Die Firma TRICO Textilien produziert wieder Krawatten und Tücher, während der Coronazeit hatten sie Schhutzmasken genäht, im Bild  Marcus Doser

Die Lage nach dem Lockdown: Vier Augsburger Unternehmer und ihre Sorgen

Foto: Silvio Wyszengrad

Viele erholen sich gerade vom Lockdown, doch für einige Unternehmen ist die Krise längst nicht vorbei. Vier Chefinnen und Chefs berichten vom Stand der Dinge - und ihrer Gefühlslage.

Die Corona-Lockdowns überwunden hat Karin Hoschek noch nicht - weder finanziell noch emotional. Sie führt in der Augsburger Innenstadt das Geschäft Sisento, ist spezialisiert auf hochwertige Schuhe. Noch immer, erzählt sie, sei es schwierig, Kundinnen und Kunden in den Laden zu bekommen und Umsatz zu machen. Vor allem auch, weil derzeit Geschäfte aller Orten teils hohe Rabatte gewähren, um ihre Lager zu leeren. Auch der Umgang mit den Kunden ist ein anderer als zuvor. "Die Menschen kommen mit Maske, man sieht keine Mimik, kommt daher schwerer ins Gespräch, und oft erkennt man Kunden erst nach einigen Minuten", bedauert Hoschek. Während des Lockdowns hat die Geschäftsfrau offen darüber nachgedacht, ob es nicht besser wäre, den Laden aufzugeben. Denn ihre Rücklagen, die auch für die Altersvorsorge gedacht waren, sind aufgebraucht, und sie musste Kredite aufnehmen. Dazu war die Krise auch emotional eine Belastung.

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