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Augsburg
02.01.2021

Hessing: Warum diese Augsburger Eltern jetzt so verzweifelt sind

Betroffene Eltern, von links: Elvira Brickl, Mihaela Brunter, Susanne von Schoenaich, Bärbel Gruber und Daniela Sauer-Meyer.
Foto: Annette Zoepf

Plus Mütter schildern, wie das Aus des Förderangebots bei Hessing viele Familien aus der Region Augsburg trifft. Auch Experten schließen sich dem Protest an.

Daniela Sauer-Meyer hat eine Tochter mit Gendefekt und einer komplizierten Epilepsie. Als Autistin benötigt das Kind intensive Unterstützung, wie sie im Hessing-Förderzentrum angeboten wird - hier im Speziellen im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), das auf Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsstörungen spezialisiert ist. Sauer-Meyer lebte früher in München und pendelte regelmäßig mit ihrer Tochter nach Göggingen. Vor eineinhalb Jahren zog die Familie nach Untermeitingen, um näher am Standort des Förderzentrums zu sein. Umso härter trifft die Mutter nun die Entscheidung, dass das Sozialpädiatrische Zentrum in Hessing schließen muss. Ab dem neuen Jahr wird das Angebot im Josefinum in Oberhausen weitergeführt. Nicht alle Bereiche der Förderung werden in Göggingen aufgegeben, doch mit dem Gesamtpaket ist Schluss.

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04.01.2021

Aus meiner Sicht wäre es wünschenswert, beide Einrichtungen weiterhin zu fördern. Augsburg als eine Stadt mit 300.000 Einwohnern und einem Einzugsbereich von weiteren 200.000 Einwohnern im Landkreis benötigt beide, zumal die eine Einrichtung am Nordende und die andere am Südende angesiedelt ist. Vielleicht können die Verantwortlichen diese Verfügung noch einmal überdenken. Für viele - unwichtigere - Dinge ist Geld vorhanden. Für kranke Kinder nicht?

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