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Augsburg

20.01.2019

Augsburg: Das sind die nächsten Etappen im Innovationspark

Der Blick aus Richtung B17 auf den Innovationspark Augsburg. Sechs Baukräne signalisieren die rege Bautätigkeit auf dem Gelände auch in den Wintermonaten.
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Der Blick aus Richtung B17 auf den Innovationspark Augsburg. Sechs Baukräne signalisieren die rege Bautätigkeit auf dem Gelände auch in den Wintermonaten.

Das Bild von Baukränen macht deutlich, dass im Jahr 2019 weitere Institutsgebäude an den Start gehen. Private Firmen entdecken das Areal für Bürohäuser. Ein Bildungsträger plant den Umzug in die Nähe der Universität

Augsburg Innovationspark“ – so heißt das gigantische Wirtschaftsprojekt, das in den zurückliegenden Jahren nahe der Universität entstanden ist. Unweit der B17 und des Augsburger Fußballstadions stehen bereits mehrere Institutsgebäude. Direkt an der Straßenbahn-Haltestelle „LfU/Innovationspark“ liegt das Technologiezentrum, das als Herzstück bezeichnet wird. Baukräne deuten darauf, dass der Prozess nicht ins Stocken gerät. Weitere Institutsgebäude sollen noch in diesem Jahr fertig werden. Darüber hinaus wird der Innovationspark nun auch für heimische Unternehmen interessant. Bürogebäude werden errichtet. Ein heimischer gemeinnütziger Bildungsträger plant intensiv den Umzug in den Innovationspark. Ein dafür geeignetes Grundstück ist reserviert, der notarielle Optionsvertrag ist geschlossen. Es ist die Lehmbaugruppe, die einen Neubau auf dem riesigen Areal anstrebt.

Mitverantwortlich für die Entwicklung des Innovationsparks ist die gleichnamige Gesellschaft Innovationspark GmbH, deren Geschäftsführer Wolfgang Hehl ist. Er listet auf, welche Etappen im Jahr 2019 zurückgelegt werden sollen.

Q 40: Es ist das Areal, das neben dem Technologiezentrum an der Hugo-Eckener-Straße liegt. Hier sind die Bauarbeiten für das rund 30 Millionen Euro teure Projekt (Q 40) in vollem Gang. Die Fertigstellung ist für März 2020 angepeilt. Baubeginn war im Vorjahr. 75 mal 75 Meter ist der Gebäudekomplex groß, vier Etagen sind vorgesehen. Zum Projekt gehört eine große Tiefgarage. Die Mieter stehen fest: Rewe betreibt einen Supermarkt, das Fitnessstudio „jumpers fitness“ kommt, es gibt ein Hotel mit 160 Zimmern (Centro Hotel Group), und einen Ihle Baker.

Bild: AZ-Infografik

Institutsgebäude MRM: Es ist ein durchaus etwas sperriger Name: Institut für Materials Resource Management heißt dieser Gebäudekomplex, der im Frühjahr 2019 fertig wird. Das Institut forscht am sparsamen Einsatz von Ressourcen und an regenerativen Materialien und Prozessen. Die Besonderheit liegt darin, dass Universität und Hochschule in Kooperation in einem Gebäude sitzen. Bauherr ist das bayerische Wissenschaftsministerium. 43 Millionen Euro werden investiert. Büros, Seminarräume, eine Versuchshalle, Labors und Lager sind vorgesehen. Der Bau begann im März 2016.

Institutsgebäude IGCV: Es erweitert das Angebot der Fraunhofergesellschaft. Das Institut spezialisiert sich auf die Gießerei-, Verbundwerkstoff- und Verarbeitungstechnik. Das Gebäude ist 6000 Quadratmeter groß, ein Parkhaus hat 5100 Quadratmeter. 160 Mitarbeiter sollen im Institut künftig arbeiten. Die Investitionssumme liegt bei 28 Millionen Euro. Baubeginn war im Oktober 2017, die Fertigstellung ist für Ende 2019 geplant.

Baufeld 36: Hier entsteht das Institutsgebäude DLR-SG Dieses Institut ist für Test und Simulation für Gasturbinen vorgesehen und soll neue Technologien für Flugzeugtriebwerke erforschen. Der Luftverkehr soll mit Hilfe der Ergebnisse umweltfreundlicher werden. Die größte chemische, thermische, mechanische Turbinenprüfanlage mit digitaler Simulation der Welt soll hier einmal stehen, die Fertigstellung ist für das Jahr 2022 angepeilt. 48 Millionen Euro kostet der Bau. In der Anfangsphase sollen 60 Mitarbeiter forschen, später 150.

Baufeld 37: Dieses Areal liegt direkt an der B17, für den Bau war im Vorjahr Spatenstich. Das Projekt trägt den Namen „Weitblick 1.7“, die Zahl spielt auf die benachbarte Bundesstraße. Der Gebäudekomplex ist ein privat finanziertes Bürogebäude mit Restaurant und Kindertagesstätte. Die Fertigstellung ist voraussichtlich Ende 2020.

Baufeld 35: Ende 2018 wurde ein Vertrag zur Grundstücksreservierung mit dem gemeinnützigen Bildungsträger Lehmbau geschlossen. Im Innovationspark sollen künftig alle Aktivitäten gebündelt werden.

Baufeld 34: Hier entsteht ein neues Bürogebäude für das Augsburger Unternehmen Baramundi Software AG. Der Bauantrag soll im ersten Quartal 2019 eingereicht werden.

Baufeld 29: Dieses Grundstück wurde von der A-Town High GmbH (Tochter der Audax Projektentwicklung GmbH) zum Bau eines Boardinghauses erworben. Ein Boardinghaus ist Beherbergungsbetrieb, der Zimmer oder Apartments mit hotelähnlichen Leistungen in meist städtischer Umgebung vermietet. Derzeit läuft eine Mehrfachbeauftragung von Architekturbüros, die im März 2019 abgeschlossen wird. Im Anschluss wird der Bauantrag erarbeitet. Er wird voraussichtlich Ende 2019 eingereicht.

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