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Augsburg
01.08.2020

Mit 55: Augsburgs Alt-OB Kurt Gribl bekommt schon jetzt ein Ruhegehalt

Augsburgs Oberbürgermeister Kurt Gribl übergab Ende April den symbolischen Rathausschlüssel an seine Nachfolgerin Eva Weber. Nach zwei Amtszeiten trat er nicht mehr zur Wahl an.
Foto: Ruth Plössel

Plus Weil Kurt Gribl mit 55 als Oberbürgermeister aufgehört hat, hätte die Stadt ihm die Bezüge erst mal streichen können - ein Stadtrat fordert das. So viel Geld bekommt er.

Er klebte nicht an seinem Amt. Alt-OB Kurt Gribl (CSU) beschloss für sich, dass zwei Amtszeiten genug sind. Deshalb hörte er Ende April als Oberbürgermeister der Stadt Augsburg auf. Auch wenn er mit 55 Jahren noch längst nicht im Rentenalter ist. Die Stadt bezahlt Gribl trotzdem schon jetzt ein Ruhegehalt – obwohl sie das nach dem Gesetz nicht zwingend tun müsste. Ein Stadtrat kritisiert das und fordert, die Stadt müsse in finanziellen Krisenzeiten alle Sparmöglichkeiten nutzen, auch bei den Bezügen des ehemaligen Oberbürgermeisters.

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Die Diskussion ist geschlossen.

01.08.2020

Das ist das Dilemma bei uns: Staatliche Würden- und/oder Leistungsträger werden im Verhältnis zu Ihrer Verantwortung viel zu gering bezahlt im Vergleich zur Wirtschaft. Würde man diese Leute annähernd so bezahlen, wäre die Lobbytätigkeit und weitere Tätigkeiten in diversen Gremien unnötig und wir würden mehr fähigere Köpfe in der Politik haben. zum Beispiel die € 250.000 Jahresgehalt für eine Bundeskanzler-/in in Deutschland ist ein Witz!
Zu Gribl: würde man bei der Sanierung des Theaters etwas weniger "goldenen Nägel" verwenden, wäre das komplette Ruhegehalt bis zu seinem 62 Lebensjahr sofort um ein vielfaches hereingeholt.

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01.08.2020

In diesem Alter müssen die "Untertanen" wenn Sie keinen Job mehr haben ins Bewerbungstraining ansonsten gibt es kein Geld von der Agentur für Arbeit bzw. Jobcenter.

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01.08.2020

Man müsste die Politiker nach Leistung zahlen. Das Dilemma wäre jedoch, das die meisten unter dem Mindestlohn dann landen.

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