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Augsburg
12.10.2021

Augsburger Zoo muss Nashornbaby gleich nach Geburt einschläfern

Nashornbub Kibo mit seiner Mutter Kibibi. Nach der Geburt hatte sie ihn nicht angenommen, weshalb Tierpfleger den Bullen mit der Flasche großzogen.
Foto: Garry White (Archivbild)

Im Augsburger Zoo hatte niemand damit gerechnet: Plötzlich kommt ein Nashorn-Baby auf die Welt. Doch das Tier stirbt aus einem bestimmten Grund.

Der Augsburger Zoo hat ein Nashorn-Baby einen Tag nach der Geburt einschläfern lassen. Grund: Die Mutter wollte ihrem Nachwuchs keine Milch geben. Das Weibchen hatte vor wenigen Jahren schon mal die Milch verweigert. "Trotz intensiver Bemühungen der Pfleger und der betreuenden Tierärzte war es nicht möglich, dem Kalb den Zugang zur Milchquelle zu ermöglichen", teilte der Zoo am Dienstag mit.

Weil das Jungtier am Freitagabend sehr geschwächt gewesen sei, habe der Augsburger Zoo "schweren Herzens" entschieden, den Nashorn-Nachwuchs einzuschläfern, "um ihm weiteres Leiden zu ersparen".

Augsburger Zoo von Nashorn-Nachwuchs überrascht

Der Zoo Augsburg war nach eigenen Angaben am Donnerstag von der Geburt des Nashorn-Babys überrascht worden. Überraschend deshalb, da der Zoo nach eigenen Angaben regelmäßig Hormonuntersuchungen durchführen lässt, um eine Schwangerschaft bei den Nashörnern diagnostizieren zu können. Bisher immer negativ, keine der drei Kühe sei schwanger, heißt es.

Das Weibchen hatte bereits nach der Geburt des Bullen "Kibo" vor fünf Jahren die Milch verweigert, Tierpfleger hatten den Bullen deshalb mit der Flasche großgezogen. Warum das dieses Mal nicht möglich war, blieb zunächst unklar. (dpa/AZ)

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12.10.2021

Ist schon komisch, dass von den Tiergartenverantwortlichen nix davon merken, dass diese Kuh ein Kalb trägt.

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12.10.2021

Sie werden lachen, selbst beim Menschen passiert das manchen Frauen, selten aber passiert.

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