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Augsburg
29.11.2020

Nach tödlichem Streit an Haltestelle: Verdächtiges Paar vor Haftrichter

Freunde und Bekannte des 28-jährigen Opfers haben Kerzen und Kuscheltiere am Tatort abgelegt.
2 Bilder
Freunde und Bekannte des 28-jährigen Opfers haben Kerzen und Kuscheltiere am Tatort abgelegt.
Foto: Annette Zoepf

Im Augsburger Stadtteil Pfersee ist am Freitagabend ein 28-Jähriger auf offener Straße getötet worden. Voraus ging ein Streit an einer Haltestelle. Das Opfer erlitt wohl Stichverletzungen.

Nach dem tödlichen Streit am Freitagabend an einer Bushaltestelle in Pfersee, bei dem ein 28-Jähriger getötet wurde, soll das verdächtige Paar am Sonntag dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in Richtung Totschlag. Unterdessen haben Freunde des Opfers Fotos, Kerzen und Kuscheltiere am Tatort, wo der 28-Jährige am Freitagabend gegen 18.30 Uhr starb, niedergelegt.

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Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

29.11.2020

Bin ich ja gespannt ob dieser Fall auch so aufgebauscht wird wie der Fall des am Königsplatz Tödlich verletzten Feuerwehrmannes.

29.11.2020

Da war nichts "aufgebauscht"! So ein tödlicher Vorfall ist immer etwas Außergewöhnliches und darf keinesfalls zur "Normalität" bei einem Streitfall oder sonstigen werden! Allerdings lässt das Urteil von damals aufhorchen und ist in vielen Kreisen auf Unverständnis gestoßen. Man darf hier keine Entschuldigungen suchen, wer wo, wann und warum einen Streit angefangen hat. Ein tödlicher Ausgang ist nie zu rechtfertigen!

29.11.2020

Vermutlich nicht, da noch nicht bekannt ist, ob das Opfer einer Tätigkeit nachgegangen ist, die im Allgemeinen als ehrenhaft angesehen wird und es sich bei "dem" Täter nach den ersten und bisherigen Erkenntnissen um eine deutsche Frau handelt und nicht um einem Jugendlichen dem ein Migrationshintergrund zugeschrieben werden kann.

Andererseits kann es auch daran liegen, dass die üblichen Verdächtigen hier noch nicht die Gelegenheit zum Kommentieren hatten, da sie aktuell noch mit der Analyse beschäftigt sind, warum der FCA gestern lediglich Unentschieden gespielt hat.

Eine Gewalttat wird anhand des ausgeübten Berufs des Geschädigten nicht schlimmer und aufgrund eines fehlenden Migrationshintergrunds des Täters nicht weniger grauenvoll. Jedes (Todes-)Opfer einer Gewalttat ist eines zu viel und die Tat völlig unnötig und nicht entschuldbar!

29.11.2020

Laut Focus waren die Tatverdächtigen “deutsche”. Und was sagt uns das? Nur, dass Vorurteile einfach falsch sind. Hört auf, immer bei Gewalttaten Flüchtlinge als Schuldige zu sehen.

28.11.2020

Liebe AZ, schalte die Kommentarmöglichkeit ab, damit ich so einen überflüssigen Schwachsinn der Kommentatoren nicht kommentieren kann.

28.11.2020

Zu Dirk: Es wären Flüchtige.
Zum Rest: Was an den Zeugenaussagen, dem Polizeibericht und dem AZ-Artikel letztlich Dichtung und was Wahrheit ist, werden wir schon noch (in etwa) erfahren. Bei der Kombination "ausrasten" und "Messer" nehmen manche Leser eben diese, andere jene gedankliche Tätervorstellung vor. Manche vielleicht auch gar keine. An keiner der Reaktionen kann ich etwas Verwerfliches finden.

27.11.2020

servus ,
sind die beiden ( das Pärchen ) jetzt ...... Flüchtlinge ??

28.11.2020

......................................Nein sie sind Tatverdächtige.

28.11.2020

Dirk, wäre das sehr wichtig für Sie?

28.11.2020

Für alle des schwarzen Humors nicht mächtigen. Dirk meint da das Pärchen nach der Tat flüchtig war wären es ja somit Flüchtlinge.

28.11.2020

.... Oder Biodeutsche? Oder mit osteuropäischen Hintergrund? Oder in Augsburg geboren? Oder zugreiste? Vielleicht sogar Preussen? Gehören sie einer Partei an? Einer Religion?
Ist das Opfer vielleicht ein Flüchtling? War es OK wegen dem angeblichen Po-grapschen?
Ist dieTat dann je nach Antwort weniger schlimm oder sogar gerechtfertigt?

28.11.2020

Hier ist alles bierernst. Schwarzen Humor gibt's nicht.

28.11.2020

Hera P., leider kann ich über diesen Humor nicht lachen, da allzuviele Zeitgenossen beim Wort Messer sofort die Herkunft des Täters kennen. Wenn es dann - wie so oft - doch ganz anders ist, spielt das für diese Leute aber gar keine Rolle, denn das wird dann entweder ignoriert oder als Lüge abgetan.

28.11.2020

Wenn jemand erstochen wurde, finde ich es nicht zum lachen. Egal ob er gegrabscht hat oder nicht.

@anita m. Und alle anderen komiker: Wenn es ein Angehöriger von Ihnen gewesen wäre der zu tote gekommen wäre, wären Sie über solche Späße erfreut. Wieviel haben beim kö-vorfall auch Witze gemacht?

Ein Mensch ist getötet worden. Da ist nichts spaßig.
Mein beileid noch an die Angehörigen.