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Augsburg
10.12.2020

Kreide-Schriftzug am Rathausplatz löst umstrittenen Polizeieinsatz aus

Polizei und Feuerwehr waren am Montagabend in Augsburg wegen eines Schriftzugs im Einsatz, der mit Kreide auf das Pflaster vor dem Augsburger Rathausportal gemalt worden war.
Foto: Catcalls of Augsburg, Instagram

Plus Junge Aktivistinnen prangern in Augsburg Anmachsprüche mit Kreide auf der Straße an. Das hat nun einen Polizeieinsatz ausgelöst - und eine politische Debatte.

Die Sache sorgt vor allem im Internet für Aufregung. Polizei und Feuerwehr waren am Montagabend in Augsburg wegen eines Schriftzugs im Einsatz, der mit Kreide auf das Pflaster vor dem Augsburger Rathausportal gemalt worden war. Die Polizei hatte die Feuerwehr gerufen, damit diese den Kreide-Schriftzug mit Wasser wegwäscht. In sozialen Netzwerken wird gemutmaßt, die Polizei habe sich damit "politisch" verhalten. Denn es handelte sich um einen Schriftzug, der von Frauenrecht-Aktivistinnen angebracht worden ist. Sie wollten damit sexuelle Belästigungen von Frauen in der Öffentlichkeit anprangern. Die Polizei nimmt Stellung und eine Stadträtin stellt dazu einen Antrag.

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Die Diskussion ist geschlossen.

12.12.2020

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Nun, Peter P., Bemerkungen wie

"Meine Güte - was für Kommentare"
".... dermaßen empathie - wie kenntnislos einfach mal schwadroniert...."
"....Wenn man zu dumm ist ......"

läßt man angesichts deren "Herkunft" einfach abperlen .........

Im Übrigen:
Vielleicht finden die jungen Aktivistinnen (da offenbar auf Suche nach
Betätigung) noch den Weg zu sinnstiftenderen Aktionen.

Mit Kreidemalereien jedenfalls verhindert man weder solch unanstän-
diges Benehmen noch kann man solche "Typen" zur Verantwortung
ziehen.
.

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12.12.2020

Jetzt aber mal zur Sache; die Aktionen werden lt. AZ am Tatort durchgeführt.

https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Catcalling-So-kreativ-kaempfen-Aylin-und-Theresa-gegen-sexuelle-Belaestigung-id58448191.html

>> Aylin und Theresa gehen dann an den „Tatort“ und schreiben mit Kreide eine kurze Passage der Erzählung auf den Boden. Sie nennen das „Ankreiden“. <<

Warum steht jemand hier am Rathaus? Warten auf die Straßenbahn? Diese Tat müsste eigentlich in einer statischen Situation passiert sein; im Vorbeilaufen passt dieses individuelle Tatmuster zeitlich eher nicht.

Also wäre die Videoüberwachung der Tram ein Ansatzpunkt für ein Ermittlungsverfahren.

Stattdessen passiert irgendwas in den "Medien" - das Opfer meldet sich statt bei der Polizei bei Catcalling, die erst seit 4 Wochen durch einen AZ Bericht breit bekannt sind. Dann schreiben die einen Text vor das Rathaus, den Aufmerksamkeit garantierenden Demo-Hotspot.
Die AZ fotografiert den Text und Polizei, Feuerwehr und Politik beschäftigen sich mit Kreide und der Täter läuft frei herum.

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12.12.2020

Der nächste. Das Opfer scheut vermutlich genau die Öffentlichkeit, die die Chalkbacker erzeugen wollen.

Es ist richtig, dass ein Umdenken hinsichtlich dieser Verhaltensweisen, die ein Teil der Männer als völlig legitim erachtet, herbeigeführt wird. Ob das Opfer nun einen Gang zur Polizei mit anschließendem Strafverfahren auf sich nehmen will, sollte man ihm überlassen.

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12.12.2020

Wenn dem Opfer die Strafverfolgung egal ist und damit auch keine Solidarität mit anderen Frauen gezeigt wird, kann der Rest der Bevölkerung auch nichts machen.

Entweder man tut was oder man tut eben nichts. Dem Täter wird Kreide zu 100% egal sein.

Und genau das ist es mir jetzt auch, wenn Sie mich nun mit "Der nächste" angehen. Das scheint mir nun doch etwas politisches mit "wir" und "die" zu sein.

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12.12.2020

@Peter P.

Ihnen ist doch die politische Aktion ganz offenbar ein Dorn im Auge. Also bewirkt sie etwas. Ein Strafverfahren bleibt meist ziemlich unbemerkt. Es geht aber darum klar zu stellen, dass dieses Verhalten nicht geht. Nicht nur jemand, der sich so verhalten hat, zu bestrafen. Das Umdenken geschieht nicht (allein) zumindest durch die Bestrafung von Tätern sondern durch öffentliches Anprangern.

