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Augsburg
29.10.2019

Dieser Augsburger wird "bestraft", weil er wenig Miete verlangt

„Die Finanzbehörden treiben die Mieten in die Höhe“: Hubert Haßlacher vermietet seit vielen Jahren eine Wohnung in Lechhausen. Bislang hat er dafür immer wenig Geld verlangt – bis ihm das Finanzamt einen Strich durch die Rechnung machte.
Foto: Silvio Wyszengrad

Plus Hubert Haßlacher vermietet in Lechhausen eine Wohnung. Weil sie nicht saniert ist, verlangte er wenig Geld. Das hatte Konsequenzen vonseiten des Finanzamtes.

Seit zehn Jahren vermietet Hubert Haßlacher in der Stadt eine Zwei-Zimmer-Wohnung. Er verlangte dafür immer wenig Geld. Der Augsburger sagt, er sei sozial eingestellt. Außerdem erinnert er sich an früher, als er selbst noch Mieter war und ihm jährlich die Kosten erhöht wurden. So wollte er mit seinen Mietern nie umgehen. Doch dann wies ihn das Finanzamt darauf hin, dass er seine Wohnung zu billig vermietet – mit negativen, steuerlichen Auswirkungen für ihn.

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Die Diskussion ist geschlossen.

29.10.2019

Bearbeitungsfehler oder System zur Enteignung von Vermietern?

Keiner gibt Antworten - der Bürger bleibt ratlos zurück.

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29.10.2019

Das System soll Scheinvermietungen verhindern, dass jemand seine Kinder für 10 symbolische Euro Kaltmiete wohnen lässt und dann mehr von seinen Einkünften abschreibt, als er über die Miete einnimmt. Aber im Grunde genommen ist es idiotisch.

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