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Augsburg
12.03.2019

Fernsehen: Bei „Family TV“ schauten die Gläubiger in die Röhre

Ein junger Mann legte eine steile Karriere im TV-Geschäft hin. Sie endete nun in einem Gerichtsverfahren.

Ein Fernsehmacher aus Augsburg startete mit großen Plänen. Doch am Ende blieb er Rechnungen über eine Million Euro schuldig. Nun schrammte er knapp am Gefängnis vorbei.

Das Fernsehen war seine Leidenschaft. Er lernte nach der Mittleren Reife keinen Beruf, sondern stürzte sich als Jungunternehmer in die Medienszene, gründete einen kleinen Internetsender, kaufte später Sendekapazitäten für die Einspeisung ins Breitkabelnetz und für die Ausstrahlung eines Satellitenprogramms. Die Mini-Fernsehsender nannte er Tm3, später „blizz“ und „Family TV“. Im Programm liefen Teleshopping-Sendungen, ein Automagazin, Shows, die er selbst moderierte. Auch Fernsehrichter Alexander Hold, jetzt Landtagsabgeordneter der Freien Wähler, war bei ihm zu Gast. Am Ende kaufte der Fernsehmacher Lizenzen zur Ausstrahlung von Spielfilmen. Die steile Karriere bekam freilich nach wenigen Jahren einen großen Knick: Weil der 29-Jährige Gebühren, Lizenzen und Media-Dienstleistungen in sechsstelliger Höhe nicht bezahlte, einen Schuldenberg von insgesamt weit über einer Million Euro hinterließ und die Insolvenz seiner Media-Firmen nicht anmeldete, landete er vor Gericht.

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