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Augsburg
18.11.2020

Schwarz-Grün plant Tempokontrollen in der Pferseer Unterführung

In der Pferseer Unterführung in Augsburg dürfen Radler zwar auf dem Fußweg fahren, müssen dabei aber Schrittgeschwindigkeit einhalten. Befolgt wird das nicht immer.
Foto: Silvio Wyszengrad (Archiv)

Plus Die Augsburger Regierungskoalition will in der Pferseer Unterführung für Radfahrer mehr Sicherheit erreichen. Zuletzt gab es entsprechende Forderungen von der Radlerlobby.

CSU und Grüne im Augsburger Rathaus möchten, dass in der Pferseer Unterführung, wo seit dem Sommer Tempo 30 gilt, Geschwindigkeitskontrollen stattfinden. Die Stadt solle prüfen, ob dies möglich ist, ebenso wie das Anbringen von Geschwindigkeitsanzeigen und von Tempo-30-Markierungen auf der Fahrbahn. In dem Antrag schreiben die Fraktionsspitzen der Koalitionspartner CSU und Grünen, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung, die auf Betreiben von Fahrradaktivisten eingeführt wurde, zu wenig beachtet werde, vermutlich weil die Fahrbahnbreite weiterhin die Zulässigkeit von Tempo 50 suggeriere. Bei dem Tempolimit handle es sich um einen "lang gehegten Wunsch aus Bürgerschaft und Zivilgesellschaft".

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18.11.2020

>> Seit dem Sommer wird zwischen Stadt und Radaktivisten verhandelt, wie Verbesserungen auch angesichts der coronabedingten Finanzknappheit zu bewerkstelligen sind, ohne dass es zur Bürgerabstimmung kommt. <<

Schrecklich - seit 2014 beeinträchtigt Corona die Umsetzung der Fahrradstadt 2020 durch Finanzknappheit ;-)

Die Radaktivisten verhandeln und wollen was bewerkstelligen ohne dass es zum Bürgerentscheid kommt? Ja klar, den würden sie auch verlieren und darum verhandeln sie noch heute...

Zur allgemeinen Qual mal wieder meine zeitgemäße Lösung:

>>>
Tram auf planfestgestellter Trasse durch die Rosenaustraße?
Darunter ein Autotunnel zwischen Portal West und der Pferseerstraße für den notwendigen Durchgangsverkehr?
Darüber ein echter verkehrsberuhigter Bahnhofsvorplatz mit PLATZ für Tram, Fußgänger, Radfahrer, Taxis, Kiss and Ride, Bushaltestellen?
Eine Fahrradachse/Fahrradstraße zwischen Kö und Wertachufer - via Bahnhofstraße, westliche Viktoriastraße, Pferseer Tunnel, Perseer Straße?
Dem Erhalt der Haltestelle „Rosenaustraße“ in der verkehrsberuhigten Pferseer Straße mit bequemer Anbindung der umliegenden Wohnbebauung?
Allen Möglichkeiten für eine künftige Linie 5?
Einer Neuverteilung des Platzes auf der Pferseer Brücke nach Entfall der Haltestelle? Vielleicht mit by-pass zwischen Lutzstraße und Perzheimstraße?
Einer Sperrung der Einmündung Hessenbachstraße mit neuem Platz am Eingang nach Pfersee?
>>>

Aber die Jünger des Klimaschutz-HBF-Umbaus beten noch immer in den Katakomben ihrer Entrauchungszentrale und wissen noch immer keine Lösung für Tram, Rad und Autoverkehr in diesem Bereich ;-)

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18.11.2020

Die Situation wäre wesentlich einfacher zu entschärfen, wenn die Tram- Haltestelle Rosenaustraße in die Cityzone aufgenommen und das kostenlose Tunnel- Shuttle für die Fußgänger beworben wird. Kein Fußgänger geht gerne durch diesen Tunnel und es wird mehr Platz für die Radler frei.

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18.11.2020

Meine spontane Frage war - Tempokontrollen auf der Straße oder auf dem Fußweg?

Wenn man wirklich die großen Übertretungen bestrafen will, muss man die Radfahrer auf den Fußweg blitzen.

Auf der Straße herrscht eigentlich weitgehend Frieden; sowieso stadtauswärts, wo das Gefälle Radfahrer so schnell wie Autofahrer macht. Stadteinwärts mit Steigung gibt es natürlich immer wieder ein Verlangen der Autofahrer zum Überholen und damit auch zu klaren Geschwindigkeitsübertretungen. Mit dem e-Bike und knapp 30 überholt da aber praktisch auch kaum noch einer.

Wenn man also wirklich überwachen will - Mittelstrich zum Doppelstrich machen, mehr Tempo 30 Tafeln und Wiederholung im Tunnel und dann mit HD Kameras illegale Überholvorgänge (zu nah am Radfahrer oder Ausweichen auf Gegenfahrbahn) konsequent 24/7 überwachen und bestrafen.

Wenn mich jemand mit 2 Metern Abstand auf der Gegenfahrbahn mit 50 überholt ist mir das in der Situation egal - ich verstehe ich wurde als Radfahrer erkannt und mein Verkehrsraum wird respektiert. Aber zu knappes Überholen ist wirklich lästig.

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18.11.2020

Die Geschwindigkeitsübertretung von Radfahrern auf dem Fußweg ist bergauf selbst prozentual ähnlich hoch wie die von 50 fahrenden Autos. Deswegen gibt es ja auch immer mal wieder Kontrollen der Polizei von Radfahrern. Und bei konsequenter Einhaltung von Tempo 30 trauen sich vielleicht auch mehr Radfahrer auf die Straße, wo sie hingehören.

Dass Stadtauswärts Frieden herrschen würde, hat sich seit der Tempo 30-Einführung zwar etwas in die Richtung bewegt, aber solange ich als 30-fahrender Radfahrer im Tunnel (!) von Autos angehupt werde und auf den "Radweg" verwiesen werde, brauchts wohl noch etwas Missionierung von Radfahrern und Fußgängern.

Eine Anmerkung noch: Da im Tunnel eine durchgezogene Linie ist, darf diese nicht überfahren werden. Da damit aber die notwendigen 1,5m zu Radfahrern nicht eingehalten werden können ist das laut STVO nicht erlaubt. Aber solange Platz wäre, wäre mir das egal, nur morgens im Berufs- und Schülerverkehr ist es das definitiv nicht.

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