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300 Millionen für Schulsanierungen sind nicht der große Befreiungsschlag

Kommentar Von Stefan Krog
25.01.2021

Die 300 Millionen Euro für Augsburgs Schulsanierungen reichen bei Weitem nicht aus. Die Stadt wird einzelnen Schulen erklären müssen, warum sie erst später zum Zug kommen.

2015 zog die Stadt publikumswirksam das 300-Millionen-Euro-Paket aus dem Hut, um damit erstens zu zeigen, dass sie die Schulsanierungen mit großem Nachdruck angehen will und zweitens einen wahrnehmbaren finanziellen Gegenakzent zur nicht unumstrittenen Theatersanierung zu setzen (mittlerweile kostet diese bis zu 321 Millionen Euro). Die 300 Millionen Euro waren und sind ein großer Wurf, doch der große Befreiungsschlag, der alle Defizite auflöst, sind sie nicht. Darauf war von Anfang an hingewiesen worden, doch Verteuerungen bei diversen Projekten machten die Liste der Aufgaben, die man mit den 300 Millionen Euro erledigen kann, kürzer. Die steigenden Baukosten werden auch bei den Projekten der kommenden zehn Jahre noch für Probleme sorgen.

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26.01.2021

Vor allem ist es nicht nachvollziehbar, dass für ein einzelnes Anwesen namens Staatstheater mittlerweile über 349 Millionen Euro veranschlagt werden.

Sind Prestigeobjekte wichtiger als Bildung?

Diese Frage muss sich die Stadtregierung mitsamt des Freistaats Bayern gefallen lassen. Bei einer günstigeren Planungsvariante für das Theater könnte man die freigeschaufelten Summen der Schulsanierung zukommen lassen. Hier muss die sture "Augen-zu-und-durch-Haltung" seitens des Teams von Frau Weber endlich aufgegeben werden.

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