Newsticker
Bund und Länder planen Impfgipfel am 27. Mai
  1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg)
  3. Augsburg: Junge Klimaschützer halten Augsburger Stadträten Standpauke

Augsburg
21.10.2019

Junge Klimaschützer halten Augsburger Stadträten Standpauke

Die Aktivisten von Fridays for Future nahmen am Montag auf der Bank der städtischen Referenten Platz. Janika Pondorf, Sarah Bauer und Leon Ueberall (von links) forderten von den Politikern, sich stärker für den Klimaschutz einzusetzen und untermauerten dies mit einem Forderungskatalog.
Foto: Silvio Wyszengrad

Plus Schüler und Studenten von „Fridays for Future“ präsentieren im Umweltausschuss einen langen Forderungskatalog. Aber wo steht Augsburg beim Klimaschutz derzeit überhaupt?

Es war eine Standpauke der jungen Generation an die Älteren: Schüler und Studenten der Bewegung „Fridays for Future“ forderten am Montag im Umweltausschuss in emotionalen Worten, der Augsburger Stadtrat müsse Klimaschutz wirklich ernst nehmen und mehr dafür tun. Dazu präsentierten die jungen Aktivisten einen langen Forderungskatalog. Im Gremium ging es danach um die weiteren Schritte der Stadt. Sie will ihre Anstrengungen beim Klimaschutz verstärken.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

22.10.2019

>> Eine Zukunft mit drohenden Umweltkatastrophen, hungernden Menschen und Krankheiten durch den Klimawandel mache ihnen Angst. <<

Und mir machen Krankheiten Angst, die ohne den medizinischen Standard eines Industrielandes nicht geheilt oder gelindert werden können.

Hungernde Menschen sind überwiegend ein Resultat von zu starkem Bevölkerungswachstum und kriegerischen Auseinandersetzungen.

Afrika wäre mit den 250 Mio Einwohnern des Jahres 1950 ein fantastischer Kontinent zum Leben!

Aber da trauen sich die Kinder nicht ran...

Permalink
22.10.2019

Es geht ja nicht um medizinischen Fortschritt oder Klimaschutz, sondern daran, wie wir unseren Lebensstandard zukunftsfähig machen.

Der Hunger in der Welt ist durchaus auch die Folge wirtschaftlicher Ungleichheiten weltweit und handelspolitischer Entscheidungen bei uns. Z.B. indem wir unsere Märkte abschotten und gleichzeitig unsere Überproduktion subventioniert exportieren. Indem wir zulassen, dass multinationale Agrokonzerne fruchtbares Ackerland in Hungerregionen kaufen und dort exportorientierte Monokulturen anlegen.

Und selbst wenn Kriege der Hauptgrund wären. Was tun wir denn gegen diese Kriege?

Permalink
23.10.2019

>> Z.B. indem wir unsere Märkte abschotten und gleichzeitig unsere Überproduktion subventioniert exportieren. Indem wir zulassen, dass multinationale Agrokonzerne fruchtbares Ackerland in Hungerregionen kaufen und dort exportorientierte Monokulturen anlegen. <<

Ein altes linksgrünes Märchen, das die Komplexität der Handelsbeziehungen nicht abbildet.

Eine kleine Nachhilfe gibt es hier:

https://www.deutschlandfunk.de/freihandel-verschaerft-die-eu-handelspolitik-die-armut-in.769.de.html?dram:article_id=336569

Und natürlich gibt es für Deutschland überhaupt keine rechtlichen Möglichkeiten gegen Grundstücksverkäufe von afrikanischen Staaten an multinationale Konzerne (ihr Grünen seid doch gegen das nationale) vorzugehen; wäre vielleicht anderes, wenn Rommel Afrika unter deutsche Kontrolle gebracht hätte.

Permalink
22.10.2019

Finde es gut das die Stadt drei von Friday for future eingeladen hat.
Die Stadt könnte noch einiges in Sachen Umweltschutz machen.
Fernwärmeversorgung komplett auf erneuerbare Energie umstellen, warum ist swa öko Strom teurer als normaler Strom? An der Leipziger Strombörse ist es genau umgekehrt! Günstige Einzeltickets im ÖPNV, finaziert durch hohe Parkgebühren in der Innenstadt, gleiche Höhe wieim Parkhaus.
Ich finde essuper das die jungen Leute, uns den Spiegel vorhalten, die Poltik ist viel zu sehr in ihrem immer weiterso verhaftet, wo sind Visionen?

Permalink
22.10.2019

Gut, dass die jungen Menschen, die normalerweise noch in 50 und in 70 und mehr Jahren leben werden,
spüren und verstehen, dass wir mit unserer heutigen Wirtschaftsweise ihnen eine dreckige Zukunft bescheren.
Und gut, dass sie deswegen laut werden!

Raimund Kamm

Permalink
21.10.2019

Zum Glück gibt es in Augsburg Schulen, die solche karnevalistische Veranstaltungen ablehnen und die Schüler schlau machen.

Permalink
Das könnte Sie auch interessieren