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Augsburg
13.09.2021

Der Weg zu einer Lehrstelle führt jetzt in die Augsburger Annastraße

In der Annastraße 4 in Augsburg gibt es einen Pop-up-Store, der Ausbildungsplätze vermitteln möchte.
Foto: Michael Hörmann

Wirtschaftskammer und Arbeitsagentur eröffnen einen Pop-up-Store in der Annastraße. Jugendliche, die noch keinen Ausbildungsplatz haben, sollen einfach mal vorbeischauen.

Mehr als 500 junge Menschen in der Region Augsburg suchen derzeit noch eine Ausbildungsstelle. Am Angebot scheitert es nicht, da laut Statistik noch 1450 Lehrstellen nicht besetzt sind. Wie aber finden Bewerberinnen und Bewerber sowie der Betrieb zusammen? Seit Montag gibt es eine besondere Anlaufstation. Sie liegt direkt in der Augsburger Innenstadt. In der Annastraße gibt es jetzt einen Pop-up-Store, in dem Berufsexpertinnen und Experten die Jugendlichen beraten. Die Aktion läuft bis Mitte Oktober.

So sieht es innen im Pop-up-Store in der Augsburger Annastraße aus.
Foto: Michael Hörmann

Der Pop-up-Store ist in der Annastaße 4 angesiedelt. Es handelt sich dabei um die frühere Filiale des Schuhhauses Reno. Das Gebäude ist auch deshalb nicht unbekannt, weil im kommenden Jahr die Buchhandlung Pustet einziehen wird. Sie verlässt die Karolinenstraße und wird sich in der Annastraße dann etwas verkleinern.

Pop-up-Store ist eine Aktion der Wirtschaftskammer und der Arbeitsagentur

Der Pop-up-Store, der auf eine Idee der Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie der Agentur für Arbeit zurückgeht, benötigt lediglich eine Teilfläche im Erdgeschoss. Der größere Teil im hinteren Bereich wird durch eine Trennwand verdeckt. Hier wird dann künftig erst einmal für den neuen Mieter Pustet umgebaut.

Der Pop-up-Store dient als "niederschwelliges Angebot". Jugendliche sollten einfach vorbeischauen, heißt es. Täglich von Montag bis Samstag ist der Laden von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Letzter Tag soll Samstag, 16. Oktober, sein. Vor Ort sind Experten der IHK und der Arbeitsagentur. IHK-Hauptgeschäftsführer Marc Lucassen sagt: "Wir wollen über den Pop-up-Store eine weitere Brücke bauen, damit Unternehmen und Jugendliche schnell zueinanderfinden."

Ein Problem sind die ausgefallenen Betriebspraktika

Roland Fürst, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Augsburg, erklärt, woran es in den letzten Wochen fehlte: "Bei den jungen Leuten haben weniger Betriebspraktika und Berufsinformationsmessen, aber auch die eingeschränkte persönliche Berufsberatung für eine erheblich erschwerte Berufsorientierung gesorgt. Letztlich war damit die Begegnung zwischen Bewerbern und Betrieben über längere Zeit nahezu eingestellt."

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