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Augsburg: Es rumort weiter in der CSU

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Es rumort weiter in der CSU

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    Foto: Peter Kneffel/Archiv dpa
    Foto: Peter Kneffel/Archiv dpa

    Das Kesseltreiben in der CSU nimmt kein Ende: Nachdem der Vorsitzende der CSU-Nachwuchsorganisation JU, Martin Malaczek, am Freitag Parteichef Johannes Hintersberger öffentlich kritisiert hatte, zog gestern die Frauen-Union nach, allerdings mit deutlich moderateren Tönen. Die CSU stehe für Werte, die auch im Verhalten der Politiker erkennbar sein müssten, heißt es in einer Erklärung der Vorsitzenden Ingrid Fink. Den Erwartungen müsse man wieder gerechter werden.

    Der Name von Stadtrat Tobias Schley wird zwar nicht genannt, allerdings dürften diese Aussagen auf ihn gemünzt sein. Gegen den CSU-Stadtrat wird momentan im Zusammenhang mit einem nächtlichen Handgemenge ermittelt. Man wünsche Parteichef Hintersberger „eine gute Hand, damit die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz unserer Partei nicht verloren geht“, so Fink. Es sei nötig, Stellung zu beziehen.

    Unterdessen wird die interne Spaltung der JU, die symptomatisch für die Spaltung der CSU zu sehen ist, weiter öffentlich. Vor allem über das Verhältnis von JU und CSU wird gestritten. Gestern gab es die fünfte Äußerung aus JU-Kreisen innerhalb von fünf Tagen. Nachdem Malaczek von Teilen des JU-Vorstandes für seine Kritik an Hintersberger kritisiert worden war, von anderen Teilen des Vorstandes gelobt worden war, stärkte ihm gestern der Innenstadt-Verband – der größte Ortsverband im Kreisverband Augsburg-West – den Rücken.

    CSU-Vertreter seien auf Veranstaltungen der JU zu wenig vertreten, heißt es aus der Innenstadt. Es sei schwierig, sich zu motivieren, wenn einem von der CSU „die kalte Schulter gezeigt“ werde. Der Vorsitzende der JU Augsburg-West hatte hingegen noch vor Kurzem erklärt, die Zusammenarbeit zwischen CSU und JU finde „auf Augenhöhe“ statt. (skro)

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