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Augsburg
18.01.2021

"Diese Panik werde ich nie vergessen": Familie warnt nach Eisunfall auf Kuhsee

Eine Familie war am Sonntag auf dem Kuhsee eingebrochen.
Foto: Peter Fastl

Plus Der Unfall am Kuhsee, bei dem eine Familie auf dem Eis eingebrochen ist, sorgt für Aufsehen. Und die Tatsache, dass so viel los war, obwohl vor dünnem Eis gewarnt wurde.

Ewa K. sagt, sie schäme sich etwas vor ihren Kindern. "Es war unvernünftig, mit ihnen auf das Eis zu gehen", meint die 45-jährige Mutter einen Tag danach und fügt hinzu: "Aber wir hätten das auch nie gemacht, wenn nicht schon so viele andere Menschen auf dem Kuhsee gewesen wären. So dachten wir uns nichts dabei." Bei Ewa K., ihrem Mann und den beiden Töchtern handelt es sich um jene Familie, die am Sonntag auf der Eisfläche des Kuhsees eingebrochen ist. Obwohl Wasserwacht und DLRG seit vielen Tagen vor den zu dünnen Eisdecken auf den Seen warnen, befanden sich allein am Sonntagmittag nach Schätzung der Polizei um die 300 Menschen auf dem Kuhsee in Augsburg.

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Die Diskussion ist geschlossen.

19.01.2021

.
Wenn nicht konkrete Fälle benannt worden wären, würde man es
nicht für möglich halten:

Da benötigen erwachsene Menschen Warnhinweise zum "Umgang"
mit vereisten Seeflächen und (wie vor kurzem zu lesen) zur Bedienung
der Gelben Tonne :-)
.
Was dürfen wir noch erwarten ?
.

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19.01.2021

Also solch eine Aussage ist ja Lachhaft und Haarstäubend, wenn ich gewusst hätte...... es waren ja soviel Menschen auf dem Eis, da kann ja nix passieren! Ja eben erst recht kann man einbrechen, weil die Drucklast zu hoch wird für das dünne Eis.

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19.01.2021

Viele Menschen auf dem Eis muss ja nicht bedeuten, dass viele Menschen an derselben Stelle auf dem Eis sind. Schauen Sie sich doch einfach das Bild des Artikels an.

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19.01.2021

Wenn man die "-"-Temperaturen der letzten Wochen ein wenig beobachtet hat, war es doch klar, daß das Eis noch nicht tragfähig ist. Also höchsten eingeschränktes Mitleid.

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18.01.2021

Bettina S: dann übernehmen Sie doch die Haftung und geben den See frei wenn es ungefährlich ist! Aber dann müssten sie auch die Konsequenzen bei einem Unfall übernehmen.

Und das die Familie sich beschwert das keinerlei Hinweise am See waren kann ich nicht nachvollziehen. Erweckt für mich den Eindruck das diese von ihrer eigenen Unvernunft, auch gegenüber ihren Kindern, ablenken wollen und anderen die Schuld zuweisen wollen.

Zum Glück ist nicht mehr passiert!

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18.01.2021

Christian, ich bemängele ja gar nicht das Vorgehen der Stadt Augsburg. Ok, kam bei mir etwas falsch rüber. Was ich eigentlich meine ist diese 'wenn mir was passiert verklage ich' Mentalität vieler Leute. Wenn jemand auf ein Eis geht, sein Problem. Wenn jemand in einen unbeaufsichtigten See schwimmen geht, auch sein Problem. Eigenverantwortung eben.
Die Stadt andererseits könnte ja statt freigeben vor Gefahr warnen: Zum Beispiel Schilder 'das Eis ist teilweise nur bis zu 5cm dick, begehen auf eigene Gefahr, wovon wir dringend abraten' oder so. Statt Haftung eben Hinweis.
Ich gehe z.B. immer an einem Privat-See baden, dort sind Schilder 'baden verboten'. Wenn mir also was passiert bin ich selbst verantwortlich und der Inhaber kann nicht zur Rechenschaft gezogen werden.
Übrigens bin ich als Jugendliche auch schon eingebrochen. War damals so, rausgerobbt und das wars, ganz ohne Zeitungbericht.

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19.01.2021

"Zum Beispiel Schilder 'das Eis ist teilweise nur bis zu 5cm dick, begehen auf eigene Gefahr, wovon wir dringend abraten' oder so. Statt Haftung eben Hinweis."

Früher wurde genau das gemacht. Das Eis wurde geöffnet und die Dicke gemessen. Eisflächen wurden dann ab einer gewissen Dicke freigegeben, Bereiche ohne Tragfähigkeit gesperrt.

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19.01.2021

Nun, keine Hinweis-Schilder + viele Menschen auf dem Eis - da kann ich so große Unvernunft eigentlich nicht erkennen.

Dann gehen Sie nämlich nie auf einer Eisfläche spazieren, während viele andere daran Vergnügen haben., da Eisflächen in Augsburg ja, wie im Artikel steht nicht offiziell freigegeben werden.

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18.01.2021

Wenn man aus 'haftungsgründen' zu feige ist, einen See wenn es ungefährlich ist, freizugeben, da ist es doch kein Wunder wenn Menschen ohne Einschätzung der Gefahrenlage dann auf Eisflächen gehen, eben weil schon genügend andere Leute drauf sind?
Ist die gleich Idiotie wie viele Gemeinden öffentliche Badestellen 'aus haftungsgründen) dicht machen, weil vor Ort keine Wasserwacht ist.

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19.01.2021

Da muss man nicht die Kommunen tadeln, sondern die Gerichte.

Ja, wie Sie auch ansprechen - die 'Baden verboten/Eisfläche betreten verboten'-Schilder bleiben da als einzige Möglichkeit.

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23.01.2021

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"Wenn man aus "haftungsgründen" zu feige ist......"
empfinde ich als eine Unverschämtheit.

Man informiere sich erst (z.B. SLRG SSS Tragverhalten
von Eis), dann würde man so etwas nicht von sich geben.

Für mich ist es da nachvollziehbar, dass Kommunen es
(auch weiterhin) unterlassen, Eisflächen freizugeben.

Wer mag, prüfe doch selbst
.
Wenn nicht, weiterhin nach dem "bewährten" Verfahren

Hinweisschild? Nein
Viele Menschen auf dem Eis? Ja
Also raus auf´s Eis .........

Geht`s noch?
.

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18.01.2021

Ich hoffe es geht der Familie wieder besser und haben das Erlebte gut verarbeitet.

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