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Augsburg

07.01.2014

Aufsichtsbehörde zieht Tram aus dem Verkehr - Ausfälle am Morgen

Das Fahrzeug vom Typ GT6 darf vorerst nicht ausrücken. Die Stadtwerke Augsburg hat elf davon in ihrem Fuhrpark. Das hat Auswirkungen auf den Verkehr.
Bild: Anne Wall

Das Fahrzeug vom Typ GT6 darf vorerst nicht ausrücken. Die Stadtwerke Augsburg hat elf davon in ihrem Fuhrpark. Das hat Auswirkungen auf den Verkehr.

86 Fahrzeuge haben die Stadtwerke Augsburg in ihrem Fuhrpark. Fünf sind momentan in der Reparatur oder Wartung. Elf Straßenbahnen vom Typ GT6 dürfen derzeit aber nicht ausrücken. Die Aufsichtsbehörde hat sie vorerst aus dem Verkehr gezogen. Die Stadtwerke sehen die Auswirkungen für Fahrgäste als nicht so gravierend an.

Im morgendlichen Verkehr gibt es zwischen 7 und 8.30 Uhr kleinere Einschnitte, ansonsten fahren die Bahnen im gewohnten Takt. Mit Beginn der Schule gilt ab Dienstag wieder ein Fünf-Minuten-Takt.

Die Beschränkungen gaben die Stadtwerke erst offiziell am Feiertag Heilige Drei Könige bekannt. „Es gab bis zuletzt die Hoffnung, dass es gar keine Auswirkungen hat“, sagt Pressesprecher Jürgen Fergg auf Anfrage. Zudem habe man die Hoffnung gehabt, mit der Aufsichtsbehörde in letzter Minute zu einer Einigung zu kommen. Dies war aber nicht der Fall. Die Gespräche werden in dieser Woche fortgesetzt.

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Es kommt zu Ausfällen

Laut Stadtwerken kommt es zunächst in den kommenden Tagen zu vereinzelten Ausfällen. Da die Fahrzeuge des Typs GT6 nicht eingesetzt werden können, fehlen in der Zeit der zusätzlichen Verstärkerfahrten zwischen 7 und 8.30 Uhr drei Fahrzeuge. Um die Auswirkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, wird auf den Linien 1, 4 und 6 jeweils eine fahrplanmäßige Straßenbahn in den Morgenstunden nicht verkehren. Nicht betroffen sind die Linien 2 und 3. Hier läuft alles nach Fahrplan.

Die Verstärkerfahrten können trotz weniger zur Verfügung stehender Trams aufrechterhalten werden. Verstärkerfahrten sind zusätzliche Trams, die in den Fünf-Minuten-Takt eingebunden sind, um einen großen Andrang von Fahrgästen zu bewältigen.

Die technische Aufsichtsbehörde (TAB) bei der Regierung von Oberbayern hat die Fahrzeuge vom Typ GT6 vorübergehend stillgelegt. Hintergrund sind Einbauten in die Fahrzeuge, die genehmigt werden müssen. „Wegen zeitlicher Verzögerungen und noch notwendiger Abstimmungen konnte der Bescheid bis jetzt nicht erlassen werden“, sagt Stadtwerke-Sprecher Fergg.

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