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Corona-Gipfel: Nur mit Booster-Impfung gilt man langfristig als "geimpft"
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Augsburg
25.11.2021

Covid-Patienten aus der Region werden von Memmingen ausgeflogen

Der Airbus A310 MedEvac der Bundeswehr soll voraussichtlich am Freitag von Memmingen aus sechs Patienten aus dem Großraum Augsburg und Westschwaben nach Nordrhein-Westfalen bringen.
Foto: Thomas Heckmann (Archivbild)

Die Verlegungen aus Bayern starten wohl am Freitag mit sechs Corona-Intensivfällen aus der Region. Die beatmeten Patienten werden stundenlang unterwegs sein.

Voraussichtlich am Freitag soll die angekündigte Verlegung von zunächst sechs Corona-Intensivpatienten und -patientinnen aus dem Großraum Augsburg und dem westlichen Schwaben in andere Bundesländer starten. Das bestätigte Dr. Hubert Mayer, Ärztlicher Koordinator im Regierungsbezirk Schwaben.

Alle aus Bayern verlegten Covid-Patienten werden invasiv beatmet

Am Memminger Flughafen soll ein Airbus der Bundeswehr, der für medizinische Intensiv-Transporte ausgestattet ist, am Nachmittag landen. Er kann sechs Intensivfälle aufnehmen. Die Patienten und Patientinnen werden bis dahin aus den schwäbischen Klinken ins Unterallgäu an den Flughafen gebracht. Laut Mayer werden alle invasiv beatmet. Dies muss auch während des mehrstündigen Transports erfolgen. Nach derzeitigen Planungen sollen die Patienten nach Nordrhein-Westfalen gebracht werden, wo es aktuell noch gewisse freie Intensivkapazitäten gibt. Endgültig über den Einsatz wird erst am Freitag entschieden.

Wie berichtet haben die Intensivstationen im Großraum Augsburg aufgrund der hohen Zahl an schwer Covid-Erkrankten keinerlei Kapazitäten mehr frei. Uniklinik-Chefarzt Prof. Axel Heller, der die Intensivkapazitäten im Großraum Augsburg koordiniert, warnte zuletzt, dass die Verlegung in andere Bundesländer nur kurzfristig ein wenig Luft schaffen werde.

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26.11.2021

Inzidenzwert aktuell 122,7 für Geimpfte und 1726,3 für Ungeimpfte. 15,4 mal so hoch.
Hospitalisierung Geimpfte 2,8 und Ungeimpfte bei 17,6. Noch Fragen dazu oder ist alles klar?

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26.11.2021

Werner, es gibt einen Game Changer und wird alles in absehbarer Zeit noch schlimmer. Variante B.1.1.529.

"Die Ausbreitung einer neuen möglicherweise sehr gefährlichen Variante des Coronavirus' im südlichen Afrika hat international Besorgnis ausgelöst. Experten befürchten, dass die Variante B.1.1.529 wegen ungewöhnlich vieler Mutationen nicht nur hoch ansteckend sei, sondern auch den Schutzschild der Impfstoffe leichter durchdringen könnte. Großbritannien und Israel schränkten deswegen vorsorglich den Flugverkehr in die Staaten der Region ein.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält es für möglich, dass dies auch in Deutschland schnell notwendig werden könnte. „Hoffentlich bestätigt sich nicht, was diese Grafik zeigt“, schrieb Lauterbach in der Nacht zu Freitag auf Twitter und teilte einer Grafik, die die schnelle Verbreitung der Variante zeigt. „Wenn ja müssen sofort Reisebeschränkungen erfolgen. Wir müssen Zeit gewinnen. Nichts ist schlimmer als eine neue Variante in eine laufende Welle hinein“, so Lauterbach."

Leider ist die geschäftsführenden Kanzlerin wie immer passiv, während andere Länder die Einreise einschränken. Es wird Zeit, dass endlich die neue Regierung gebildet wird und hoffentlich aktiv handelt. Dieses ewige Aussitzen ist brandgefährlich!

Quelle: https://amp.tagesspiegel.de/wissen/experte-spricht-von-bisher-schlimmster-variante-neue-corona-variante-in-suedafrika-beunruhigt-wissenschaftler/27836644.html

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26.11.2021

Ja Herr B., es wird wahrscheinlich genauso laufen wie letztes Jahr. Während die Kinder bereits am 11.3. nicht mehr den Kindergarten besuchen durften, starteten noch bis Ende März/Anfang April zahlreiche Maschienen in alle Herrenländer. Hätte man sofort Urlaubs- und unnötige Geschäftsreisen unterbunden, gehe ich m. E. davon aus, wären nicht so viele Infektionen eingeschleppt worden.
Eigentlich sollte man jetzt klüger sein und schneller handeln. Aber wie man mal wieder sieht...

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26.11.2021

Solidarität ist wichtig aber einerseits werden intensiv behandlungsbedürftige an Corona erkrankte Menschen aus anderen EU Ländern wie den Niederlanden und Rumänien wegen der dortigen Überlastung nach Deutschland eingeflogen, andererseits haben wir jetzt Platz Probleme. Die Regierung muss endlich die Arbeitsbedingungen für die Pflege deutlich verbessern. Betten und Geräte für die intensive Betreuung stehen leer, weil das Personal zunehmend fehlt. Seit letztem Jahr ca. 4000 Betten bundesweit weniger wegen Personalmangel!

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