Asbest war man bei Untersuchungen gekommen. Der Obere Fletz im Rathaus soll saniert werden. Dabei stießen Fachleute des Hochbauamtes auf drei Asbestfunde im Großen Sitzungssaal sowie in der Teeküche, die zwischen Großem und Kleinem Sitzungssaal liegt. Die Stahlstützen im Großen Sitzungssaal sind mit Spritz-Asbest ummantelt. In der Decke der Teeküche wurden Beschädigungen festgestellt und ebenfalls Spritz-Asbest ausgemacht. Zudem wurde festgestellt, dass die Leuchten in der Holzdecke des Großen Sitzungssaals mit Asbestplatten umgeben sind.

Laut Gutachter ist eine mittelfristige Sanierung der Holzdecke im Rahmen der Teilsanierung des Rathauses ausreichend. Bis dahin darf an der Holzdecke nichts mehr gemacht werden. Hohe Dringlichkeit bestand hingegen bei den Stahlstützen. Sie sind bereits mit Silikon verfugt und abgedichtet. Vorübergehend nicht zugänglich ist die Teeküche, weil dort eine Gipskartondecke eingezogen wird, um die asbestbelastete Decke abzukapseln. Bis zum Sitzungsbeginn nach der Sommerpause sei die Maßnahme abgeschlossen, hieß es. „Wenn der Stadtrat im September wieder zusammentritt, ist der Obere Fletz samt Teeküche wieder wie bisher benutzbar. Allerdings wirken die Ergebnisse der baulichen Voruntersuchungen beschleunigend auf die geplante Sanierung des Sitzungsbereichs im Rathaus. Sie ist unerlässlich und muss konsequent angegangen werden“, so Gribl. (möh)

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