Entschuldigen Sie, wenn Sie sich angegriffen fühlen. Aber wenn jemand dermaßen empathie - wie kenntnislos einfach mal schwadroniert, dass dem Opfer die Strafverfolgung egal ist, kann man schon mal persönlich werden.

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12.12.2020

>> Ein Strafverfahren bleibt meist ziemlich unbemerkt. <<

Hinsichtlich sexueller Übergriffe in der Öffentlichkeit? wirklich???

>> Ihnen ist doch die politische Aktion ganz offenbar ein Dorn im Auge. <<

Es ist also eine politische Aktion...

Und darum haben Sie unten auch gleich mal einen Generalverdacht gegen die Polizei ausgesprochen:

>> Zur Krönung wird die überzogene Polizeireaktion begrüßt, statt dass hinterfragt wird, welche Gesinnung wohl diese Beamten haben... <<

Bei der latenten Frage nach der "Gesinnung" kann man sich doch über Täter glücklich schätzen, der gleichzeitig sexistisch und rassistisch handeln. Und dann noch ein Ei auf die Leute die das Prinzip der staatlichen Strafverfolgung befürworten und der Tag ist gerettet.

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12.12.2020

Welche Strafverfolgung denn? Kreidezeichnungen sind keine Straftaten. Wenn man zu dumm, ist eine Anprangerung von Rassismus von Rassismus zu unterscheiden, sollte man auch davon absehen, die Polizei auf den Plan zu rufen.

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12.12.2020

Meine Güte - was für Kommentare. Da regt man sich mehr über Kreide am Asphalt auf, die angeblich kindisch sei oder kindergefährdend als über den Umstand der männlichen Übergriffigkeit. Natürlich hat wieder das Opfer nicht adäquat gehandelt, schlaue Tipps gibts gratis dazu und diejenigen, die darauf aufmerksam machen wollen, was so abgeht in der Öffentlichkeit werden angefeindet. Zur Krönung wird die überzogene Polizeireaktion begrüßt, statt dass hinterfragt wird, welche Gesinnung wohl diese Beamten haben und ob vllt. nicht das der Grund ist, warum Frauen nicht zur Polizei gehen.


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11.12.2020

Was mich aber am meisten stört, sind die willfährigen Reaktionen mancher Stadträte. Sofort den eigenen Sicherheitskräften eins drüberbraten, Hauptsache man macht sich beleibt bei denen, die sich die politische Korrektheit (und nur das) ganz fett auf ihre Fahnen geschrieben haben. Ich hoffe, die Wähler/innen merken sich diese Namen.

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11.12.2020

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Was sollen kindische (in diesem Fall abstoßende) Pflastermalereien,
nachdem ein Vorfall längst vorbei ist? Womit doch junge Aktivistinnen
heutzutage ihre Zeit füllen ...........

Das schreckt doch keinen Täter - der ergötzt sich eher daran.

Betroffene sollten bei einem (wie dem vor dem Rathaus beschriebenen
Vorfall) sofort durch lautstarkes Schreien Aufmerksamkeit zu wecken
versuchen, damit der Täter möglicherweise durch evtl. zupackende
Zeugen festgehalten oder zumindest identifiziert werden kann

Es ist wohl nötig zu sagen, dass es sich anbietet, sofort (mit Handy,
das doch "jeder" bei sich hat) die Polizei zu rufen .....
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11.12.2020

"Die Bemalung des Gehweges ist grundsätzlich weder strafbar noch eine Ordnungswidrigkeit." Ist das echt so? Dann wünsch ich mir Straßenkreide zu Weihnachten :)

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11.12.2020

Besser es gewesen, wenn die Betroffene einfach eine Anzeige gemacht hätte und den Täter fotografiert (heute wird doch jeder mit dem Handy fotografiert, wie aus zahlreichen Zeitungsmeldungen zu lesen ist). Statt dessen wird ein so widerlicher Schriftzug an so prominenter Stelle angebracht, damit es möglichst auch viele Kinder lesen können. An die wird bei solchen "Aktionen" einfach nicht weiter gedacht. Schade.
Leider müssen heute Kinder viele Schriften lesen, mit denen sie noch nichts anfangen können.

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11.12.2020

Kann jetzt jeder tun und lassen, was er will? Unter dem Mantel des Sexismus, Umweltschutz, Rassismus, usw. ist alles erlaubt?

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10.12.2020

Gravierende Probleme inmitten der Pandemie.
Wie wär's mit einer Anzeige gegen den verbalen Übeltäter gewesen?

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